Tipps Antifouling!

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Team Ka-Nalu-Nui
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon Team Ka-Nalu-Nui » 15.10.2010, 11:02

Manfred hat geschrieben:Da der Antifouling Trööt eine überraschende Wende in Richtung "Wasseraufnahme von Harzsystemen" genommen hat, erlaube ich mir noch einmal einen kleinen Beitrag, entnommen aus einem "Fachblatt", abzuschreiben.

"Wasserbeständigkeit"
Es liegt auf der Hand, dass es bei d...h 90% seiner ursprünglichen Festigkeit.

Wer mehr wissen möchte, fordert einfach bei weweweCTMat.de den Composite Leitfaden an.


Deshalb außen und innen das schöne Gelcoat.... - oder?

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sail_it
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon sail_it » 15.10.2010, 22:03

... ist Gelcoat nicht einfach angedicktes Kunstharz welches einfach bessere/robustere mechanische Eigenschaften hat? Demnach auch nicht 100% wasserdicht.
Am Arsch ist die Ente fett!

Bostik Bad Boys
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon Bostik Bad Boys » 16.10.2010, 22:48

Jo stimmt. Es ist ja aber auch nicht so daß das wasser wie ein sieb durchdringt. Der Punkt war ja hauptsächlich daß die Schiffe durch im wasser liegen grundsätzlich schwerer werden. Einfach aus der tatsache herraus daß das harz wasser aufnimmt. Ich denke wir können uns weiterhin abends in die koje legen und werden morgens aufwachen...ohne schwimmende Bodenbretter. Dennoch gut über die grundsätzlichen Mengen zu forumen.
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patrese
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon patrese » 17.10.2010, 09:23

Jetzt mal so eine ketzerische Frage....

würdet ihr eure Crew auch auf dem Steg stehen lassen, weil sie am Vorabend 2-3 Bier osmotisch zusätzlich aufgenommen haben ???
Oder versiegelt ihr die auch mit Epoxi von innen....

Wenn ich hier sehe wie über vielleicht !!!! 2-3 KG die ein Schiff über sein Leben an Wasser aufnehmen könnte (und es eventuell sogar im Winter auf dm Hänger wieder "ausatmet") diskutiert wird bin ich doch verwundert.

Also mein Seglerlebenfazit:
Wenn Boot im Wasser, dann Sperrschicht zwischen Rumpf und Antifouling. Aber nicht weil es dann ev 300 g leichter ist (die Farbe wiegt ja auch) sondern um mir die Arbeit zu sparen nach ein paar Jahren die Osmosepickel zu sanieren.

Wenn Boot an Land, Wachs drauf, läßt sich leichter putzen.(Wasser nimmt es dann aber wenn es seglt MEHR auf als das, das versiegelt schon im Wassser schwimmt....)
Und Luftfeuchtigkeit und damit osmotischer Druck gibt es zu Land und im Wasser. Ist ja nicht so, das das Wasser FLÜSSIG ins Laminat geht...ausser bei Löchern in der Aussenhaut ;O)

Ansonsten nicht drüber nachdenken und SEGELN gehen, ist besser angelegte Zeit und macht auch mehr Spaß

P.

champus
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon champus » 17.10.2010, 10:55

Ich bin davon überzeugt das man da keinen bemerkenswerten Unterschied merkt als wenn das Boot immer auf den Trailer kommt oder mit Antifouling im Wasser liegen bleibt. Hatte dieses Jahr auch einen guten Vergleichstest bei einer Regatta nachdem das Boot schon paar Monate ständig im Wasser lag: Leichtwindregatta mit der Deepblue paar Meter hinter mir im Nacken (Deepblue krant). Geschwindigkeitstechnisch waren die jedenfalls nicht schneller wie wir und konnten uns erst einholen als wir dann absolut im Windloch verhungerten. Da spielt für mich der Trimm (auch wenn ich mich noch nicht mit den losen Unterwanten anfreunden konnte), die Taktik, ein guter Start auf der richtigen Seite und die Gewichtsverteilung eine größere Rolle.

Und vorher pinkeln gehen nicht vergessen, könnten bei vier bis fünf Mann mind. 1kg sein :P

deepblue
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon deepblue » 18.10.2010, 17:26

champus hat geschrieben:als wir dann absolut im Windloch verhungerten. :P

Bei Leichtwind laufen leichtere Boote besser.
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champus
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Re: Tipps Antifouling!

Beitragvon champus » 18.10.2010, 17:47

Wir sind immer auf Wind getrimmt, daher auch der Anteil Wasserballast den dann die leichten Boote nicht haben :wink:


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