Mai 262017
 
SBL - 2. Spieltag Lindau am Bodensee - Tagesseiger Klub am Rupenhorn © Deutsche Segel-Bundesliga

SBL – 2. Spieltag Lindau am Bodensee – Tagesseiger Klub am Rupenhorn © Deutsche Segel-Bundesliga

Hier die Pressemitteilung der Segel-Bundesliga von der 2. Regatta der Saison 2017, der gestern in Lindau am Bodensee begann und für den Klub am Rupenhorn aus Berlin mit einem großen Erfolg endete:

Lindau,  25. Mai 2017 –  Auf dem größten See Deutschlands kämpfen am verlängerten Wochenende 36 Segelvereine aus ganz Deutschland um die Tabellenführung in der 1. und 2. Segel-Bundesliga. Nach einer Startverschiebung wegen Schwachwind konnten heute bei strahlendem Sonnenschein und westlichen Winden mit fünf bis acht Knoten die Rennen mittags gestartet werden. Abends setzte sich dann der erwartete Ostwind durch und bis 20.30 Uhr fanden 36 Wettfahrten statt.

In der 1. Liga konnte sich der Klub am Rupenhorn (Malte Christophersen, Thilo Merz, Simon Merz, Sebastian Salein) mit neun Punkten auf Platz eins vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Deutschen Touring Yacht-Club behaupten. Von den Leichtwindbedingungen profitierte auch der Segel-Club Ville mit Dirk Strelow, Matthias Riffeler, Lutz Halfen, Heiko Riffeler. Sie belegen mit 13 Punkten vorerst Platz eins in der 2. Segel-Bundesliga vor der Seglervereinigung Itzehoe  und dem Joersfelder  Segel-Club.

Die Wettfahrten des 2. Spieltages der Deutschen Segel-Bundesliga finden vom 25. bis 27. Mai beim Lindauer Segler-Club (Am Segelhafen 3, 88131 Lindau am Bodensee) statt.

Die Rennen werden am Samstag ab 12.00 Uhr live im Internet auf der Seite der Segel-Bundesliga übertragen. Aktuelle Ergebnisse unter SAPsailing.com

Mai 182017
 
Offshore 60 foot (18.29m) foil-assisted monohull - Photo © Volvo Ocean Race

Offshore 60 foot (18.29m) foil-assisted monohull – Photo © Volvo Ocean Race

Die Katze ist aus dem Sack: Ab 2020 wird das Volvo Ocean Race auf 3 Rümpfen ausgetragen, auch wenn die Lösung des Rätsel nach dem neuen Boot für das Rennen nicht so aussieht, wie es manche erwartet haben. Mark Turner, CEO Volvo Ocean Race, stellte in Göteborg das Ergebnis des Auswahlprozesses für das nächste OneDesign für das VOR vor.

Offshore 60 foot (18.29m) foil-assisted monohull - Photo © Volvo Ocean Race

Offshore 60 foot (18.29m) foil-assisted monohull – Photo © Volvo Ocean Race

Nach langen Debatten über die Vor- & Nachteile von Monohull vs. Multihull fiel die Entscheidung: Wir nehmen das Beste für die jeweilige Aufgabe: den Monohull für die Hochsee-Etappen und den Multhull für die In-Port Rennen! Der mit Wings ausgerüsteten 60 Füßer wird von Guillaume Verdier gezeichnet und von Persico in Italien gebaut. Für die In-Port-Rennen werden die Team auf einen noch zu entwickelnden 32-50 Fuß großen foilenden Katamaran umsteigen.

Die Kombination von Mono- und Multihull ist nicht neu für das Volvo Ocean Race, bereits vor 10 Jahren wurde die Volvo 40 / Extreme 40 Katamarane in der 2005/06 Ausgabe des VOR eingesetzt. Die Auftritte des rasenden Katamarane waren so beeindruckend, dass ab 2007 die Boote in beim iShare Cup / Extreme Sailing Series eingesetzt und dort erst 2016 von dem Veranstalter OC Sport gegen die foilenden GC32 ersetzt wurde.

Volvo Ocean Race 2020 - 60 Fuß Monohull mit Wings und Kippkiel - Photo © Volvo Ocean Race

Volvo Ocean Race 2020 – 60 Fuß Monohull mit Wings und Kippkiel – Photo © Volvo Ocean Race

Für die nächsten beiden Ausgaben des VOR sollen die Kosten für die teilnehmenden Team / Sponsoren weiterhin gering gehalten werden. Deshalb wieder ein OneDesign und keine Box-Rule, deshalb mit 60 Fuß wieder eine kleinere Yacht für die Offshore Etappen nach den VO70 und VO65 in den letzten Rennen. Erneut wieder kleinere Crews und als extra Zückerchen für die Zahlenfresser in den Konzernzentralen: Die Boote kauft VOR und stellt sie per Leasingvertrag den Teams zur Verfügung. Dazu passt der VO60 in die IMOCA 60 Klasse und kann zu überschaubaren Kosten in einen Single-Hand Modus für z.B. Vendee Globe umgerüstet werden.

Mai 132017
 

GC 32 Racing Tour, Riva Cup, 2017 – © Jesus Renedo / GC Racing Tour

Vorgestern starten vor Riva die Teams in der GreatCup 32 in ihre Saison 2017. Das Traumrevier an der Nordspitze des Gardasee lockte 11 Teams nach Italien, doch leider fiel der erste Renntag ins Wasser: ohne Wind kommt auch ein leichter Katamaran nicht auf Touren, geschweigen den auf die Foils. Gestern dann wurde den Zuschauern das Spektakel geboten, für das die GC32 steht: OneDesign, top Teams, Topspeed und Action auf dem Wasser!

Morgen geht es weiter und wer mag, kann die Wettfahrten vor Riva im Live-Tracking auf der Website der GC32 Racing Tour verfolgen, viel Spaß dabei!

Apr 282017
 
DSBL Flotte 2016 © DSBL/Lars Wehrmann

DSBL Flotte 2016 © DSBL/Lars Wehrmann

Okay, es geht los: Auftakt der Segel-Bundesliga heute in Prien am Chiemsee! Wintertraining auf dem Gardasee abgeschlossen, Battle am Bodensee mitgenommen, die Teams der 1. & 2. Liga sind heiß auf die neue Saison. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt und der Wind den Schnee von den Booten bläst, werden wir in den 3 Tagen eine spannende Regatta erleben.

Bis dahin viel Spaß mit der RC 44, die gestern in Spanien vor Sotogrande in der Nähe von Gibraltar die ersten Fleetraces durchgezogen haben.

Apr 242017
 
22/4/17- Emirates Team New Zealand prepare for their first day sailing in Bermuda - © ACEA - ETNZ

22/4/17- Emirates Team New Zealand prepare for their first day sailing in Bermuda – © ACEA – ETNZ

Nur noch 32 Tage bis zum Start des Louis Vuitton America´s Cup Qualifiers auf Bermuda und mit dem Eintreffen von Emirates Team New Zealand sind alle Herausforder vor Ort und im Training. Die Neuseeländer haben in ihrer selbstgewählten Isolation offensichtlich großes Vertrauen in das Design ihrer Yacht gewonnen und treten mit breiter Brust auf.

Und offensichtlich zu Recht, wie die hardcore Manöversequenz ab Minute 11:15 in dem neuen Video auf demYouTube Channel von MyislandhomeBDA zeigt. Ich bin gespannt, ob sich die Radler gegen die traditionellen Grinder durchsetzen können, besser als die Motoren an Bord von Alinghi und Dogzilla ist diese Lösung in jedem Fall.