Jan 192020
 
CLUBSWAN 36 - boot 2020 - Unterwasserschiff mit Foil, Finne und Doppelruder - Photo © Anarchist Sascha 2020

CLUBSWAN 36 – boot 2020 – Unterwasserschiff mit Foil, Finne und Doppelruder – Photo © Anarchist Sascha 2020

Sie ist und bleibt die größte Messe für Wassersport, egal ob unter Segeln, Motor oder Ruder und Paddel, Surfen, Tauchen, Angeln, egal was, die boot ist der Anlaufpunkt im Winterhalbjahr, wenn man Zeit auf, an oder im Wasser verbringen will. Im vergangenen Jahr stellt Nautor´s Swan die CLUB SWAN 36 als das neue Einsteigerboot in die Sportschiene der in italienischen Besitz befindlichen Edelmarke aus Finnland vor, in diesem Jahr stand sie auf der Messe und zieht in Halle 16 die Blicke auf sich.

CLUBSWAN 36 - boot 2020 - Unterwasserschiff mit Schiebe-/Drehfoil - Photo © Anarchist Sascha 2020

CLUBSWAN 36 – boot 2020 – Unterwasserschiff mit Schiebe-/Drehfoil – Photo © Anarchist Sascha 2020

Hingucker Nr. 1 ist das Dreh-/Schiebe – C-Foil der Swan, dass den Monohull zwar nicht aus dem Wasser hebt und zum Fliegen bringt, aber für ordentlich Lift sorgt und die Kiste auf Speed bringt. Die schmale, tiefgehende Kielfinne mit der auffällig weit vorne angehängten Ballastbombe und das trimmsensible Rigg tragen ihren Teil dazu bei, dass die CS36 für anspruchsvolle Eigner mit Lust auf schelles, sportliches Segeln eine attraktive Klasse wurde.

CLUBSWAN 36 - boot 2020 - Unterwasserschiff Kielfinne und Ballastbombe - Photo © Anarchist Sascha 2020

CLUBSWAN 36 – boot 2020 – Unterwasserschiff Kielfinne und Ballastbombe – Photo © Anarchist Sascha 2020

 

Dez 262019
 

157 Jachten starteten letzte Nacht unserer Zeit in Sydney (AUS) und machten sich auf den Weg ins tasmanische Hobart.

Zur Zeit führt Comanche vor Black Jack, InfoTrack und dem Seriensieger Wild Oats XI.

Hier die bewegten Bilder vom Start:

Anderthalb Stunden Start: Das Rolex Sydney Hobart Yacht Race hat begonnen (Video © RSHYR/CYCATV)

Okt 292019
 
Start des Transat Jacques Vabre 2019 in Le Havre - IMOCA 60 - Photo © Alea#TransatJV

Start des Transat Jacques Vabre 2019 in Le Havre – IMOCA 60 – Photo © Alea#TransatJV

Vor beeindruckender Kulisse und von einer sehr großen Zuschauermenge im Hafen und auf den Klippen stießen am letzten Sonntag die Teilnehmer an der Transat Jacques Vabre in See. In den Klassen IMOCA 60, Class40 und Multi 50 treten die 2er Crews an, um ihre Yachten so schnell als möglich von Le Havre in der Normandie nach Salvador de Bahia in Brasilien zu bringen. Auf der Handelsroute von Europa nach Südamerika quer über den Atlantik gilt es möglichst schnell in den Passatwind nördlich des Äquators zu erreichen, Kurs West zu laufen und dann den Absprung nach Süden zu finden, um möglichst wenig Zeit in den Doldrums zu verlieren bevor man wieder in den Passatwindzone südlich des Äquators eintauchen kann.

29 IMOCA 60 sind imRennen und für die Topteam ist die TJV einer der letzten großen Tests, bevor im nächsten Jahr die Vendee Globe ansteht.  Die Neubauten werden zeigen müssen, ob sie den harten Bedingungen auf dem Nordatlantik im Spätherbst gewachsen sind und ohne großen Bruch die ca. 4.500 sm im Regattamodus durchhalten. Die Anforderungen an die Haltbarkeit der Bootsrümpfe sind durch die immer ausgefeilteren Foils erneut gestiegen, dass Auffangen der dynamischen Lastwechsel insbesondere bei stärkerem Wellengang und mehr Wind werden Schiff und Crew besonders fordern. Fliegende Monohulls von fast 20 Meter Länge sind Monster, die von den Crews ständig höchste Aufmerksamkeit fordern, um auf dem schmalen Pfad zwischen zu langsam und kaputt gesegelt und beherrscht werden wollen.

Alle sind gespannt, wie sich die brandneue HUGO BOSS von Alex Thompson gegen die CHARAL von Jeremie Beyou schlagen wird, die seit diesem Jahr wohl der Maßstab in der IMOCA 60 ist. Zurzeit ist das Feld der Teilnehmer weit auseinander gezogen, die Skipper mussten sich endscheiden, ob sie das vor ihnen liegende Tiefdrucksystem mit einem Schlag weit nach Westen oder mit Abtauchen nach Süden in Richtung Portugal umsteueren wollen. Thompson hat sich für den Westen entschieden, Beyou für Süden, in den nächsten Tagen wird sich zeigen, wer die Wetterprognosen am besten interpretiert und umgesetzt hat.

Aug 052019
 
Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Von Anarchist Klaus haben wir Bilder von der Annäherung der Inschallah VI an den Namensgeber und Wendemarke des Rolex Fastnet Race erhalten.

Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 - Auf zum Rock - Photo © Inschallah VI

Rolex Fastnet Race 2019 – Auf zum Rock – Photo © Inschallah VI

Inschi hat den großen Yachten höflich den Vortritt bei den Line Honours gelassen, die sich bei den Monohull der amerikanische Rambler 88 vor der Scallywag 100 geholt hat. Inschallahl VI hat noch einen langen Rückweg über die Irische See hin zum Ziel nach Plymouth, ich drück der Klaus und der Crew an Bord die Daumen, dass sie die letzten Seemeilen ohne Bruch schnell und sicher segeln.

Rolex Fastnet Race 2019 - Inschallah auf dem Weg zum Ziel - Screenshot © Racetracker Rolex Fastnet Race

Rolex Fastnet Race 2019 – Inschallah auf dem Weg zum Ziel – Screenshot © Racetracker Rolex Fastnet Race

Bei den Ultime Trimaranen siegte die Gitana von Team Edmond de Rothschild in neuer Rekordzeit vor der MACIF, nach 1 Tage und 4 Stunden lagen die beiden Superyachten im Ziel nur 58 Sekunden auseinander. Interessant fand ich, dass Gitana beim Start mit ihrem Hauptschwert und 25 kns Bootsspeed durch eine der Sandbänke im Solent eine tiefe Furche gezogen hat, aber Franck Cammas und seine Crew trotzt des Schaden am Schwert die MACIF von Francois Gabart auf den letzten Seemeilen vor dem Ziel doch noch einfangen und überholen konnte.

Aug 012019
 

Fastnet Race 2011: Benoit Daval's TECHNEAU am Fastnet Race - Photo By: Rolex / Daniel ForsterAm Samstag ist es wieder soweit: In Cowes fällt der Startschuß zum diejährigen Rolex Fastnet Race und wieder sind mehr als 330 Segelyachten aus aller Welt gemeldet, um an einer der berühmtesten Regatta der Welt teilzunehmen. Wieder sind die Augen auf die Super Maxis, Maxis und Open 60 gerichtet, aber das große Feld der Teilnehmer setzt sich zusammen aus engagierten Eignern, die gemeinsam mit ihren Crew die Schiffe während der letzten Monaten auf diesen Höhepunkt der Segelsaison vorbereitet haben. Wir drücken allen Teilnehmer, unter denen sich auch etliche Segelanarchisten aus Deutschland befinden, die Daumen für eine schnelle und sichere Reise von Cowes hinaus aus dem Kanal quer über die Irische See hin zum Fastnet Rock und zurück nach Plymouth; hier der Link zu dem Race-Tracker.

Für alle steht