Judy

Jan 142021
 

Was früher Louis Vuitton Cup hieß, heißt jetzt Prada Cup, ist aber das gleiche: Die Herausforderer segeln den letztendlichen Gegner des Verteidigers Emirates Team New Zealand unter sich aus.

Ab morgen, Freitag, den 15-Januar, treten in vier Round Robins, dem Halbfinale und dem Finale die drei Herausforderer um den 36 America’s Cup an: Der Challenger of Record Luna Rossa Prada Pirelli Team (sperriger ging’s nicht),  New York Yacht Club American Magic (auch nicht handlicher) und Ineos Team UK.

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“Doppel-click for big” – der Zeitplan (Foto © America’s Cup)

 

Hier die Streams der ersten beiden Tage (Updates folgen):


Prada Cup, Auckland, Round Robins Tag 1 (Video © America’s Cup)


Prada Cup, Auckland, Round Robins Tag 2 (Video © America’s Cup)

… Und hier Tag 3 (Sonntag):

Prada Cup, Auckland, Round Robins Tag 3 (Video © America’s Cup)

Dez 162020
 

Wer heute und in den folgenden zwei Nächten unter seniler Bettflucht leidet, kann sich die schlaflose Zeit ab 3:00 Uhr mit der PRADA ACWS Auckland und am 20. Dezember mit dem PRADA Christmas Race vertreiben.

 

Es gibt sie, die Inseln der Glückseligen, die durch ihre Abgeschiedenheit, Glück und vor allem umsichtige Politik ihrer Premierministerin Jacinda Ardern fast vollständig coronafrei sind – die Rede ist vom neuseeländischen Archipel. Ohne Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsgebot kann dort unserem liebsten Sport nachgegangen werden. Und hurra, wir profitieren auch davon, denn – beginnend heute Nacht – wird die erste Vorab-Regatta zum 36. America’s Cup aus Auckland, NZL, auf YouTube übertragen.

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Da wurde noch nicht Ernst gemacht: CoR Luna Rossa Prada Pirelli Team und Verteidiger Emirates Team New Zealand beim Übungsrennen (Foto © COR 36 | Studio Borlenghi)

Nachdem die ACWS-Regatten in Cagliari und Cowes dieses Jahr wegen der Seuche ausgefallen sind, ist dies nun für uns die erste Gelegenheit, diese merkwürdigen Einrumpf-Foiler rennen zu sehen. Sie muten ja eher wie eine Wüstenechse an, denn wie ein Segelboot. Wem die neue Klasse nicht zusagt, der muss zumindest zugeben, dass die Boote extravagant sind und ihre unterschiedlichen Designs endlich wieder was für’s Auge bieten. Es lebe der sichtbare Unterschied, den man beim letzten America’s Cup in Bermuda mit der Lupe suchen musste.  Ein technisches Problem ist aufgetreten, das Bild wurde gelöscht, oder Dein Browser kann es leider nicht darstellen. Vielleicht hilft es, die Seite später nochmals zu laden.
Unnötiges Social Distancing beim Übungsennen vor ein paar Tagen: NYYC American Magic im Vordergrund und INEOS Team UK (Foto © Sailing Energy / American Magic)

Ob heute Nacht die Hackordnung unter den vier Teams, Verteidiger Emirates Team New Zealand und die Herausforderer Luna Rossa, American Magic und Ineos, festgelegt wird, ist fraglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das eine, andere oder alle Teams zurückhalten, um die wahre Stärke oder Schwäche zu verschleiern, ist groß. Auch wird bis zum Prada Cup (15. Januar bis 22. Februar, vormals Louis Vuitton Cup) und darüber hinaus noch an den Booten gewerkelt, modifiziert und verbessert werden. Doch könnte es ja sein, dass sich erste Tendenzen abzeichnen.

Hier die Streams:


ACWS Auckland Tag 1 (Video © America’s Cup)


ACWS Auckland Tag 2 (Video © America’s Cup)


ACWS Auckland Tag 3 (Video © America’s Cup)


Replay Christmas Race (Video © America’s Cup)

Dez 262019
 

157 Jachten starteten letzte Nacht unserer Zeit in Sydney (AUS) und machten sich auf den Weg ins tasmanische Hobart.

Zur Zeit führt Comanche vor Black Jack, InfoTrack und dem Seriensieger Wild Oats XI.

Hier die bewegten Bilder vom Start:

Anderthalb Stunden Start: Das Rolex Sydney Hobart Yacht Race hat begonnen (Video © RSHYR/CYCATV)

Sep 292019
 

Was für ein Traumerfolg: In ihren Heimgewässern vor ihrem Heimclub an der Costa Smeralda auf Sardinien wurde die italienische 52-Fuß-Yacht Azzurra zum vierten Mal Gesamtsiegerin der Super Series.

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Eine eindrucksvolle Flotte: die TP52s vor Porto Cervo (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Drei Tage lang lieferte sich die Mannschaft um Skipper Guillermo Parada mit Platoon einen heftigen Titelkampf. Im vorletzten Rennen fiel dann die Entscheidung zuungunsten der Deutschen: Bei 20 Knoten und besten Segelbedingungen schaffte es Azzurra, in der Anfahrt auf das Ziel genug Vorsprung für den vorzeitigen Titelgewinn herauszusegeln. Mit der Trophäe macht sich Parada heute sicherlich das schönste Geburtstagsgeschenk. Wir gratulieren zum Sieg und zum 52sten.

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Wenn das ma‘ kein Erfolg ist: Azzurra gewinnt die Serie vor ihrem Heimclub (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Auch Sled hatte Grund zu feiern: Das amerikanische Boot konnte nach fünf Jahren in der Serie und drei Podiumsplätzen erstmalig eine Veranstaltung gewinnen. In souveräner Manier gingen Takashi Okura und seine Mannschaft gestern und heute fünf Mal hintereinander als erste über die Ziellinie und stellten damit einen Rekord ein, der 2013 von Quantum aufgestellt wurde.

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Sled im Gewimmel beim Gewinnen der Veranstaltung (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Die 52 Super Series wird 2020 das erste Mal in Südafrika gastieren. Die Auftaktveranstaltung findet am 2. März in Kapstadt statt.

Viele Interviews, B-roll-Videos und Drohnenaufnahmen hier:


(Videos © 52 Super Series)

Audi 52 SUPER SERIES Sailing Week Porto Cervo – Endstand

  1. Sled (USA) (Takashi Okura) (1,2,6,2,1,1,1,1,1) 16 p.
  2. Azzurra (ARG/ITA) (Alberto/Pablo Roemmers) (3,5,2,8,2,2,3,4,6) 35 p.
  3. Quantum Racing (USA) (Doug DeVos) (5,3,7,4,5,3,2,6,2) 37p.
  4. Platoon (GER) (Harm Müller-Spreer) (8,4,4,1,3,8,4,5,5) 42 p.
  5. Bronenosec (RUS) (Vladimir Liubomirov) (4,10,1,5,7,7,5,3,4) 46 p.
  6. Phoenix 11 (RSA) (Tina Plattner) (6,6,3,7,4,5,6,7,3) 47 p.
  7. Provezza (TUR) (Ergin Imre) (2,7,8,3,6,6,7,10,9) 58 p.
  8. Alegre (USA/GBR) (Andrés Soriano) (9,1,5,10,9,9,8,2,7) 60 p.
  9. Gladiator (GBR) (Tony Langley) (7,8,9,9,8,4,10,9,8) 72 p.
  10. Team Vision Future (FRA) (Jean Jacques Chaubard) (10,9,11DNF,6,10,10,9,8,10) 83 p.

2019 52 SUPER SERIES – Endstand Gesamtwertung

  1. Azzurra (ARG/ITA) (Alberto/Pablo Roemmers) 167 p.
  2. Platoon (GER) (Harm Müller-Spreer) 179 p.
  3. Quantum Racing (USA) (Doug DeVos) 181 p.
  4. Bronenosec (RUS) (Vladimir Liubomirov) 193 p.
  5. Provezza (TUR) (Ergin Imre) 213 p.
  6. Sled (USA) (Takashi Okura) 218 p.
  7. Alegre (USA/GBR) (Andrés Soriano) 230 p.
  8. Phoenix 11 (RSA) (Tina Plattner) 248 p.
Sep 192019
 

Manche nennen sie den „Spite Cup“ (Gehässigkeitspokal), manche „Larry’s AC50 Circus“, offiziell heißt sie „SailGP“: Die Regattaserie, die – voll durchfinanziert von Oracles Multimilliardär und America’s Cup-Gewinner Larry Ellison – an diesem Wochenende ihre erste Saison in Marseille beschließt.

Also werden zum fünften Mal in diesem Jahr sechs auf Einheitsklasse gebaute, foilende Bermuda-AC-Boote auf die Flugreise gehen. In der französischen Hafenstadt kämpfen die mehr oder minder „National“teams um immerhin 1Mio Dollar Preisgeld. Die mutmaßlich als Konkurrenz zum America’s Cup geplante Katamaran-Serie lässt sich da nicht lumpen.

Wenn die Windvorhersage recht behält, wird es eine spektakuläre Veranstaltung. Was ganz im Sinne der Organisatoren sein dürfte, die ihre Serie als ein Produkt vermarkten, das Gefahr, Spektakel und Crashs à la NASCAR verspricht. Für die SailGP sind Boote, die noch nass werden und langsamer als 50 Knoten sind, bedauernswerte Dinosaurier.

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Das französische Team vor seiner Heimkulisse (Foto © Eloi Sitchelbaut/SailGP)

Meckern in eigener Sache

Leider zeigt sich die von Segellegende Russel Coutts geführte Pressemannschaft als nicht sonderlich kooperativ. Sowohl die Akkreditierungswünsche von SailingAnarchy.com als auch von uns wurden abgelehnt.
Da wir uns allerdings nicht aufdrängen, kam kurz der Gedanke auf, nun gar nicht über das Produkt „SailGP“ zu schreiben. Aber letztendlich können weder die Segler, noch das Spektakel etwas dafür, dass sie von einer arroganten Organisation vertreten werden.

Also freut Euch auf ein wenig Hintergrundinformationen in Form von originalsprachlichen Interviews und B-Roll-Videos.

Die Rennen selber könnt Ihr über Facebook, die App oder zeitversetzt über YouTube verfolgen, falls GeoBlocking nicht wieder jedem den Spaß verdirbt.


Interviews, B-Rollen und anderes in der Video-Playlist (Video © SailGP)