Mrz 112018
 

Nach einem wirklich schöen Sonntag starten wir in die Arbeitswoche mit einem Video von der JJ Giltinan 18ft Skiff Racing Championship in Australien. Seit 1938 wird diese Regatta in Sydney Harbour ausgetragen und gesten holte sich zum allerersten Mal ein Team aus Neuseeland diese Meisterschaft! Die rasenden Skiffs standen schon immer für unglaubliche spannede Rennen, Kenterung sind wie bei vielen Skiff Klassen Bestandteil der Wettfahrt, aber wenn die 3-Mann-Ausleger-Trapez-Gennaker-Carbonrümpfe mit 25 kns über das Wasser fegen und Jagd auf einen Ozeanfrachter machen, dann klappt bei mir immer noch die Kinnlade runter vor der Könnerschaft, mit den die Crews diese Kiste im Griff haben, jedenfalls meistens.

Jan 132015
 


In den letzten Wochen spielte in Australien die lauteste Musik im Segelsport: Die Offshore Race zogen zum 70 x das Rolex Sydney Hobart Race durch und heimsten rund um die Welt die Schlagzeilen ein. In den folgenden Tagen ging es Schlag auf Schlag weiter, Weltmeisterschaft folgte auf Weltmeisterschaft! Den Auftakt machten die kernigen Kerle im OK Dinghi, zu denen auch eine unternehmungslustige Truppe aus Deutschland gehörte. Um nur einen Punkt verpaßte der für den Potsdamer Seglerverein startenden Neuseeländer Greg Wilcox das Siegerposdest!
WM Tornado 2014/15 - Photo © 2014 Martina BarnetovaAm westlichen Ende von Australien fiel etwas später der Startschuß den Weltmeisterschaften im Tornado. Die schnellen Katamarane sind auch nach dem Ende ihrer olympischen Karriere immer noch für ordentlich Action auf dem Wasser gut. Die Serienweltmeister der letzten Jahre Iordanis und Kostas Paschalidis aus Griechenland holten sich vor Perth ihren 4. Titel in Folge, dass deutsche Team Roland und Nahid Gäbler holte sich Platz 3 in der Gesamtwertung und den Sieg in der Mixed-Wertung. Leider hat der Australische Doller die komplett gegenläufige Entwicklung zum Rubel gemacht, so dass eine Teilnahme an der WM für viele Europärer einfach an den Kosten für die Reise und Transport der Boote gescheitert ist. Vielen Dank an Sven für seine Email mit den Hinweis auf diese WM.
Dann gab es noch die Weltmeisterschaft in der Taser Klasse, deren Design der legendäre Frank Baithwaite vor mehr als 40 Jahren ausgetüfelt hat. Von Anfang an war das Dinghi als Jolle für Mixed Teams (Kein Spinnaker! Kein Trapez!) ausgelegt und so ist es kein Wunder, dass ein Großteil der über 120 gemeldeten Boote von Ehepaaren oder Paaren gesegelt werden. Hier ein Link zu der Tesar Seite von Egbert, einem der Urgesteine der deutschen Tesar Disapora mit einem umfassenden Hintergrundwissen zu dieser Jollenklasse.
Der Int14 hat seinen Ursprung in Australien und richtig, zur Zeit läuft die Weltmeisterschaft der Klasse in Geelong! Hier der Link zu der Weltmeisterschaft zu den ausgepfeilten Skiffs, welche die Basis für den Tesar und auch den 49er waren, der von Julian Bethwaite gezeichnet wurde. Aber ein Skiff kann man auch segeln, hier das Musto Performance Skiff, dass ebenfalls in Australien seine Weltmeisterschaft aussegelte. Neuer Weltmeister wurde der Australier Jon Newmann, bester Europäer der Ian Renilson aus Großbritannien, der Schweizer Alexander Greil wurde Junorenweltmeister in dieser Klasse.
Amtierender Weltmeister der Int Moth Klasse: Nathan Outteridge - Photo © Thierry Martinez / Sea & Co 2015Die Steigerung des 1-Hand Skiff ist die fliegenden Moth, die Jollenklasse, die das Segeln zum erstenmal in einer Klasse auf die Flügel stellte und die seit mehr als 12 Jahren unbestritten die Speerspitze in der Entwicklung der Skiff Klassen ist. Natürlich zur Zeit auch Weltmeisterschaft und natürlich auch in Australien. Hier tummeln sich die großen Namen der Seglerzunft, bekannt aus Funk, Fernsehn und Americas Cup, alle da: Outteridge, Burling, Draper, Slingsby, Baker, Ashby, Davies, Barker, Peyron, Psarofaghis, Bora .. alle da. Auch dabei ist Rohan Veal, der 2005 als Erster mit einer Foling Moth Weltmeister wurde. Von 2009 bis zum Tag vor den Weltmeisterschaften in Sorrento, Victoria, hat der "Lord of the Wings" keinen Schlag mehr gesegelt. Als Zuschauer nach Sorrento angereist, bot Designer Andrew MacDougall Rohan Veal ein Ersatzboot vom Typ Mach2 für die Weltmeisterschaft an, ein Angebot, dass Veal nicht ausschlagen konnte. Das er nichts verlehrt hat, zeigen die sehr guten Einzelresultate, die ihm einen Platz in der Goldflotte für das Finale der WM gesichert haben.

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