Sep 292019
 

Was für ein Traumerfolg: In ihren Heimgewässern vor ihrem Heimclub an der Costa Smeralda auf Sardinien wurde die italienische 52-Fuß-Yacht Azzurra zum vierten Mal Gesamtsiegerin der Super Series.

 Ein technisches Problem ist aufgetreten, das Bild wurde gelöscht, oder Dein Browser kann es leider nicht darstellen. Vielleicht hilft es, die Seite später nochmals zu laden.
Eine eindrucksvolle Flotte: die TP52s vor Porto Cervo (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Drei Tage lang lieferte sich die Mannschaft um Skipper Guillermo Parada mit Platoon einen heftigen Titelkampf. Im vorletzten Rennen fiel dann die Entscheidung zuungunsten der Deutschen: Bei 20 Knoten und besten Segelbedingungen schaffte es Azzurra, in der Anfahrt auf das Ziel genug Vorsprung für den vorzeitigen Titelgewinn herauszusegeln. Mit der Trophäe macht sich Parada heute sicherlich das schönste Geburtstagsgeschenk. Wir gratulieren zum Sieg und zum 52sten.

 Ein technisches Problem ist aufgetreten, das Bild wurde gelöscht, oder Dein Browser kann es leider nicht darstellen. Vielleicht hilft es, die Seite später nochmals zu laden.
Wenn das ma‘ kein Erfolg ist: Azzurra gewinnt die Serie vor ihrem Heimclub (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Auch Sled hatte Grund zu feiern: Das amerikanische Boot konnte nach fünf Jahren in der Serie und drei Podiumsplätzen erstmalig eine Veranstaltung gewinnen. In souveräner Manier gingen Takashi Okura und seine Mannschaft gestern und heute fünf Mal hintereinander als erste über die Ziellinie und stellten damit einen Rekord ein, der 2013 von Quantum aufgestellt wurde.

Ein technisches Problem ist aufgetreten, das Bild wurde gelöscht, oder Dein Browser kann es leider nicht darstellen. Vielleicht hilft es, die Seite später nochmals zu laden.
Sled im Gewimmel beim Gewinnen der Veranstaltung (Foto © Nico Martinez/52SuperSeries)

Die 52 Super Series wird 2020 das erste Mal in Südafrika gastieren. Die Auftaktveranstaltung findet am 2. März in Kapstadt statt.

Viele Interviews, B-roll-Videos und Drohnenaufnahmen hier:


(Videos © 52 Super Series)

Audi 52 SUPER SERIES Sailing Week Porto Cervo – Endstand

  1. Sled (USA) (Takashi Okura) (1,2,6,2,1,1,1,1,1) 16 p.
  2. Azzurra (ARG/ITA) (Alberto/Pablo Roemmers) (3,5,2,8,2,2,3,4,6) 35 p.
  3. Quantum Racing (USA) (Doug DeVos) (5,3,7,4,5,3,2,6,2) 37p.
  4. Platoon (GER) (Harm Müller-Spreer) (8,4,4,1,3,8,4,5,5) 42 p.
  5. Bronenosec (RUS) (Vladimir Liubomirov) (4,10,1,5,7,7,5,3,4) 46 p.
  6. Phoenix 11 (RSA) (Tina Plattner) (6,6,3,7,4,5,6,7,3) 47 p.
  7. Provezza (TUR) (Ergin Imre) (2,7,8,3,6,6,7,10,9) 58 p.
  8. Alegre (USA/GBR) (Andrés Soriano) (9,1,5,10,9,9,8,2,7) 60 p.
  9. Gladiator (GBR) (Tony Langley) (7,8,9,9,8,4,10,9,8) 72 p.
  10. Team Vision Future (FRA) (Jean Jacques Chaubard) (10,9,11DNF,6,10,10,9,8,10) 83 p.

2019 52 SUPER SERIES – Endstand Gesamtwertung

  1. Azzurra (ARG/ITA) (Alberto/Pablo Roemmers) 167 p.
  2. Platoon (GER) (Harm Müller-Spreer) 179 p.
  3. Quantum Racing (USA) (Doug DeVos) 181 p.
  4. Bronenosec (RUS) (Vladimir Liubomirov) 193 p.
  5. Provezza (TUR) (Ergin Imre) 213 p.
  6. Sled (USA) (Takashi Okura) 218 p.
  7. Alegre (USA/GBR) (Andrés Soriano) 230 p.
  8. Phoenix 11 (RSA) (Tina Plattner) 248 p.
Sep 192019
 

Manche nennen sie den „Spite Cup“ (Gehässigkeitspokal), manche „Larry’s AC50 Circus“, offiziell heißt sie „SailGP“: Die Regattaserie, die – voll durchfinanziert von Oracles Multimilliardär und America’s Cup-Gewinner Larry Ellison – an diesem Wochenende ihre erste Saison in Marseille beschließt.

Also werden zum fünften Mal in diesem Jahr sechs auf Einheitsklasse gebaute, foilende Bermuda-AC-Boote auf die Flugreise gehen. In der französischen Hafenstadt kämpfen die mehr oder minder „National“teams um immerhin 1Mio Dollar Preisgeld. Die mutmaßlich als Konkurrenz zum America’s Cup geplante Katamaran-Serie lässt sich da nicht lumpen.

Wenn die Windvorhersage recht behält, wird es eine spektakuläre Veranstaltung. Was ganz im Sinne der Organisatoren sein dürfte, die ihre Serie als ein Produkt vermarkten, das Gefahr, Spektakel und Crashs à la NASCAR verspricht. Für die SailGP sind Boote, die noch nass werden und langsamer als 50 Knoten sind, bedauernswerte Dinosaurier.

 Ein technisches Problem ist aufgetreten, das Bild wurde gelöscht, oder Dein Browser kann es leider nicht darstellen. Vielleicht hilft es, die Seite später nochmals zu laden.
Das französische Team vor seiner Heimkulisse (Foto © Eloi Sitchelbaut/SailGP)

Meckern in eigener Sache

Leider zeigt sich die von Segellegende Russel Coutts geführte Pressemannschaft als nicht sonderlich kooperativ. Sowohl die Akkreditierungswünsche von SailingAnarchy.com als auch von uns wurden abgelehnt.
Da wir uns allerdings nicht aufdrängen, kam kurz der Gedanke auf, nun gar nicht über das Produkt „SailGP“ zu schreiben. Aber letztendlich können weder die Segler, noch das Spektakel etwas dafür, dass sie von einer arroganten Organisation vertreten werden.

Also freut Euch auf ein wenig Hintergrundinformationen in Form von originalsprachlichen Interviews und B-Roll-Videos.

Die Rennen selber könnt Ihr über Facebook, die App oder zeitversetzt über YouTube verfolgen, falls GeoBlocking nicht wieder jedem den Spaß verdirbt.


Interviews, B-Rollen und anderes in der Video-Playlist (Video © SailGP)

Sep 142019
 
Segel-Bundesliga in Kiel - Photo © SBL

Die Segelsaison für die 36 Club Teams in der 1. und 2. Segelbundesliga neigt sich dem Ende zu. Seit Freitag liefern die Steuerleute und ihre Crew auf der Kieler Förde Segelsport von Feinsten und ringen in den 6er Flight um die Punkte für die Jahreswertung. Ich bin gespannt, wer morgen auf dem Treppchen stehe wird und die beste Ausgangslage für das Finale in Flensburg Mitte Oktober erkämpfen wird.

 

Sep 062019
 
Centomiglia 2019 - Livetracking auf Kwindoo - © Screenshot Kwindoo.com

Centomiglia 2019 – Livetracking auf Kwindoo – © Screenshot Kwindoo.com

Morgen früh fällt der Startschuß zur 69. Auflage zur Centomiglia, der Höhepunkt in der Segelsaison auf dem Gardasee.  Was beim Blick auf die Meldeliste auffällt: mit der Raffica ist nur noch eine Libera am Start zu diesem Klassiker der Wahnsinn-Monos, für die es früher bei der Cento mindestens um die Weltherrschaft ging. Perdü, heute liegt der Schwerpunkt auch weiterhin auf Speed, Speed und nochmals Speed, aber der wird heute entweder auf fliegenden Mult- oder Monohulls produziert. Egal, wir drücken allen Teilnehmer der Cento die Daumen für eine schnelle und sichere Regatta, viel Spaß und möge am Ende der Beste gewinnen! Für die, die ihre Freunde nicht vor Ort am Gardasee anfeuern können, hier der Link zu Kwindoo, dem Tracking-Tool, welches auch in diesem Jahre wieder von den Veranstaltern ausgewählt wurde, um die Regatta live im Netz zu streamen.

Aug 052019
 
Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Von Anarchist Klaus haben wir Bilder von der Annäherung der Inschallah VI an den Namensgeber und Wendemarke des Rolex Fastnet Race erhalten.

Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Inschi hat den großen Yachten höflich den Vortritt bei den Line Honours gelassen, die sich bei den Monohull der amerikanische Rambler 88 vor der Scallywag 100 geholt hat. Inschallahl VI hat noch einen langen Rückweg über die Irische See hin zum Ziel nach Plymouth, ich drück der Klaus und der Crew an Bord die Daumen, dass sie die letzten Seemeilen ohne Bruch schnell und sicher segeln.

Rolex Fastnet Race 2019 - Inschallah auf dem Weg zum Ziel - Screenshot © Racetracker Rolex Fastnet Race

Rolex Fastnet Race 2019 – Inschallah auf dem Weg zum Ziel – Screenshot © Racetracker Rolex Fastnet Race

Bei den Ultime Trimaranen siegte die Gitana von Team Edmond de Rothschild in neuer Rekordzeit vor der MACIF, nach 1 Tage und 4 Stunden lagen die beiden Superyachten im Ziel nur 58 Sekunden auseinander. Interessant fand ich, dass Gitana beim Start mit ihrem Hauptschwert und 25 kns Bootsspeed durch eine der Sandbänke im Solent eine tiefe Furche gezogen hat, aber Franck Cammas und seine Crew trotzt des Schaden am Schwert die MACIF von Francois Gabart auf den letzten Seemeilen vor dem Ziel doch noch einfangen und überholen konnte.