Dez 102017
 

Und plötzlich war die Übertragung aus, nämlich genau dann, als sich die Boote des Volvo Ocean Race nach dem Start in die dritte Etappe durch die Mini-Kalmen der Camps-Bucht auf den Weg um Kap der Guten Hoffnung machten.

AkzoNobel, Brunel und Sun Hung Kai Scallywag hatten das MH0 aufgezogen, der Rest der Flotte das J0-Segel. Als die Boote die Bucht verließen, kam dann auch der Wind wieder, erst für Brunel, gefolgt von Mapfre, Vestas und TtToP.
Was natürlich gar nichts bedeutet, denn der erste Ausflug in den Southern Ocean ist noch lang…

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Jetzt schon geduscht: an Bord Turn the Tide for Plastic (Foto © Jeremie Lecaudey/Volvo Ocean Race)

Start der dritten Etappe von Kapstadt (RSA) nach Melbourne (AUS) für Eilige

00:00 Sophie Ciszek (AUS/USA), MAPFRE, über das Nach-Hause-Segeln
00:30 Daryl Wislang, Dongfeng Race Team, über seine Bandscheibenverletzung als Grund, die dritte Etappe nicht mitsegeln zu können
01:08 Race Village Impressionen
01:22 Team Brunel Dock-out
01:27 Vestas 11th Hour Racing Dock-out
01:31 MAPFRE Dock-out
01:36 Impressionen
01:39 Start zm Rennen und Tonnenrundung
02:08 Dongfeng Race Team Luftbilder
02:14 Turn the Tide on Plastic und Team AkzoNobel runden die Boje
02:26 Auf Wiedersehen Kapstadt
02:34 Robben Island im Hintergrund
02:40 Animation der Route und Wettervorhersage


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Etappenstart in voller Länge

(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Stand in der Etappe

Gesamtstand

Nov 282017
 

Mapfre gewinnt die zweite Etappe, gefolgt von Dongfeng und Vestas 11th Hour Racing. So sieht es dann auch in der Gesamtwertung aus.

Auf den hinteren Rängen tobte ein tausende Seemeilen und Tage lang dauerndes Match Race auf dem Weg von Lissabon (POR) nach Kapstadt (RSA).

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Schräge Typen: Mapfre auf dem Weg zum Etappensieg (Foto © Ugo Fonolla/Volvo Ocean Race)

In aller Kürze:

Nach der Äquatorüberquerung mussten die Navigatoren einige harte Entscheidungen treffen. Die Folge waren spannende Duelle…
– Unterschiedliche Strategien rundherum ums St. Helena-Hoch
– Erst in alle anderen Richtungen, dann nach Kapstadt
– Hin-und-her an der Spitze
– Unerbittliche Kämpfe und enges Kreuzen auf hoher See

Das Ende der 2. Etappe, 20 Tage  von Lissabon (POR) nach Kapstadt (RSA):
– Dongfeng Race Teams Comeback
– Sehr schnelles Segeln
– Geistermodus
– MAPFREs Sieg
– Harter Kampf um Platz 5
– Ein 7000 Seemeilen langes Match Race und eine Minute Vorsprung

Woche 6 in Bild und englischem Ton


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Woche 6 – ohne Kommentar


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Woche 7 in Bild und englischem Ton


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Woche 7 – ohne Kommentar


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Stand der letzten Etappe

Gesamtstand
Das Inport-Race in Kapstadt findet am 8. Dezember statt, und zwei Tage später startet die Flotte zur dritten Etappe nach Melbourne in Australien.

Nov 162017
 

Der Weg durch die Kalmen…

… war anders dieses Mal.

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“Wo laufen sie den…?” Wolken oder Konkurrenten suchen auf Dongfeng (Foto © Jeremie Lecaudey/Volvo Ocean Race)

– Das Spiel mit den Wolken
– Der erste Regen bedeutet auch frisches Trinkwasser
– Kalmen? Welche Kalmen?
– Äquatortaufe: Da müssen die Kaulquappen durch

Woche 5 in Bild und englischem Ton


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Woche 5 – ohne Kommentar


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Stand der aktuellen Etappe

Gesamtstand

Okt 312017
 
Alicante stopover. Leg 01 start. Photo by Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race. 22 October, 2017.

Wer hätte gedacht, das die erste Etappe des Volvo Ocean Race 2017-18 so spannend wird?

Deshalb zeigen wir hier die Zusammenfassungen der ersten drei Wochen in englischem Wort und internationalem Bild, bevor unser Editor sich selber in Lissabon um Live-Geschichten kümmern kann.

Erste Woche


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Zweite Woche


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Dritte Woche


(Video © Volvo Ocean Race 2017)

Stand der aktuellen Etappe

Gesamtstand

Okt 302017
 
Leg 01, Alicante to Lisbon arrivals. Photo by Jesus Renedo/Volvo Ocean Race. 28 October, 2017.

Leg 01, Alicante to Lisbon arrivals. Photo by Jesus Renedo/Volvo Ocean Race. 28 October, 2017.

Vestas 11th Hour Racing hat die erste Etappe des Volvo Ocean Race 2017/18 verdient vor den beiden Topfavoriten MAPFRE und DONGFENG gewonnen. Skipper Charlie Enright und Navigator Simon Fisher hatten offenbar wenig Zweifel an ihrer Strategie für das Leg 1 und haben ihren Rennplan konsequent durchgezogen. Bereits in der ersten Nacht auf See wurde der Grundstein für den Sieg in Lissabon gelegt: Vestas und Akzo Nobel zogen bei Kap Gata weiter nach Norden und legten erst dicht unter der spanischen Küste um.

Mit ihrer Entscheidung, auf dem Kurs in Richtung Festland zu bleiben, haben die Navigatoren an Bord von Vestas und Akzo Nobel den richtigen Richer für den Wind bewiesen und wurden nach dem Split der Flotte in den folgenden Stunden des Rennen für ihren Mut belohnt.

Simon Fisher hat Vestas 11 Hour Racing immer auf der nördlichen Seite des Feldes positioniert und so das Teilnehmerfeld kontrolliert. Diese Position auf der rechten Seite des Kurs gen Gibralter wurde mit besserem Wind belohnt und von Skipper Enright stets verteidigte.

Gut 8 Stunden nach dem Split bei Cap de Gata halste Vestas in Richtung Gibraltar, deckte dabei Akzo Nobel und führte die Flotte im besseren Wind mit wachsenden Vorsprung wieder nach Norden. Am südlichen Ende hofften Juan Vila an Bord von MAPFRE und Pascal Bidegorry auf Dongfeng noch auf den Zieher, der bei abnehmenden Wind nie kam.

Auf MAPFRE wurde ab da an superhart gearbeitet, um wieder Anschluss an das Spitzenduo Vestas und Akzo Nobel bekommen. DONGFENG und auch Team Brunel kommen auf diesem Teilstück einfach nicht auf Touren und verlieren Meter um Meter auf das Feld. In Lissabon erzählt Charles Caudreller das sie bereits vor Capo de Gata mit etwas im Wasser zusammengeprallt sind und danach Schwierigkeiten hatten, wieder den ursprünglichen Bootspeed zu erreichen. Vestas bleibt derweil bei seiner Taktik, die Bahn wenn möglich voll auszufahren, die Anzahl der Manöver zu minimieren und geht als erstes Schiff mit großen Vorsprung durch die Straße von Gibralter hinaus auf den Atlantik.

MAPFRE ist derweil auf Rang 3, aber weiterhin mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs. Skipper Xabi Fernandez pusht im Atlantik so hart, dass Akzo Nobel, mit einer zusammengewürfelten und einem Crewmitglied weniger in Alicante gestartet, gegen Ende des Rennens offensichtlich nicht mehr dagegenhalten kann. Platz 2 in Lissabon die Spanier ist der Lohn nach den anstrengenden Tagen auf See, mit knappen Vorsprung vor DONGFENG Race Team, dass sich den letzten freien Platz auf dem Siegerpodest vor Akzo Nobel sichern konnte.

Leg 01, Alicante to Lisbon arrivals. Photo by Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race. 28 October, 2017.

Leg 01, Alicante to Lisbon arrivals. Photo by Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race. 28 October, 2017.

Dongfeng hat für mich eine Leistung ähnlich stark wie MAPFRE gezeigt, doch der taktische Fehler während der ersten Nacht auf See konnte von dem Team nicht mehr gegen die starke Konkurrenz aufgeholt werden, auch wenn auf den letzten Seemeilen bis ins Ziel infolge der Windverhältnis auf dem Tejo noch einmal sehr spannend wurde.

Leg 01, Alicante to Lisbon arrivals. Photo by Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race. 28 October, 2017.