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Steht der Vorschoter auf dem Schwert ...

IDM H-Jolle - Berlin 2009 - Photocopyright:  Julius Domroes
DM H-Jolle Berlin 2009 - Photocopyright: Julius Domroes

31.07.2009 - Da sitzt man in Berlin auf der Arbeit vor dem Monitor während draußen die Sonne scheint, der warme Wind treibt die Wolken vor sich her und nur Dank einer E-mail von Julius bekomme ich mit, dass sich auf meinem Heimatrevier bereits seit dem letzten Montag die H - Jollen beim Segel-Verein Stößensee auf ihre Internationale Deutsche Meisterschaft vorbereiten.

IDM H-Jolle  Berlin 2009 - Photocopyright: Julius Domroes
IDM H-Jolle  Berlin 2009 - Photocopyright: Julius Domroes

Mit großem Einsatz richtet der SVSt seines 100. Geburtstages mit der Unterstützung des KaR die IDM für diese wirklich beeindruckenden Großjollen aus. Zusätzlich zu den 26 H-Jollen tummeln sich auch die 16er Jollenkreuzer auf der Regattabahn und segeln mit 15 Booten ihre Bestenermittlung aus. Danke an Julius für seinen Hinweis und schaut mal in sein Photoalbum mit Bildern von der Veranstaltung rein.

 

Flying Dutchman - WM in Holland

FD - WM Teaser - Photocopyright: FD - KV
FD - Photocopyright: FD - Klassenvereinigung

31.07.2009 - Heute beginnt in Medemblik/Niederlanden mit dem Vermessen der Boot die Weltmeisterschaft der ehemals olympischen FD - Klasse. Bislang sind 99 Boote aus 17 Ländern aus der ganzen Welt gemeldet, die ab Sonntag um den Titel kämpfen werden. Spannende Regatten sind schon wegen des Reviers, aber auch deshalb garantiert, weil die gesamte Weltspitze einschließlich der aktuellen und mehrerer ehemaliger Weltmeister und Olympioniken anwesend sein wird. Weitere Informationen findet Ihr auf der WM Website der Klasse.

Melges 24 - Volvo Cup Torbole - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Melges 24 - Volvo Cup Torbole - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Günter Tzeschlock, der Präsident der IMCA und zugleich deutscher Klassenhäuptling der Melges 24 KV, hat uns die Info rüber geschoben, dass am Samstag die Meldeliste zur EURO vom 21.-28. August im französischen Hyères geschlossen wird. Meldung nach dem 01.08.2009 werden nicht mehr angenommen! Wer also noch kurzfristig sich für eine geile Wochen in Frankreich ausklinken will, muss sich gewaltig beeilen! Dafür darf er sich auf ein Teilnehmerfeld der absoluten Spitzenklasse freuen, denn unter den bislang 83 Meldungen aus 16 Nationen sind die Topteams der Klasse, u.a. Uka Uka und Blu Moon, am Start. Mehr Info zu der Europameisterschaft der Melges 24 hier und auf der Site der deutschen Klassenvereinigung.

 

BSC 2009 - Zwischenstand nach 3 Etappen

Utsider - Vor dem Start zur 4. Etappe des BSC 2009 - Photocopyright:  SAIL & RACE
Utsider - Vor dem Start zur 4. Etappe des BSC 2009 - Photocopyright: SAIL & RACE

28.07.2009 - Nach dem tragischen Unfall auf der 2. Etappe des Baltic Sprint Cup 2009 haben die Regattateilnehmer am letzten Donnerstag im Rahmen einer gemeinsamen Trauerfeier der tödlich verunglückten Sabine Jüttner-Strop gedacht. Göran Petersson, der Vorsitzende der ISAF, würdigte die erfahrene Skipperin und deren tiefe Verbundenheit mit dem Segelsport. Am Freitrag startete die Regattaflotte zu ihrem Sprung über die Ostsee nach Liepaja in Lettland. Nach einem schnellen Rennen wurde es am Ende in der Racer Gruppe noch sehr eng, doch am Schluß hatte die UTSIDER die Nase knapp vor der Scho-Ka-Kola im Ziel. Hier der Pressetext vom BSC 2009 zu dem Aufenthalt in Lettland.

Auf der Preisverleihung vor dem Hotel Fontaine Royale in Liepaja (Lettland) ehrte Veranstalter Henning Rocholl die Segler des dritten Regatta-Abschnittes. Die “Fastest Yacht Flag” wurde vom Vorstandsmitglied der lettischen Yachting Union, Stanislavs Backans, an Jan Brügge, Skipper der Utsider überreicht. Der 21-jährige Jan Brügge ist einer Köpfe des sehr engagierten Jugendprogrammes des Warnemünder Segel-Club. Mit der 46-Fuß (14,1 Meter) langen Elliott 45 hat er mit seiner Crew der Scho-Ka-Kola ein heißes Finish geliefert und schlug damit die Yacht von Dr. Uwe Lebens vom Norddeutschen Regatta Verein erst wenige Meter vor der Ziellinie womit die Revanche aus der ersten Regatta gelungen war.

Vize-Bürgermeister Gunārs Ansiņš überreichte an die Crews der Utsider und needles and pins (Ulrich Münker) vom Kieler Yachtclub die City Trophies als Preis für den jeweiligen Gewinner der IRC und ORC Division. Beide Boote erhielten außerdem die "Yellow Flags" - quasi die gelben Trikots der Veranstaltung - womit deren Gesamtführung je Division markiert wurde.

Da sie den Baltic Sprint Cup Aufenthalt zu einem so denkwürdigen und angenehmen Ereignis gemacht haben, bedankte sich Henning sowohl bei der lettischen Marine und deren Mannschaft der LVNS VIRSAITIS als auch bei der lettischen Küstenwache und der Stadt Liepāja sowie den Portsponsoren, der finnischen Gesellschaft “ContainerShips" und "Riga Terminals”. Im Anschluss feierten die Segler das “Soirée de la Fontaine Royale” im angemessen gesetzten Rahmen bei einem Crewdinner.

Auslaufparade Lettland - Photocopyright:  SAIL & RACE
Photocopyright: SAIL & RACE

Die vierte Etappe startete mit einer der schönsten Paraden aller Baltic Sprint Cup Häfen seit 2005. Die Brass Band der Marine verabschiedete die Flotte mit Marschmusik, während die Segler dem Vize-Bürgermeister Gunārs Ansiņš salutierten.

Blaskapelle der Lettischen Marine - Photocopyright: SAIL & RACE
Photocopyright: SAIL & RACE

Per Speed Shuttle wurde Gunars Ansiņš zur LVNS VIRSAITIS gefahren, dem Startschiff unter dem Kommando von Ingars Pauris, um den Startschuss abzufeuern. “Der Knall des 40mm-Bofors-Geschützes war ziemlich laut, ” sagte Ingars Pauris. “Ich glaube, den hat man überall gut gehört, sogar an Land.”

BSC 2009 - Start der 4. Etappe nach Swindemünde, Polen - Photocopyright:  SAIL & RACE
BSC 2009 Start der 4. Etappe nach Swinemünde - Photocopyright: SAIL & RACE

Die idealen Wetter Bedingungen - Sonne und eine schöne Brise - machten die Crews scheinbar zu ungeduldig, um auf den Start zu warten. Race Officer Pedro Cockayne, der den Start aus der Nähe der Tonne beobachtete, berichtete, “In der letzten Sekunde vor dem Start drängte eine Gruppe Boote zu früh über die Startlinie. Es war einfach zu dicht und es waren zu viele, um genau zu sagen, wer zu früh gestartet war und wer nicht. Es war unglaublich wie sie um die beste Position für die “First-over-the-line-Trophy” gekämpft haben, obwohl es die gar nicht gibt. Vielleicht sollten wir einen solchen Preis einführen”, sagte er schmunzelnd mit seinem trockenen, britischen Humor. Die Folge war ein allgemeiner Rückruf durch Race Director Alan Green.

Vor dem zweiten Start blieb die Flotte geduldig hinter der Startlinie. Die zwei engen Konkurrenten Scho-Ka-Kola und Utsider starteten in bester Position, aber andere Boote konnten sich ebenfalls gut in der ersten Reihe positionieren. An der zweiten Tonne des vier Seemeilen langen Startkurses führte Utsider, dicht gefolgt von needles and pins, Daikin Airco, Aquis Granus, König & Xie und Scho-Ka-Kola, die nach einem Techtel Mechtel mit der Utsider aus Sicherheitsgründen einen Strafkreisel gefahren hatte.

Die ersten Boote werden am heutigen Dienstagabend an der Ziellinie in Świnoujście, Polen, erwartet.

 

Neue Sommergarderobe

Imperator 2 - Axion 33.5 - Photocopyright: Peter Fritschi
Imperator 2 - Axion 33.5 - Photocopyright: Peter Fritschi

24.07.2009 - In der Schweiz lernt derzeit nicht nur der beeindruckende Cat von Alinghi das Fliegen, auch am Ufer des Bodensees tut sich was. Hier die ersten Bilder von der IMPERATOR ², einer neuen AXion 33.5 aus der Feder von John Corby.

Imperator 2 - Sqareheadmain - Photo: Peter Fritschi
Imperator 2 - Axion 33.5 - Photocopyright: Peter Fritschi

Wie es sich für eine “new one design class” gehört, ist das jüngste Boot gegenüber seinem Vorgänger schon verbessert worden: Die neue AXion ist einige Kilo leichter, hat mehr Tiefgang, ein Hubkiel und vor allem ein "Squarehead" Grosssegel, was sich sehen lassen kann! Der Spi-Baum musste einem Geni-Baum weichen. Das Gross sowie alle Vorsegel für den Imperator sind aus D4 Segeltuch von Dimension Polyant von der italienischen Segelmacherei Veleria Montefusco geschneidert worden.

Da fällt mir ein, dass ich im letzten Monat einen Hauch von Lokalpatriotismus habe erkennen lassen, als ich anmerkte, dass Knierim Yachtbau mit der neuen UCA ein schönes Schiff im Hochlohn, aber auch High-Tech Standort Deutschland gebaut hat. Bereits kurz darauf erhielt ich eine Email von einem renommierter Segelmacher aus der Nähe von Bremen, der sich den Hinweis erlaubte, dass auch das Segelstell für die UCA komplett in Deutschland entworfen und von Beilken aus D4 Carbon Technora Laminat in Lemwerder gebaut wurde. Sagen wir gerne weiter und übrigens, wir sind für Werbepartner jederzeit ansprechbar ;-)

 

Unglück beim Baltic Sprint Cup - Skipperin vermisst

X - Cross Match - Baltic Sprint Cup 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
DHH Cross-Match - Baltic Sprint Cup 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

21.07.2009 - Wie die meisten von Euch wohl schon wissen, ist gestern an Bord der X - Cross Match auf der zweiten Etappe des Baltic Sprint Cup von Rönne nach Västervik ein Unglück passiert. Sabine Jüttner-Storp, Skipperin der für den DHH startenden X-40 Cross-Match, ist offenbar bei ihrem Versuch, ein vertörntes Vorsegel zu klarieren, über Bord gegangen. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsaktion unter der Leitung der dänischen SAR-Rettungsleitstelle einschließlich Hubschrauber, Seenotrettungsbooten und 15 Regattateilnehmer blieb die Suche nach der erfahrene Hochseeseglerin bis zum Einbruch der Dunkelheit ohne Ergebnis. Um 04:30 wurde die Suche durch ein dänischen Schiff wieder aufgenommen. Um 10:00 heute morgen wurde die Rettungsaktion offiziell eingestellt, ohne dass bis dahin der Körper von Frau Jüttner-Storp gefunden wurde. Realistischerweise muß man davon ausgehen, dass die Verunglückte nicht mehr am Leben ist. Die Crew der DHH Cross-Match hat sich entschieden, die Regatta abzubrechen und so bald als möglichst in ihren Heimathafen Glückburg zurückzukehren. Durch die Wettfahrtleitung des BSC wurde für den kommenden Donnerstag ein Gedenkgottesdienst in dem schwedischen Zielort Västervik vorbereitet. Am Freitag wird dort, auf auch Wunsch der Familie von Sabine Jüttner-Storp, der Start zur 3. Etappe nach Liepaja in Lettland erfolgen.

X - Cross Match - Baltic Sprint Cup 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
DHH Cross-Match - Baltic Sprint Cup 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Ich hatte das Vergnügen, Sabine Jüttner-Storp im letzten Jahr vor dem Start des Baltic Sprint Cup 2008 kennen zu lernen und mich mit ihr über ihre Erfahrungen in dem reinen Frauenteam beim Blue Race über den Nordatlantik zu unterhalten. Ich werde Sabine als eine Seglerin in Erinnerung behalten, die auf eine sehr große Erfahrung aus ihren Segelreisen und Hochseeregatten verfügte und die sich darauf freute, gemeinsam mit ihrer Frauencrew die vor ihnen liegenden Etappen des Baltic Sprint Cup angehen zu dürfen. Mein Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, denen ich die notwendige Kraft wünsche, um diese schweren Tage gemeinsam zu meistern.

 

Aus einer anderen Welt ...

First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alinghi
First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alinghi

20.07.2009 - Mir ist es mittlerweile scheißegal, was Alinghi und BMW-Oracle vor den Schranken der Gerichte in New York austragen, aber wenn ich die ersten Bilder von der brandneuen Alinghi 5 unter Segeln auf dem Genfer See betrachte, freue ich mich wieder auf den Americas Cup! Noch mehr Bilder von Carlo Borlenghi den Pressetext findet ihr auf der Site von Alinghi und weitere Bilder von dem ersten Segelschlag gibt es auf der Seite von Martin Kobel aus der Schweiz.

First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alinghi
First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alinghi

Und noch ein Bild, dass den Megacat in seiner Gesamtheit wiedergibt:

First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alinghi
First sail for Alinghi 5 on Lake Geneva - Photo: Carlo Borlenghi/Alingh

 

Travemünder Woche 2009

TW 2009 - Photo: Daniel Zenker
Travemünder Woche 2009 - Photo: Daniel Zenker

20.07.2009 - Leider nicht selbst vor Ort, aber Gottseidank halten die Anarchisten auf den Yachten und den Regattabahnen und die Treue und versorgen die werktätige Segeljunkies mit Stoff von der Küste. Vielen Dank an Daniel und hier sein Bericht über das erste Wochenende der Travemünder Woche 2009:

Das erste Wochenende der TW ist vorbei und auf der Seebahn wurden die Kurzwettfahrten des Ostseecup nach Yardstick und ORC-Club ausgetragen (40. Schiffe), bei den J-24 German Open kämpften 28 Schiffe um den Titel und auch die 505er tragen ihre Deutschen Meisterschaften aus (45 Teams auf dem Wasser). Natürlich tummeln sich noch viele andere Klassen zwischen Priwall und dem Sailors Beach Club (u.a. Int14 und Int18, IC, A-Cat, Dyas, 470er, Zugvögel und sogar Europe, Contender, Laser) aber man kann ja nicht von allen berichten.

Am Samstag schafften die Crews auf der Seebahn die geplanten drei Wettfahrten bei besten Bedingungen: Im Schnitt 16 bis 18 Knoten Wind und nach dem sich der Regen vom Morgen verzogen hatte, kam sogar noch die Sonne mal raus. In der Gruppe OSC III  setzte die Crew der „Kalkei“ alles, um mit ihrer Hiddensee mit drei ersten Plätzen den Tagessieg einzufahren.

TW 2009 - Bild: Daniel Zenker
Travemünder Woche 2009 - Photo: Daniel Zenker

Ansonsten die üblichen Verdächtigen vorne. Am Sonntag konnte nur noch eine der zwei gestarteten Wettfahrten gewertet werden, da am Ende einfach der Wind wegblieb. Trotzdem schaffte es die Crew der „KÜHNEZUG Goldkatze“ von Manfred Böttcher sich nach dem Zieldurchgang im 1. Lauf den Mast runterzuholen – zur Ursache kursieren schon die wildesten Gerüchte, „Bedienfehler“ ganz vorne mit dabei. Ich hoff, wir erfahren noch genaueres im Laufe der Woche.

TW 2009 - Bild: Daniel Zenker
Travemünder Woche 2009 - Photo: Daniel Zenker

Am Ende lag die Patent3 in der ORC-Club Wertung klar vorne, die KalkEi hat OSC IV mit nem 1. Platz als Streicher gewonnen, Tsunami in OSC III genauso deutlich vorne, in OSC II konnte sich die SISQUA von Armin Balser gegen zwei weitere Dehler 34 und den Ranglistenzweiten der RVS-Seesegeln, Uwe Wenzel mit seiner Dehler 29 durchsetzen.

TW 2009 - Bild: Daniel Zenker
Travemünder Woche 2009 - Photo: Daniel Zenker

Bei den 505er liegen nach 5 Wettfahrten Scheder-Bieschin/Jess (1,1,3,[22],7) noch vor Findel/Tellen (4,[9],4,5,2) und Stengel/Feller (5,7,1,[8],3). Auf Platz vier folgen schon Boris Herrmann mit Julien Kleiner am Draht. Boris ist gerade erst mit dem Beluga Racer vom PGOR zurückgekommen und jetzt liegt der Class40 hier in Travemünde direkt vorm Festplatz und ist sicherlich zusammen mit der YSA 10 eines der heißesten Schiffe vor Ort. Hier gibt’s hoffentlich bald noch einen OnBoard Bericht zu der YSA 10.

J24 manroland German Open Sieger Jan Hössermann +Crew
J24 manroland German Open Sieger Jan Hössermann +Crew - Photocredit: Travemünder Woche 2009

Die J-24iger haben 8 Wettfahrten geschafft, für die 9. wurde es dann doch n bisschen zu viel Wind und die Wettfahrtleitung hat die Flotte zur Siegerehrung in den Hafen geschickt. Mit 3 Tagessiegen und 5 Punkten Abstand vorm 2. siegten Jan und Sören Hössermann, Lars Krivohlavek, Johan Wilckens und Ole Harder und versammelten sich im Anschluss an der Siegerehrung noch zum nassen Gruppenfoto im Hafenbecken, sehr zur Freude der restlichen Flotte und natürlich der unzähligen Touristen, die hier in Travemünde einfach dazugehören. Erstaunlicherweise landete die GER 4230 „Seglershop“ nur auf dem 7. Platz, nachdem die Jungs mit J24 - Urgestein Peer Kock am Steuer gerade erst die Kieler Woche gewonnen hatten. Man munkelt, die Bucht läge dem Boot einfach nicht – vielleicht war auch abends die Party einfach nur zu gut gewesen ...

 

Baltic Sprint Cup 2009

Utsider unterwegs gen Bornholm - BSC 2009 - Photocopyright:
© - Peter Zepp / Utsider Baltic Sprint Cup / SAIL & RACE

19.07.2009 - Die erste Etappe des BSC 2009 von Warnemünde nach Rönne ist bereits Geschichte und Scho-Ka-Kola unter Eigner Uwe Lebens war das erste Schiff, das die Hafenstadt auf Bornholm erreichte. Nach einem spannenden, schnellen Rennen mit der Utsider kreuzte die Scho-Ka nach 14:21 Stunden die Ziellinie nur 4:28 Minuten vor dem Jugendboot des Warnemünder Segel Club e.V. Sieger nach berechneter Zeit wurde die Daikin Airco, eine KER 11,3 aus Holland. Mehr auf der Website des BSC

 

Drachen - Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix

19.07.2009 - Vorletzte Woche am Gardasee und seit letzten Montag bereits wieder vor Kiel aktiv! Nein, nicht ich, sondern der Wahlberliner Markus Wieser tummelt sich höchst aktiv auf den Regattabahnen und ist dabei deutlich erfolgreicher als ich es jemals sein werde. Bei dem HLL Dragon Grand Prix, der gleichzeitig als Internationale Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben war, zeigte sich wieder einmal, dass er und sein Transbunker Team in dem Drachen eine Macht sind, die man stets im Auge behalten sollte.

Nach eher verhaltenen Start konnte Wieser, Sergei Pugatchev und George Leontschuk sich mit konstanten Plätzen unter den ersten 10 vor der letzten Wettfahrt der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der ehemals olympischen Drachenklasse mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Rang vorschieben. Einen Punkt dahin lag der das zweite Transbunker Team mit Olympiasieger Jevgenij Braslavets am Steuer gefolgt von dem Dänen Lars Hendricksen, Goldcupsieger in 2007, und Jan Seekamp aus Lübeck auf Platz 4 und Poul Richard Hoj Jensen auf dem fünften Rang. Die entscheidende sechste und letzte Wettfahrt wurde bei frischem Ostwind um 5 Beaufort angeschossen. Braslavets setzte nach dem Start voll auf die rechte Seite und kam im Mittelfeld an der ersten Luvtonne an. Jan Seekamp als Neueinsteiger in die ehem. olympische Klasse hatte bei diesen Bedingungen noch ein Speedproblem und schiedet frühzeitig aus dem Titelrennen aus. Wieser rundete als 7., Hendricksen als 8. und Hoj Jensen auf dem neunten Platz die erste Wendemarke. Somit war für Wieser und sein Transbunker Team nun Lars Hendricksen der direkte Gegner. Kontrolliert und ohne großes Risiko segelnd kreuzte  Markus Wieser mit seinem ukrainischen Team als 7. und nur einen Platz hinter Hendricksen die Ziellinie. Im Endergebnis siegte Markus Wieser mit 5 Punkten Vorsprung vor Lars Hendricksen und wurde verdient Internationaler Deutscher Meister im Drachen. Auf Platz drei folgte mit Evgenij Barslatvets das dritte Boote aus dem Transbunker Team. Mit diesen Einzelerfolgen zeigte das Transbunker Team eine überragende Mannschaftsleistung beim HLL Dragoen Grand Prix in deren Dominanz auch Jan Seekamp als bestes deutsches Team auf Platz 4 nicht brechen konnte.

 

BALTIC SPRINT CUP 2009

Start BSC 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Start BSC 08 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

18.07.2009 - Heute um 15:00 fällt im Hafen von Warnemünde der Startschuss für mehr als 30 Segelyachten, die in diesem Jahr an dem Baltic Sprint Cup 2009 teilnehmen. Race Director Alen Green und Event Director Hennig Rocholl haben es Dank der Unterstützung von Sponsoren geschafft, dass auch für die 5. Auflage des BSC ein attraktives Rennen für die engagierten Segelsportler geboten werden kann. Im letzten Jahr gingen vor Travemünde zwar fast doppelt so viele Yachten an den Start, aber in einem Jahr, in dem das Fastnet-Race fett in dem Regattakalender von etlichen deutschen Hochseeseglern markiert ist, hat es jede Veranstaltung schwer. Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Draußen vor der Tür wütet eine Wirtschaftskrise und da entscheiden etliche Eigner, dass sie lieber am Steuer ihres Unternehmens stehen anstatt sich am Ruder einer Segelyacht für 2,3 Wochen aus dem Wirtschaftsleben auszuklinken. Und wer dafür kein Verständnis hat, der soll erst mal selbst die Verantwortung für auch nur einen einzigen Arbeitsplatz übernehmen.

Start BSC 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Start BSC 08 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Im letzten Jahr hatten ich die Gelegenheit, den Start zum BSC aus nächster Nähe auf dem Wasser verfolgend zu dürfen. Und wenn ich mir die Bilder von der Webcam Warnemünde ansehe, kommt mir das Wetter sehr bekannt vor. Wenig Sonnenschein, dichte Wolkendecke, nicht direkt Sommer. Doch es gibt Wind und der weht sogar in die richtige Richtung für eine zügige erste Etappe rüber nach Rönne auf Bornholm. Wir wünschen allen SeglerInnen eine gute Reise, Wind und eine sichere Rückkehr in ihren Heimathafen.

 

Video killed the radio Stars

 

13.07.2009 - Okay, erlaubt mir um die Uhrzeit einen kurzen Flashback in die 80er ... Doch am Gardasee hatte ich das Glück auf der RC 44 No Way Back das Matchrace gegen Sea Dubai als möglichst unbeteiligter Gast mit segeln zu dürfen. Im Vorfeld der Flights machte Steuermann Ray Davies seine Crew durch das Abrufen von Standardmanöver locker und geschmeidigt. Abfallen, Gennakersetzen, Genua runter, Halse, Halse, Halse, ran an die Leetonne, Genua hoch und zügig den Gennaker einpacken.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Nachdem das einige Male abgespult war, wurde sich ein Mitspieler für die Starts gesucht. Mit Team Aqua und dessen Steuermann Cameron Appelton wurde per Zuruf eine Boje als Zielpunkt für den 5-Minuten Countdown vereinbart und dann per Armzeichen die Startsequenz eröffnet. Ich bin immer noch schwindlig von der Geschwindigkeit, mit der in folgenden 5 Minuten die Manöver zwischen den Booten gefahren wurden. Ran an den Sparringspartner, in den Wind stellen, rückwärts treiben, abfallen, Fahrtaufnehmen, sich an das Heck des Gegners klemmen, kreiseln,  Überlappung vermeiden, Überlappung herstellen und dass alles mit dem Ziel, am Ende die Nase vorne zu haben und mit guter Fahrt und Wegerecht die Marktonne erreichen. Die Jungs haben wirklich einen Heidenspaß an diesem Spielchen und balancieren die Kisten bei 8 kns Fahrt ohne mit der Wimper zu zucken, aber mit einem Grinsen auf den Lippen, bis auf 20, 30 cm an den Spielkameraden ran.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Man beachte die goldenen Steuerräder auf Team Aqua ... - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

 

Baltic Sprint Cup 2009

Utsider unterwegs gen Bornholm - BSC 2009 - Photocopyright:
© - Peter Zepp / Utsider Baltic Sprint Cup / SAIL & RACE

19.07.2009 - Die erste Etappe des BSC 2009 von Warnemünde nach Rönne ist bereits Geschichte und Scho-Ka-Kola unter Eigner Uwe Lebens war das erste Schiff, das die Hafenstadt auf Bornholm erreichte. Nach einem spannenden, schnellen Rennen mit der Utsider kreuzte die Scho-Ka nach 14:21 Stunden die Ziellinie nur 4:28 Minuten vor dem Jugendboot des Warnemünder Segel Club e.V. Sieger nach berechneter Zeit wurde die Daikin Airco, eine KER 11,3 aus Holland. Mehr auf der Website des BSC

 

Drachen - Hanseatic Lloyd Dragon Grand Prix

19.07.2009 - Vorletzte Woche am Gardasee und seit letzten Montag bereits wieder vor Kiel aktiv! Nein, nicht ich, sondern der Wahlberliner Markus Wieser tummelt sich höchst aktiv auf den Regattabahnen und ist dabei deutlich erfolgreicher als ich es jemals sein werde. Bei dem HLL Dragon Grand Prix, der gleichzeitig als Internationale Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben war, zeigte sich wieder einmal, dass er und sein Transbunker Team in dem Drachen eine Macht sind, die man stets im Auge behalten sollte.

Nach eher verhaltenen Start konnte Wieser, Sergei Pugatchev und George Leontschuk sich mit konstanten Plätzen unter den ersten 10 vor der letzten Wettfahrt der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der ehemals olympischen Drachenklasse mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Rang vorschieben. Einen Punkt dahin lag der das zweite Transbunker Team mit Olympiasieger Jevgenij Braslavets am Steuer gefolgt von dem Dänen Lars Hendricksen, Goldcupsieger in 2007, und Jan Seekamp aus Lübeck auf Platz 4 und Poul Richard Hoj Jensen auf dem fünften Rang. Die entscheidende sechste und letzte Wettfahrt wurde bei frischem Ostwind um 5 Beaufort angeschossen. Braslavets setzte nach dem Start voll auf die rechte Seite und kam im Mittelfeld an der ersten Luvtonne an. Jan Seekamp als Neueinsteiger in die ehem. olympische Klasse hatte bei diesen Bedingungen noch ein Speedproblem und schiedet frühzeitig aus dem Titelrennen aus. Wieser rundete als 7., Hendricksen als 8. und Hoj Jensen auf dem neunten Platz die erste Wendemarke. Somit war für Wieser und sein Transbunker Team nun Lars Hendricksen der direkte Gegner. Kontrolliert und ohne großes Risiko segelnd kreuzte  Markus Wieser mit seinem ukrainischen Team als 7. und nur einen Platz hinter Hendricksen die Ziellinie. Im Endergebnis siegte Markus Wieser mit 5 Punkten Vorsprung vor Lars Hendricksen und wurde verdient Internationaler Deutscher Meister im Drachen. Auf Platz drei folgte mit Evgenij Barslatvets das dritte Boote aus dem Transbunker Team. Mit diesen Einzelerfolgen zeigte das Transbunker Team eine überragende Mannschaftsleistung beim HLL Dragoen Grand Prix in deren Dominanz auch Jan Seekamp als bestes deutsches Team auf Platz 4 nicht brechen konnte.

 

BALTIC SPRINT CUP 2009

Start BSC 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Start BSC 08 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

18.07.2009 - Heute um 15:00 fällt im Hafen von Warnemünde der Startschuss für mehr als 30 Segelyachten, die in diesem Jahr an dem Baltic Sprint Cup 2009 teilnehmen. Race Director Alen Green und Event Director Hennig Rocholl haben es Dank der Unterstützung von Sponsoren geschafft, dass auch für die 5. Auflage des BSC ein attraktives Rennen für die engagierten Segelsportler geboten werden kann. Im letzten Jahr gingen vor Travemünde zwar fast doppelt so viele Yachten an den Start, aber in einem Jahr, in dem das Fastnet-Race fett in dem Regattakalender von etlichen deutschen Hochseeseglern markiert ist, hat es jede Veranstaltung schwer. Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Draußen vor der Tür wütet eine Wirtschaftskrise und da entscheiden etliche Eigner, dass sie lieber am Steuer ihres Unternehmens stehen anstatt sich am Ruder einer Segelyacht für 2,3 Wochen aus dem Wirtschaftsleben auszuklinken. Und wer dafür kein Verständnis hat, der soll erst mal selbst die Verantwortung für auch nur einen einzigen Arbeitsplatz übernehmen.

Start BSC 2008 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Start BSC 08 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Im letzten Jahr hatten ich die Gelegenheit, den Start zum BSC aus nächster Nähe auf dem Wasser verfolgend zu dürfen. Und wenn ich mir die Bilder von der Webcam Warnemünde ansehe, kommt mir das Wetter sehr bekannt vor. Wenig Sonnenschein, dichte Wolkendecke, nicht direkt Sommer. Doch es gibt Wind und der weht sogar in die richtige Richtung für eine zügige erste Etappe rüber nach Rönne auf Bornholm. Wir wünschen allen SeglerInnen eine gute Reise, Wind und eine sichere Rückkehr in ihren Heimathafen.

 

Video killed the radio Stars

 

13.07.2009 - Okay, erlaubt mir um die Uhrzeit einen kurzen Flashback in die 80er ... Doch am Gardasee hatte ich das Glück auf der RC 44 No Way Back das Matchrace gegen Sea Dubai als möglichst unbeteiligter Gast mit segeln zu dürfen. Im Vorfeld der Flights machte Steuermann Ray Davies seine Crew durch das Abrufen von Standardmanöver locker und geschmeidigt. Abfallen, Gennakersetzen, Genua runter, Halse, Halse, Halse, ran an die Leetonne, Genua hoch und zügig den Gennaker einpacken.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Nachdem das einige Male abgespult war, wurde sich ein Mitspieler für die Starts gesucht. Mit Team Aqua und dessen Steuermann Cameron Appelton wurde per Zuruf eine Boje als Zielpunkt für den 5-Minuten Countdown vereinbart und dann per Armzeichen die Startsequenz eröffnet. Ich bin immer noch schwindlig von der Geschwindigkeit, mit der in folgenden 5 Minuten die Manöver zwischen den Booten gefahren wurden. Ran an den Sparringspartner, in den Wind stellen, rückwärts treiben, abfallen, Fahrtaufnehmen, sich an das Heck des Gegners klemmen, kreiseln,  Überlappung vermeiden, Überlappung herstellen und dass alles mit dem Ziel, am Ende die Nase vorne zu haben und mit guter Fahrt und Wegerecht die Marktonne erreichen. Die Jungs haben wirklich einen Heidenspaß an diesem Spielchen und balancieren die Kisten bei 8 kns Fahrt ohne mit der Wimper zu zucken, aber mit einem Grinsen auf den Lippen, bis auf 20, 30 cm an den Spielkameraden ran.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
Man beachte die goldenen Steuerräder auf Team Aqua ... - RR Tag 1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

 

Addio Gardasee

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

12.07.2009 - Berlin hat mich wieder und damit ist leider Schluss mit den Liveberichten vom RC 44 Continental Challenge Malcesine Cup direkt vom Gardasee :-( Doch die Resonanz aus der Anarchistenschar auf diese improvisierte “On-the-water-Anarchy” war so gut, dass ich mir Gedanken darüber mache, wie wir das ausbauen können. Warnemünde ist durch, doch Travemünde steht vor der Tür, mal sehen, ob wir schon dort etwas auf die Füße stellen können.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Hier die Kurzfassung von dem letzten beiden Stunden nach dem Ende des zweiten Gewitters: Nach dem Regen kämpften Nord- und Südwind miteinander und am Ende setzte sich ein leichter Wind aus Norden durch. Die Wettfahrtleitung schickte die Yachten zum dritten Mal an diesem Nachmittag raus auf den See und demonstrierte damit ihren Willen, die Round Robin so weit wie möglich durchzuziehen. Mit dem Resultat, dass die Teams bis 18:30 Kreise um das Startboot zogen, Genua hoch und runter im Duett mit dem Gennaker spielten und am Ende doch ohne einen weiteren Lauf blieben. Peter Reggio traf die schwierige, aber richtige Entscheidung und ließ bei den stark pendelnden Wind lieber keine, als eine beschissene Wettfahrt segeln. Damit kam es auch nicht zu dem vorgezogenen Entscheidungslauf zwischen Team Artemis und Team No Way Back, die ansonsten erst im letzten Flight der RR aufeinander getroffen wären.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Da beide Boote alle Läufe gewonnen hatten, wurde - wenn ich es recht verstanden haben - Streichhölzer um den Sieg gezogen. Hier hat Dean Barker das glücklichere Händchen und Ray Davies blieb nur der zweite Platz.

Team Artemis setzte seinen Siegeszug auf bei den bis Sonntag laufenden Flottenrennen fort und verwies Team Aqua und BMW-Oracle auf die Plätze 2 und 3. Sehr erfreulich aus deutschsprachiger Sicht die ansteigenden Formkurve bei Team Sea Dubai mit Markus Wieser am Steuer und dem Team Austria von René Mangold mit Steuermann Christian Binder. Sea Dubai hatte am Ende einen 1. und vier 2. Plätze in den Flottenrennen eingefahren, sich aber auch im Gewusel an einer Tonne der DHL Trophy einen fetten Penalty mit insgesamt 4! Strafpunkten eingesammelt . 2 Punkte gab es für den die “hard contact” mit Organika und Artemis, 1 für Beschädigung eines Bootes und einen Zusatzpunkt ga es dafür, dass die Jury der Meinung war, Sea Dubai hätte die Kollision mit Organika und Artemis vermeiden können.

 

RC 44 Malcesine Update 3

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

16:45 - Der Wind ist zurück und weht nun von Norden. Wettfahrtleiter Peter “Super Mario” Reggio hat die Boote wieder raus auf die Regattabahn geschickt, Juryboote und Tonnen stehen nun gemeinsam mit den RC 44 im Nieselregen nach dem Gewitter auf dem See rum. Doch das Wetter bleibt mehr als launisch und zeigt den Seglern, dass der Gardasee durchaus für 2 Gewitter hintereinander gut ist. Als sich die Blitze und Donnerschläge direkt über dem Clubhaus entladen, schickt die Wettfahrtleitung die Yachten zurück in den Hafen.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Blitz und Donner treibt die Crew der Artemis zurrück ins Clubhaus - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Mittlerweile hat sich das Gewitter nach Süden verzogen, hinter den Bergen am Westufer des Sees zeigt sich bereits wieder die Sonne und es scheint sich ein Nordwind einzustellen. Die Besatzung auf den Booten mit den Marktonnen wird sich darüber freuen, dass mittlerweile der Regen aufgehört hat. Ich bin gespannt, ob die Wettfahrtleitung die Teilnehmer noch mal auf den See rausjagen wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die noch ausstehenden Flights heute noch alle durchgezogen werden können. Doch mit No Way Back und Team Artemis liegen zwei Boote nach 5 Rennen punktgleich an der Spitze des Ergebnistableau und ich bin gespannt, ob sich hier noch ein Schlußmatch anbahnen wird.

 

RC 44 Malcesine Update 2

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

14:00 - Wie zu erwarten ist der Nordwind nach guten Start gegen Mittag eingeschlafen und die Pause bis zum Einsetzen der Ora wurde dazu genutzt, die Regattabahn nach Norden hin vor den Fraglia Vela Malcesine zu verziehen. Seit heute Morgen sind 3 Läufe durchgezogen worden und Team Artemis mit Steuermann Dean Barker von dem neuseeländischen ETNZ AC Team steht derzeit ungeschlagen an der Spitze der Ergebnistafel.

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Ein Gewitter auf der Westseite des Gardasee hat jetzt die Thermik zusammen geschlagen und die Wettfahrtleitung hat eine Startverschiebung angezeigt. Mittlerweile scheint die Sonne bereits wieder und alles wartet darauf, dass auch die Windmaschine wieder angeschmissen wird. Noch aber flappen die Großsegel ohne Druck nur aufgrund der kleinen Wellen hin und her, die SLAM Werbefahnen stehen kreuz und quer und zeigen alle Windrichtungen an. Bis später mehr vom Gardasee!

RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC 44 Malcesine 2009 - RR Tag 2 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

 

RC 44 Malcesine Update

RC44 Malcesine 2009 - Sea Dubai - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44 Malcesine 2009 - Sea Dubai - Photocopyright: SailingAnarchy.de

11:45 - Die ersten Wettfahrten sind gelaufen und wenn ich es von der Terrasse meines Hotels aus während des leckeren Frühstückes richtig gesehen haben, hat BMW-Oracle gerade eine Niederlage gegen SEA DUBAI einstecken müssen. Markus Wieser, Matti Paschen und Co. habe eine saubere Startkreuz gefahren und an der Luvtonne Larry Ellision jedesmal sauber abgelegt.

RC44 Malcesine 2009 - Larry Ellison - Team BMW-Oracle - Photocopyright: SailingAnarchy.de
RC44 Malcesine 2009 - Larry Ellison - Team BMW-Oracle - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Wenn ich es gestern im Hafen während der Windwartepause richtig mitbekommen habe, sorgt ein Match gegen BMW-Oracle mit Larry Ellision am Ruder immer für etwas zusätzliche Spannung an Bord der zweiten Yacht. Offenbar setzt Mr. Ellision mit seiner Neigung zu “Vanderbilt Starts” die große Tradition des Americas Cup auch in der RC 44 Klasse fort ...

 

Morgenstund hat Gold im Mund

RC44 Malcesine 2009 - RR Tag 2- Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44 Malcesine 2009 - RR Tag 2- Photocopyright: SailingAnarchy.de

09.07.2009 - 08:30 Uhr: Nach dem gestern die Hälfte des ersten Tages der Round Robin wg. Verspätungen ausgefallen ist, hat Wettfahrtleiter Peter Reggio gestern Abend den Teams eine kurze Nacht verordnet! Draußen bläst der Nordwind mit guten 4 Bft und alle Boote sind vor Malcesine auf dem Wasser, die Bojen sind bereits ausgelegt und bald wird der Startschuß zur ersten Wettfahrt fallen. Und mit nur 2 Rennen im Sack wird es heute ein langer Tag auf dem Wasser werden. Ich hoffe, dass ich noch einen Platz auf einem Schlauchi bekomme und weitere 500 Bilder schließen kann.

 

RC 44 Continental Challenge Malcesine

RC44_Malcesine2009_Team Aqua_MR_D1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44_Malcesine2009_Team Aqua_MR_D1 - Photocopyright: SailingAnarchy.de

08.07.2009 - Gestern bekam das Feld der RC44 bei dem Practice Race nur eine kurze Kreuz hin, bevor Wettfahrtleiter Peter Reggio aufgrund des abflauenden Wind vor dem Einsetzen der Ora den Gennakergang Richtung Süden abbrach.

RC44_Malcesine2009_RR1_Cheeref vs. Team Aqua - Photocopyright: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44_Malcesine2009_RR1_Ceeref vs. Team Aqua - Photocopyright: SailingAnarchy.de

Nachdem in der Nacht ein kräftiges Gewitter über den Bergen rund um den Gardasee getobt hatte, zeigte sich heute Morgen das Wetter von seiner besten Seiten: Klare Sicht, Sonnenschein und ein frischer Nordwind ließen die Kiter und Surfer bereits um 07:00 über die Schaumkronen vor Limone und Malcesine tanzen. Die RC44 lassen es etwas ruhiger angehen: Für 11:00 war die Steuermannsbesprechung angesetzt, die mit ca. 30 Minuten Verspätung dann auch stattfand. “In Italy nothing starts in time” war dann die charmante Erklärung dafür, dass die Wettfahrten dann mit einer Verzögerung von einer guten Stunde starten sollten. Den Kennern des Gardasees war da schon klar, dass es mit dem Start der Round Robin 1 zu dem Zeitpunkt nix werden würde: Auf den langsam nachlassender Nordwind folgte in der Regel eine kurze Flautenpause bevor sich ein stabiler Wind aus Süden für den Nachmittag durchsetzt.

RC44_Malcesine_2009_No way back _ RR1_fp - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44_Malcesine_2009_No way back _ RR1_fp - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de

In der Zwischenzeit hatte ich meinem Platz im Heckbereich der niederländischen NO WAY BACK von Pieter Heerema gefunden und versuchte, ihm und seinem Profi-Skipper Ray Davies nicht allzu sehr zu stören. Leichter gesagt als getan, denn die schmale Kiste legt sich bereits bei dem mäßigen Wind ruckzuck auf die Backe und schiebt sich mit 8,5 kns Fahrt hoch am Wind und einer Schräglage von 30 Grad zur Luvtonne. Als jemand, der es wohnt ist, bereits bei leichter Kränkung mit den Füßen nach den Ausreitgurten suchen, ist ein Bleitransporter wie die RC44 zu Anfang doch etwas ungewohnt. Hoch auf die Kante, instinktiv dem Oberkörper nach außen und sofort fängt man an, mit den Händen nach irgendwas zu suchen, an dem man sich festhalten kann. Mir blieb nur das sirrende Luvbackstag, um zu verhinderten, dass ich höchst fotogen über Bord plumpste :-( aber die Jungs hinter dem Mast nutzen kreativ alles, was sich nur irgendwie zum Hängen verwenden läßt: Schoten, Winschtrommeln, Wanten, alles geht, um Gewicht nach außen zu bringen.

RC44_Malcesine_2009_No way back _ RR1_fp - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44_Malcesine_2009_No Way back _ RR1 - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de

In der Round Robin 1 trafen wir auf Sea Dubai mit Markus Wieser an Steuer. Nun fragt mich Match Race Laien nicht, was in den 5 Minuten vor dem Startschuss abgegangen ist. Hin und her, hinter her, raus aus der Startbox und dann bei ca. noch 2 Minuten zurück Richtung Linie. Die Boote kommen sich immer näher, die Steuermänner bleiben cool und plötzlich wird es eng, dass Gebrülle gegen das andere Boot geht los, gekrönt von wildem Fähnchenschwenken. Doch die Jury auf dem Schlauchi bleibt davon unbeeindruckt, es fällt der Startschuß und das Rennen läuft. Markus Wieser hat das bessere Ende der Wurst für sich und mit Team Sea Dubai den Start gewonnen, No Way Back liegt hinten. Ray Davies startet die Wendenduellen, wie man sie aus dem AC kennt, aber Wieser kontrolliert die Startkreuz und geht auch vor uns um die Luvtonne rum.

RC44_Malcesine_2009_No Way Back vs. Sea Dubai _ RR1_fp - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de - Joachim Rieken
RC44_Malcesine_2009_No Way Back vs. Sea Dubai -RR - Photocopyrigtht: SailingAnarchy.de

Am Ende des ersten Gennakerganges klebten wir dann Markus am Heck und gingen um die linke Tonne rum wieder an die Kreuz. Keine Ahnung, wo und wie es passiert ist, aber auf dem folgenden Luvschlag hatten Pieter und Ray die besseren Karten und die rechte Seite der Bahn zahlte sich aus. Mit einem Vorsprung von etwa 30 m gingen wir um die Luvtonne und diesen Vorsprung konnte auch von die von achteraus unter Gennaker heran brausenden Sea Dubai nicht mehr aufgeholt werden.

 

Gardasee - Das Mekka der Sportboote!

VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de
VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de

06.07.2009 - Ungefähr so oder ähnlich posaunte Mr. Clean von SA.com in der letzten Woche seine Meinung über eines der besten Reviere zum Segeln in die Welt hinaus. Ich denke, dass sich viele Anarchisten dieser Einschätzung des Gardasees ohne Zögern anschließen werden. Und für Mr. Clean war auch klar, weshalb sich in Torbole 70 Melges 24 zu einer Regatta im Rahmen des Volvo Cup trafen: Souveräne Wettfahrtleitung, super Wetter, super Wind, tolles Partyprogramm. Gute Gründe, weshalb sich beim CVT neben den italienischen Teams auch etliche Boote u.a. aus FRA, GBR, SUI, GER, AUT, SLO, CEZ in die Startliste eingetragen haben.

VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de
VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de

Nachdem ich mir am letzten Freitag das Regattaprogramm durchgelesen haben, sind mir noch 2 gute Argumente für eine Meldung zu dieser Veranstaltung ins Auge gestochen: Start zur 1. Wettfahrt um 12:00 Uhr und max. 3 Wettfahrten pro Tag! Das nennen ich Regeln, die sich die Sportwarte in den deutschen Segelclubs mal durch den Kopf gehen lassen sollten.

VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de
VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de

Zugegeben, Norditalien hat mit Wetter, Wind und Essen einen nicht unerheblichen Standortvorteil z.B. gegenüber Uckermünde, aber weshalb sollte man nicht etwas Ehrgeiz in hochklassige Regattaveranstaltungen legen und dafür mit starken Teilnehmerfeldern belohnt werden?

Alles geht rechts und wir versuchen den Verzweiflungsschlag auf der linken Seite! - VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de
VCM-Torbole 2009 -Photocopyright: SailingAnarchy.de

Ich habe das Glück, die nächsten Tage am Gardasee verbringen zu dürfen und werde etwas von der RC44 Continental Challenge in Malcesine mitnehmen können. Hoffentlich funktioniert dort der Internetzugang ohne Probleme, ansonsten werden wir wieder die Hilfe von Anarchist 2Leute in Anspruch nehmen, dem ich hier schon mal ganz herzlich für seinen Einsatz Danke sage.

 

Kieler Woche 2009

Rendezvous der Klassiker - 12er vor Kiel - Photo: Ulf Sommerwerck
Klassik vor Kiel 2009 - Photocopyright: Ulf Sommerwerck - www.sommerwerck.de

03.07.2009 - Die größte Segelveranstaltung in Deutschland ist in diesem Jahr völlig an SA.de vorbei gegangen, obwohl dort wieder etliche Anarchisten  auf dem Wasser aktiv dabei waren. Ich streue Asche auf mein Haupt, aber bitte glaubt mir, dass ich einen Hals ohne Ende haben, weil wir es immer noch nicht geschafft haben, das SA.de - Forum mit der dazugehörigen Datenbank inklusive alle Accounts, Passwörter, Beiträgen und Bildern aus den Tiefen des widerborstigen Servers zu bergen. Ich bin der Meinung, dass wir diese Infobasis nicht einfach abschreiben und wieder bei Null anfangen sollten, deshalb bitte ich noch um Geduld und Verständnis für diese von uns verbockte Situation.

HUGO BOSS OPEN 60 vor Kiel - Photo: Ulf Sommerwercck
HUGO BOSS auf der Kieler Woche - Photocopyright: Ulf Sommerwerck - www.sommerwerck.de

Eher selten in deutschen Gewässer anzutreffen ist eine OPEN 60, um so größer die Aufmerksamkeit, die Alex Thompson mit HUGO BOSS während der Kieler Woche einheimsen durfte. Und zum Abschluß noch ein weiteres Bild von Ulf Sommerwerck, das während der von Starkwind gekennzeichneten KW 2009 entstanden ist.

505er - SAP EURO

Die 505er segelten erstmals bei einer Kieler Woche ihre EURO aus und sorgten mit 100 Booten für ein super Teilnehmerfeld bei den SAP European Championships 2009. Sieger in dem hochklassigen Regattafeld wurde der Berliner (!) Wolfgang Hunger mit Julien Kleiner als Vorschoter, der in den letzten Jahren erfolgreich bei Boris Herrmann, dem Gewinner des PGOR, am Draht hing.

505er - Europameister Hunger/Kleiner - Photocredit: Fotocredit: Jan Frederik Wäller
Foto 505er KV - Photograph: Jan Frederik Wäller

Am letzten Wochenende fand bei der Segler Vereinigung Kreuzlingen die zweite Swiss Open der Melges 24 statt. Hier der Kurzbericht von Peter Frischi, Sportchef des SVK, zu dieser Veranstaltung:

Riccardo Simoneschi auf "Audi powered by Q8" gewinnt souverän die "2nd Melges 24 Swiss Open" vor Lokalmatador und neuem Schweizer Melges 24 Klassenpräsident Michael Good auf "ZeroEight", dicht gefolgt auf Rang 3 von Peter Göckel (Devoti Vertreter) auf seiner "Pearl" mit Berliner Crew! Am Freitag konnten bereits drei Wettfahrten bei Wind um 1 bis 4 Bft gesegelt werden und am Samstag, im Dauerregen, ganze vier Wettfahrten bei Wind um 1-3 Bft. Trotz einer geringen Beteiligung von nur 11 Booten wurde auf sehr hohem Niveau gesegelt. Am Sonntag fand kein Lauf mehr statt, bis schliesslich um 11.15 Uhr der Sportchef Peter Fritschi und die Wettfahrtleitung um Martin Keller (beide SVK) entschieden die Segler vom Leid des Wartens zu erlösen, um somit allen Beteiligten eine frühe Heimkehr zu garantieren. Die Laufsiegpreise wurden auch dieses Jahr von der Fa. Sonnenkönig (www.sonnenkoenig.ch) gesponsert! Ein grosser Dank geht auch an die zahlreichen Helfer der Segler-Vereinigung Kreuzlingen.

2th Swiss Open Melges 24 - Photo: Herrmann Müller, Photo: Herrmann Müller, SVK
Photo: Herrmann Müller, SVK

Ich mache mich in wenigen Minuten auf an den Gardasee und schau zu, dass ich bei Torbole noch einen Blick auf 60-70 Melges 24 werfen kann, die dort an der 5. Regatta des Volvo Cup teilnehmen. Gestern war leider dort auch nix mit Wind, da ein Gewitter  die bekannte Gardaseethermik hat kollabieren lassen.

Nicht vergessen: Auch in Deutschland wird gesegelt und heute startet die Warnemünder Woche! Alles da: Klassen, Dickschiff, Rund Bornholm, hanseboot Offshore Open nach IRC und ORC (schau an, der DSV bewegt sich doch!) und Party ohne Ende. Eigentlich schade, dass ich das verpassen werde. Aber dafür gibt es von mir in den nächsten Tagen  weitere Berichte von dem RC 44 Continental Challenge Malcesine, an dem auch Markus Wieser, Sieger im Drachen bei der Kieler Woche, mit seinem Team Sea Dubai teilnehmen wird.

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