Jul 122018
 

8mOD – sportliches Kajütboot mit Hubkiel – zu verkaufen – Photo © Eigner

Der Sommer macht gerade eine Pause, aber warum sollte man nicht in die Ferien mit einen anderen Segelboot starten? Im kostenpflichtigen Gebrauchtbootmarkt von SailingAnarchy.de steht eine 8mOD zum Kauf: Liegeplatz östlicher Bodensee, gut ausgestattet, Winterlager stets in der Halle, straßenzugelassener Heku 2-Achs Trailer, Außenborder. Schnell und Platz unter Deck, durch den Hubkiel auch für Gewässer mit stark wechselnden Wasserstand oder eine Stegbox im flachen Hafenbecken prima geeignet. Anschauen, probesegeln, kaufen, anhängen und ab in den Urlaub oder auf zurück zum Heimatclub!

 

Jul 082018
 
Bank von Bremen - Blick vom Clubhaus des Royal Bermuda Yacht Club - Photo © SKWB

Bank von Bremen – Blick vom Clubhaus des Royal Bermuda Yacht Club – Photo © SKWB

Der Norddeutsche Regatta Verein aus Hamburg und der Yacht Club Costa Smeralda aus Sardinien feiern runde Geburtstage (150 bzw. 50 Jahre) und richten aus diesem Anlaß gemeinsam die Atlanic Anniversary Regatta aus. Die AAR umfasst 2 Rennen über den Atlantik, Ende November 2017 starte die erste Etappe von Arrecife auf Lanzarote nach Grenada in der Karibik, morgen startet die mehr als 20 Offshore Yachten von Bermuda nach Hamburg.

Mit dabei ist auch die Bank von Bremen der Segelkameradschaft “Das Wappen von Bremen” und wir freuen uns, dass mit Melanie Aalburg eine Segelanarchistin der ersten Stunde als Schifferin mit ihrer Crew die Hochseeyacht westwärts über den Atlantik führen würden. Hier der letzte Bericht aus Bermuda zum Stand der Vorbereitungen auf den Start:

Nach einigen Tagen intensiver Vorbereitung finden wir nun endlich die Zeit ein Update von Bord der Bank von Bremen zu schicken. Zunächst sprechen wir unserer Vorcrew einen großen Dank aus – wir haben das Schiff in einem sehr guten Zustand übernommen, sodass das Abarbeiten unserer Checklisten schnell erledigt war. Die Airlines hingegen waren auf unser Kommen nicht so gut vorbereitet: 9 Gepäckstücke mit Seekarten, Ölzeug, Ersatzteilen und Proviant haben es nicht nach Bermuda geschafft. Diese Situation wurde erfolgreich durch Barbecue, Kleidertausch zwischen Crewmitgliedern und einigen Dark’n Stormy ausbalanciert. Zu der Zeit lagen wir im Norden der Insel im Hafen von St. George. Trotz immer noch fehlender Ausrüstung gab es den ersten Trainingsschlag im Startgebiet – Segeln ist eben immer noch die beste Ablenkung.

Bank von Bremen - Segelkameradschaft Wappen von Bremen - Vorbereitungen auf den Start zur Atlantic Anniversary Regatta 2018 - Skipper Melanie Aalburg und Trimmer Niklas Peters - Photo © SKWB

Bank von Bremen – Segelkameradschaft Wappen von Bremen – Vorbereitungen auf den Start zur Atlantic Anniversary Regatta 2018 – Skipper Melanie Aalburg und Trimmer Niklas Peters – Photo © SKWB

Nachdem die ersten drei Gepäckstücke den Weg zu uns gefunden hatten, verholten wir uns am Mittwoch mit dem Schiff nach Hamilton, dem offiziellen Race Village hier auf Bermuda. Kaum angekommen startete unser “Container-Hassle”. Unser gesamtes Cruising Equipment (Schlauchboot, Segel, etc.) musste in kürzester Zeit mit Hilfe von zwei Taxen zum Spediteur gebracht werden. Dieser hatte den Container nämlich bereits verplombt und war nur durch intensive Überzeugungsarbeit unseres Bordjuristen sowie zwei finster dreinschauenden Begleiter umzustimmen. Der gewonnene Raum an Bord wurde direkt durch vier “neue” Gepäckstücke teilweise wieder aufgefüllt – wir kommen also voran. Die Fortschritte wurden umgehend in der frisch bezogenen Shore Base mit einem gemeinsamen Abendessen zelebriert. Heute Vormittag haben wir den einstündigen Safety Check erfolgreich absolviert – Kommentar der RORC-Prüferin: “well organised ship”.

Bank von Bremen - "well organised ship" - Photo © SKWB

Bank von Bremen – “well organised ship” – Photo © SKWB

So langsam kriegen wir also Grund rein und warten eigentlich nur noch auf die zwei letzten fehlenden Gepäckstücke (Proviant). Die Stimmung an Bord ist grandios und die Crew der Bank von Bremen freut sich auf die Crewparty heute Abend im Royal Bermuda Yacht Club.

Der Start wird auf dem Facebookseite der AAR ab 16:00 Uhr MESZ übertragen, die Yachten konnten dann per Yellowbrick Tracker bis ins Ziel verfolgt werden.

Jun 302018
 

Mit dem heutigen In-port Rennen in Scheveningen/Den Haag ging die 13. Ausgabe des Volvo Ocean Races zuende. Turn the Tide on Plastic konnte den letzten Platz in der Gesamtwertung durch einen vierten in-port Platz vermeiden, Sun Hung Kai/Scallywag rutschte ganz nach hinten…

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Heute richtig glücklich: Turn the Tide on Plastic mit dem vierten Platz im In-port Rennen (Foto © Andy)


Eine einmalige Atmosphäre und ein gigantischer Zuschauerzuspruch: Das ist Scheveningen/Den Haag im Volvo Ocean Race-Fieber (Video © Andy)

… sowohl im Gesamt als auch im heutigen Rennen. Beide Teams starteten punktgleich ins heutige Rennen, das als Tie-Breaker diente.
Zuerst sah es für Dee Caffari und ihre Crew ganz schlecht aus. Weil sie AkzoNobel bei einem Kreuzmanöver nicht genug Raum gelassen hatten, bekamen sie eine Strafe. Glücklicherweise für das blaue Boot vermasselte Sun Hung Kai/Scallywag das komplette Rennen, als sie sich in der ersten Runde an der Wendeboje festhakten.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis sie wieder freikamen und ab dann dem Rest der Flotte hinterhersegelten.

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Hier stand fest: Turn the Tide on Plastic wird nicht Letzte! (Foto © Andy)

Das Rennen gewann zur Freude tausender Besucher das Heimteam Brunel, gefolgt von Gesamtsieger Dongfeng und dem zweiten holländischen Boot AkzoNobel.

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Sun Hung Kai/Scallywag festgehakt an der Boje. Skipper David Witt und seine Crew hatten ein hartes Rennen, im Gesamt und in Scheveningen (Foto © Andy)

Ein lachendes und ein weinendes Auge blicken nun zurück auf das Volvo Ocean Race 2017-18.
Es sollten auch nicht die tragischen Seiten der Veranstaltung vergessen werden, daher sei hier derer erinnert, die bei einer besonders tragischen Ausgabe dieses Rennens verunglückten:
Ein Fischer hat vor Hong Kong sein Leben bei der Kollision mit Vestas 11th Hour Racing gelassen. Sun Hung Kai/Scallywag verlor Crewmitglied John Fisher im Southern Ocean über Bord. In Den Haag/Scheveningen kam es am Donnerstag zu einer Kollision zwischen einem RIB und einer kleinen Yacht, ein Toter und drei Verletzte gab es zu beklagen.

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Turn the Tide on Plastic lässt Vestas 11th Hour Racing und Mapfre hinter sich und kommt damit auf den begehrten vierten Platz im In-port Rennen (Foto © Andy)

Auf der anderen Seite gab es selten so ein spannendes Rennen, das nach 45 000 Seemeilen drei punktgleiche Teams sah, und die Entscheidung erst im letzten Viertel der letzten Etappe fiel. Alles dokumentiert mit Berichten der On-Board Reporter und Skipper, Liveschaltungen auf die Boote, spektakuläre Drohnenvideos, den „Daily Live“-Sendungen mit Hintergrundinformationen und einer Vielzahl von Interviews und Schnipseln auf Facebook, Twitter, Instagram, den Team-Webseiten und dem VOR-Broadcast Room.
Und wer hätte gedacht, dass der 24-Stunden-Rekord für Volvo-Boote drei Mal fällt? Die vormals so geschmähten Einheits-VO65 bekamen plötzlich eine Menge mehr Fans.

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Gesamtgewinner Dongfeng und AkzoNobel fechten beim In-port Rennen in Scheveningen (Foto © Andy)

Jetzt werden die VO65-Einheitsdesign-Boote wohl in den Ruhestand geschickt, denn offensichtlich wurde bereits ein Vertrag mit IMOCA unterschrieben, der auch beim Volvo Ocean Race Open60s mit einer Mannschaftsstärke von 5 Seglern einführen soll. Ein offizielles Statement darüber, wie es 2021 weitergehen soll, wird für Montag erwartet.

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Sag zum Abschied leise „servus“: Wenn alles so läuft wie die Gerüchte sagen, sind die VO65s jetzt Geschichte (Foto © Andy)

Gesamtstand

Jun 292018
 

Ein In-port Rennen noch und die Show ist vorbei, denn in der vergangenen Woche wurde der Sieger des Volvo Ocean Races ermittelt: Dongfeng überquerte die Ziellinie in Den Haag/Scheveningen als erste und ließ somit ihre bis dahin punktgleichen Rivalen Mapfre und Brunel hinter sich.

Vorher musste eine Etappe über Ost- und Nordsee absolviert werden, mit einem Besuch der norwegischen Küste und dem Aarhus Fly-by vor der dänischen Küstenstadt und Sitz des Sponsors Vestas. Das bedeutete vier Tage kaum Schlaf und wechselnde Bedingungen für die Mannschaften auf den sieben Booten.

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Da musste um den Gesamtsieg noch gezittert werden: Dongfeng beim In-port Rennen in Göteborg, Schweden (Foto © Andy)

Die Videos zeigen:
– Wie es zum Dongfeng-Sieg kam
– Mapfres Comeback nach dem schlechten Start in Göteborg
– der Aarhus Fly-by
– die entscheidende Ost-West-Trennung
– Das niederländische Team AkzoNobel wird Zweiter im Heimathafen

Woche 31 in Bild und englischem Ton


(Video © Volvo Ocean Race 2018)

Woche 31 – ohne Kommentar


(Video © Volvo Ocean Race 2018)

Gesamtstand

Jun 272018
 

Das eigentliche Rennen ist vorbei, seitdem Dongfeng vor ein paar Tagen das Volvo Ocean Race 2017-18 und die letzte Etappe ins holländische Den Haag/Scheveningen für sich entscheiden konnte. Das Team Mapfre ist Gewinner der In-port Wertung und belegt den zweiten Gesamtplatz, Brunel komplettiert das Podium.

Allerdings kämpfen Turn the Tide on Plastic und Sun Hung Kai/Scalywag noch darum, nicht Letzte zu werden, und das wird am Samstag im In-port Rennen entschieden. Trotzdem stand die Frage im Raum: Warum muss jetzt noch eine Woche an den eigentlichen Wettbewerb gehängt werden? Ist die Luft nicht raus?

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Da muss die Panoramafunktion im Handy ran: Das VOR-Regattadorf am Strand. (Foto © Andy)

Die Antwort erfährt man bei einem Spaziergang durch das Regattadorf. Auf einem riesigen Areal am Strand haben das VOR und die Stadt Den Haag eine wirklich tolle Veranstaltung geschaffen. Die Besucher finden dort nicht nur die üblichen VOR-Aktivitäten wie das Kino für den VOR-Promofilm, die Teambases, Hospitalitybereiche, Essen und Trinken und etwas Kinderbespaßung, sondern auch Mitmachbereiche für Golf, Stand-up-Paddling, Beachvolleyball, Kitesurfing und einen gigantischen Bereich für Kinder mit Wasser und Sand und Animation.

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Ganz viel Nachwuchs auf dem Wasser: Die Optimist European Championship (Foto © Andy)

Außerdem findet die Optimisten-EM statt. Fast 300 Dinghis auf dem Wasser – selten sieht man diese Menge kleiner Boote auf einem Haufen, ein erstaunlicher Anblick.

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AkzoNobel, zweite der Etappe von Göteborg nach Den Haag, kurz vor dem pro-am Match Race (Foto © Andy)

Das zahlt sich aus: Heute, am Mittwoch, waren gefühlt mehr Menschen da, Schulklassen und Besuchergruppen, als in Göteborg am Wochenende.

Wie auch in Göteborg wird für das leibliche Wohl mit ausreichend Verkaufsständen gesorgt. Wasser, aufgesprudelt oder still, erhält man kostenlos an Nachfüllstationen, sofern man seine eigene Flasche dabei hat. Natürlich sind auch seltsame Wasserbeutel, selbstredend mit VOR-Branding, käuflich zu erwerben.

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Match Racing im VO65: Brunel und AkzoNobel beim Vorstartgerangel (Foto © Andy)

Ein Rennen hat heute dann doch noch stattgefunden: Das inter-niederländische pro-am Match Race zwischen Brunel und AkzoNobel. Beide Boote hatten wechselnde Gäste an Bord, so mussten die Crews zwischen Ehrgeiz und Vorsicht einen Mittelweg finden. Das Publikum war interessiert, fast alle guten Plätze waren auf der Hafenmole besetzt, obwohl bei kaltem Wind und einiger Entfernung keine Details des Rennen auszumachen waren.

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Scheveningen genießt die Veranstaltung und das gute Wetter bei der Ausfahrt Brunels zum Match Race (Foto © Andy)

Die Stimmung im Regattadorf ist einmalig. Man hat den Eindruck, dass durch den fehlenden Wettbewerbsdruck eine angenehme Gelassenheit Einzug gehalten hat. Die VOR-Crews mischen sich unters Volk, lassen sich für Selfies ablichten, sind umgänglich und gerne bereit, ein paar nette Worte mit ihren Fans zu wechseln.
Man trifft sich unter Freunden, um ein gemeinsames Hobby zu feiern.

VOR und Den Haag haben ein wirklich schönes Segelfestival auf die Beine gestellt.

Gesamtstand

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