Kaufberatung: Boot für Berlin

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max
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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon max » 01.02.2012, 12:50

hysucat hat geschrieben:echte Handwerkskunst, sogar gefeilte Salinge (der arme Lehrling...)



Nicht nur das, sondern "Gefeilte Diamant Salinge". Ob da wirklich der Lehrling ran darf ?

GOLfa
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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon GOLfa » 01.02.2012, 13:17

Die Kiste finde ich ja nett anzuschauen und klingt ja auch alles recht stimmig. Aber warum zum Teufel baut man heutzutage ein Sportboot in Europa mit 5,98 m LOA? Wollen die extra mit Gewalt einen ganzen Kundenkreis ausschließen?

Voodoo Child
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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon Voodoo Child » 01.02.2012, 21:02

patrese hat geschrieben:
Seit wann hat Sascha denn einen Hund ? Und Heizung ?

Herr erhelle uns!

Das kann ich gerne versuchen:

Ob Sascha einen Hund hat oder hatte entzieht sich meiner Kenntnis.
Sascha war aber auch nicht gemeint.


Nein einen Hund habe ich nicht!
Aber mein neues Boot hat einen Kühlschrank!!!!!!!!!

Aber es gab die M24 mit Kühlschrank und Hund wirklich! Der Eigner ist ein Freund von mir
und segelt jetzt auch das gleiche Boot wie ich!
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twentyplus
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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon twentyplus » 10.02.2012, 10:17

Tja, es ist mir ja ein bischen peinlich, aber die Dinge haben sich doch leider noch einmal etwas verschoben, so dass Melges und SB3 leider wieder etwas an Bedeutung verloren haben. Also, meine wesentliche landgebundene Mitentscheiderin mit diesem Thema konfrontiert erhielt ich ein klares und eindeutiges NEIN zu "noch so einem sportlichen Plastikeimer". Dass ich sowas fern der Heimat auf der ostsee in groß unterhalte sei schon schlimm genug. Zu Hause habe das gefääligst familienfreundlich zu sein und hübsch auszusehen und im übrigen die Wasserfront des Eigenheims zu schmücken. Graues oder weißes Plastik, no way. So, nu sind wir bei mindestens Holzdeck, klassischen Linien, wenig oder variablem Tiefgang und legbarem Mast (vom häuslichen Garten muss mindestens die Wannseebrücke unterquert werden, um segelbares Gewässer zu erreichen).

Was bleibt? 15er, 20er JK, BM, irgendein hübsches klassisches kleines Kielboot mit legbaren Mast....? Aber segeln soll es doch schon...

Wer jetzt genervt ist darf abschalten, wer noch Spaß an der Diskussion hat, mich gern weiterberaten.

Ach ja, Hunde müssen nicht an Bord...

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon patrese » 10.02.2012, 10:19

Wallach !!!












OK mit :wink:

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon persilz » 10.02.2012, 11:00

twentyplus hat geschrieben:Tja, es ist mir ja ein bischen peinlich, aber die Dinge haben sich doch leider noch einmal etwas verschoben, so dass Melges und SB3 leider wieder etwas an Bedeutung verloren haben. Also, meine wesentliche landgebundene Mitentscheiderin mit diesem Thema konfrontiert erhielt ich ein klares und eindeutiges NEIN zu "noch so einem sportlichen Plastikeimer". Dass ich sowas fern der Heimat auf der ostsee in groß unterhalte sei schon schlimm genug. Zu Hause habe das gefääligst familienfreundlich zu sein und hübsch auszusehen und im übrigen die Wasserfront des Eigenheims zu schmücken. Graues oder weißes Plastik, no way. So, nu sind wir bei mindestens Holzdeck, klassischen Linien, wenig oder variablem Tiefgang und legbarem Mast (vom häuslichen Garten muss mindestens die Wannseebrücke unterquert werden, um segelbares Gewässer zu erreichen).

Was bleibt? 15er, 20er JK, BM, irgendein hübsches klassisches kleines Kielboot mit legbaren Mast....? Aber segeln soll es doch schon...

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Vllt. eine RW? Link
klassische Linien, GFK-Rumpf & Holz, nicht zu schwer.
wer andern eine Grube gräbt,
der hat ein Grubengrabgerät.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon sportbootjo » 10.02.2012, 20:47

twentyplus hat geschrieben:Tja, es ist mir ja ein bischen peinlich, aber die Dinge haben sich doch leider noch einmal etwas verschoben, so dass Melges und SB3 leider wieder etwas an Bedeutung verloren haben. Also, meine wesentliche landgebundene Mitentscheiderin mit diesem Thema konfrontiert erhielt ich ein klares und eindeutiges NEIN zu "noch so einem sportlichen Plastikeimer". Dass ich sowas fern der Heimat auf der ostsee in groß unterhalte sei schon schlimm genug. Zu Hause habe das gefääligst familienfreundlich zu sein und hübsch auszusehen und im übrigen die Wasserfront des Eigenheims zu schmücken. Graues oder weißes Plastik, no way. So, nu sind wir bei mindestens Holzdeck, klassischen Linien, wenig oder variablem Tiefgang und legbarem Mast (vom häuslichen Garten muss mindestens die Wannseebrücke unterquert werden, um segelbares Gewässer zu erreichen).

Was bleibt? 15er, 20er JK, BM, irgendein hübsches klassisches kleines Kielboot mit legbaren Mast....? Aber segeln soll es doch schon...

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Tja, das Leben ist ein Nehmen und Geben ...
Ich bin mir sicher, dass mir 20+ auf einem Folkeboot noch lange erspart bleibt, aber wenn es was mit Holz sein soll - von dem ich nur dringend abraten kann auch wenn ich durchaus für das klassische Erscheinungsbild einer Yacht empfänglich bin - ist mein Vorschlag ein 20er Jolli. Den formverleimten 30er mit Carbonrigg kennst Du ja, 15er ist vermutlich bei der Kinderschar schon untere Grenze, falls doch, wäre die klassische Hansa-Jolle eine interessante Option. Und natürlich irgendwas in die Richtung Schäre, gerade von der 22er oder 30er, ein Nationaler Kreuzer ... Ach was, eigentlich alles nur Zeiträuber, die gut aussehen, aber das Ratio von Pflegestunden zu Segelstunden ist unglaublich schlecht. Der Spaß, diese Kiste an der Kreuz bei 4 Windstärken zu steuern ist, kann einen aber schon anfixen
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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon rubberduck » 10.02.2012, 21:09

Wo ist denn die CQ6 jetzt hingegangen?

r.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon jofraja » 11.02.2012, 10:48

Also bei dem Anforderungsprofil muss es wohl ein 20er Joko werden, wenn es Holz sein muss UND einen variablen Tiefgang UND einen legbaren Mast haben soll ... wenn da nur der Preisrahmen nicht wäre ....

Zumindest letzteres gibt es ja serienmäßig bei (gut) segelnden Booten kaum noch. Da sind unsere Berliner Anforderungen wohl zu speziell - spricht der ebenfalls Brückengeschädigte ... Aber es ist schön, am Wasser zu wohnen und den Liegeplatz vor dem Fenster zu haben ...
[url]www.berlin-ocean-racing.com[/url]

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon GOLfa » 13.02.2012, 17:09

twentyplus hat geschrieben:Was bleibt?

Neuorientierung (ich meine nicht bei der Bootssuche)? :mrgreen:

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon twentyplus » 13.02.2012, 17:17

@GOLfa: ne ne, das hatten wir schon.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon GOLfa » 13.02.2012, 20:30

Mal wieder konstruktiv:
Holz und trotzdem Spaß wäre hiermit wohl auch möglich. Die Mastelege-Vorgabe ist allerdings echt Mist. Kannst Du da nochmal nachverhandeln? :mrgreen:

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon max » 13.02.2012, 23:25

GOLfa hat geschrieben:Mal wieder konstruktiv:


und den variablen Tiefgang stellt man per Krängung her

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon GOLfa » 14.02.2012, 10:18

Stimmt, habe ich überlesen.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon twentyplus » 14.02.2012, 10:51

@GOLfa: mein Gott, was für ein wundervoller Schlitten. Das ideale Gegenstück zur großen Uijuijui, aber deutlich hübscher. Auf der Homepage kann man sehen, was das für ein gelungenes Spaßboot ist, auch wenn die Jungs bei den Regattavideos noch sehr nach Üben aussehen. GPH 584 für ein 28 ft Boot spricht für sich. Das muss ich mir mal ernsthaft überlegen. Tiefgang 1,45m sollte noch gehen und das mit dem Mastlegen sollte sich doch auch Basteln lassen...?

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon patrese » 14.02.2012, 11:22

Schaut aber auch ein wenig nach der Holzversion der Juwel 28 aus, die mal ne Zeit lang mit "optimiertem" Messbrief die Bahn unsicher gemacht hat.
Da gab es mal das Original in cold moldet für vergleichsweise wenig Geld im Angebot, zwei oder drei Sekunden hatte ich darüber nachgedacht, bevor mich die Erinnerungen an die "Holzpflegeeinheiten" meiner Lebenszeit in die Realität zurück holten.....

Aber SCHÖN sah die aus, da hatte sich ein Bootsbauer selbst verwirklicht !

Müßt ihr mal suchen wo die jetzt hingekommen ist.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon twentyplus » 14.02.2012, 11:29

Ja, das ist eine Juwel 28 in Formverleimt, um die es sich handelt. Kann man auf der Homepage von denen finden, auf die Scanboat verlinkt.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon patrese » 14.02.2012, 11:36

Aber das mit der Mastlegeeinrichtung dürfte bei dem Spargel schwierig werden......

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon twentyplus » 14.02.2012, 12:04

Tja, das ist wohl ein Problem, wenn gleich wir das bei Rommel bei solchen Masten auch hinbekommen haben (Sportster, Rommel 33). Man muss eigentlich nur eine ordentliche Stütze unter Deck stellen, einen vernünftigen Niro oder Alu-Maststuhl besorgen, den Mast entsprechend kürzen und sich noch so eine Gabel als Jütt aufs Vorschiff legen. Aber da dürfte schon das Problem liegen..., denn 12 m sind ein scheußlich langer Hebel (wobei die angegebene Mastlänge wohl Fuß bis Top ist, vom Maststuhl bis oben dürften es vielleicht 10,5 m sein). Andererseits dürfte das ja ein ziemlich leichter Prügel sein bei dem eher leichten Schiff. Schlimmstenfalls lässt man den Orginalmast liegen und ich stelle einen von den Sportster/Rommel 26 Masten drauf, die noch rumliegen. Die sind schön kürzer... Alles vielleicht ein bischen spinnert, aber man muss ja mal träumen.

Was das schmucke Äußere angeht, dürfte das Teil jedenfalls schon mal die Geschmacksnerven treffen. Schade, dass die formverleimten Jollenkreuzer so sündhaft teuer sind... Ansonsten ist das ja wg. Tiefgang und Mast bei allem, was irgendwie stylisch ist, ein schwieriges Unterfangen. Aber ist ja auch irgendwie bescheuert, einen eigenen Liegeplatz zu haben und dann seinen schwimmenden Untersatz doch für teures Geld beim VSaW oder PYC hinzulegen.

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Re: Kaufberatung: Boot für Berlin

Beitragvon GOLfa » 14.02.2012, 12:14

Am Bodensee schwimmt das Schwesterschiff der Bröker/Juwel 28 rum. Ich finde die auch ganz schick.


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