Thompson T780 - Rigg und Segel - Eure Antworten

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Thompson T780 - Rigg und Segel - Eure Antworten

Beitragvon admin » 06.12.2007, 12:21

Anarchist Raphael aka swissT780 hat einige Fragen zu Rigg, Segelhändling und Canting-Keel. Also laßt hören, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt und was Eure Hinweise und Ratschläge für die Sportbootfreunde aus der Schweiz sind.
Subjektiv? - Find ich gut!

seb
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Beitragvon seb » 06.12.2007, 13:36

Hallo raphael, eine winsch fürs gross brauchst du nicht ,ebensowenig eine für diefockschot ,wenn sie mit blöcken unterstetzt wird. leicht ist schneller !
zum rigg frag doch mal den michael kramer,vicepräsident der sportbootklasse vom sc.gothia. der baut jetzt sein schiff, t-boot 750 ,auf pbo-rigging um.
das wäre doch auch was für dich.
grüsse sebastian
yardstickmeistersegelmacher 05,06,07....
www.segelvonbroen.com

sailvoss
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Beitragvon sailvoss » 06.12.2007, 15:14

Moin Raphael,
das Gross bekommt man natürlich auch ohne Winsch hoch und du brauchst es auch nicht übersezten. Ausserdem wiegt das übersezen ja auch noch mehr Tauwerk. Bei der Fock solltet ihr evtl. mal den Segelmacher des Vertauens fragen, der kann euch dann sagen wie viel Druck da drauf ist, um zu berechnen wie oft das übersetzt werden muss. Zum Kiel könnt ihr doch mal den Sven Ackermann fragen. Bei PBO muss man ganz genau beachten ob sich die mehrkosten und die Pflege lohnen. Von einem Rigger habe ich gehört das sich PBO erst bei grossen Booten lohnt.
Wenn du noch Infos brauchst kannst du dich gerne melden.

Gruß sailvoss

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persilz
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Beitragvon persilz » 06.12.2007, 19:38

moin,
also wir fahren die fock mit einer übersetzung, bisher ließ sie sich immer ziehen, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass bei eurem etwas größeren boot und dem canting-kiel etwas mehr druck aufkommt, dann wäre es für den vorschoter evtl angenehmer noch eine 2te übersetzung zu haben, besonders bei längeren und kraftintensiven regatten.
wir ziehen das großsegel mit einer übersetzung mit der hand hoch, denke dass sollte bei euch auch auf jeden fall funktionieren.

naja hoffe ihr findet ne neue halle und es gibt bald fortschritte beim bau

persilz
wer andern eine Grube gräbt,
der hat ein Grubengrabgerät.

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sportbootjo
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Beitragvon sportbootjo » 07.12.2007, 08:08

Keine Ahnung, wie lange es dauert, bis RG sich meldet und die Geheimnisse seines Rigg auf der Rocking Girl preisgibt ... Bis dahin schließe ich mich aufgrund meiner Erfahrungen den meisten Vorschreibern an:

Fockschoten - Auf der T680 ist derzeit ein einfacher Klappläufer zur 1:2 Untersetzung in die Fockschot eingebaut. Am Schothorn der Fock eine 30er Kugellagerblock, Schot ca. 8-10 mm, man sollte da an seine Vorschoter denken und denen was zum Greifen geben. Bislang hat sich diese Simpel-Lösung gut bewährt, aber ein liegender 56er Ratschblock z.B. von Ronstan wäre bei mehr Wind auf etwas offeneren Kursen bestimmt kein Nachteil, wenn die Fock aus der Hand gefahren werden soll.
Auf der T750 hat Micha eine 1:3 Untersetzung in die Fockschot gebaut. Man muß ein Auge darauf haben, dass die lose Luvschot nicht ins Schlagen kommt und sich verdrillt. Die Schot ist halt längern als üblich und bedarf deshalb immer mal wieder ein Richten der Blöcke und Entdrehen der Schot.

Großsegel- und Fockfall - Auf der T750 sind beide Fallen als Klappläufer mit einer 1:2 Untersetzung ausgeführt. Festes Ende am Masttop angeschlagen, ein ausreichend großer Kugellagerblock auf das Fall, an dem der Segelkopf angeschlagen wird, fertig. Eine Winsch ist nicht nötig, aber auf die Untersetzung würde ich nicht verzichten. Der Mast ist lang und das Vorliek sitzt stramm in der Keep, entsprechend groß ist der Reibungswiderstand beim Hochziehen des Großsegels. Wenn es auf das Gewicht ankommt, kann man über ein verjüngtes Fall nachdenken.

Gennakerfall ist nicht untersetzt, die Schoten werden mit einer Kombination von 2 großen Ratschblöcken getrimmt. Einer sitzt als Leitblock ganz hinten am Heck, der zweite ist ca. 80 cm hinter den Wanten montiert.

Riggtrim und Wantenstimmung - da soll Micha was zu sagen, schließlich krabbelt er ja mit der Schieblehre an Deck der Rocking Girl rum :wink:

Gruß aus Berlin
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Beitragvon ZweiLeute » 07.12.2007, 08:28

Riggtrim und Wantenstimmung - da soll Micha was zu sagen, schließlich krabbelt er ja mit der Schieblehre an Deck der Rocking Girl rum Wink

[smart ass mode]...Messschieber[/smart ass mode]

Ansonsten hat Joachim völlig recht mit dem was er sagt, ich würde aber trotzdem eine Winsch andenken, welche Genakker u./od. Fockschoten bedienen können, so dass bei viel Schotzug auch der Genkker eingetrimmt werden kann...

Thanks God it's friday

msprick
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winsch?

Beitragvon msprick » 07.12.2007, 11:23

also ne winsch auf nem sportboot? wenn es unter gennaker zur sache geht will ich keinen drinnen sitzen haben der kurbelt und wenn nur 280kg bombe angedacht sind werd ich ja auch nicht zu extreme gewalt bekommen, klappt auf ner melges ja auch ohne probleme.

bei der fock wäre sonst ein winchless system ne alternative ala drachen. die schot nicht übersetzt auf ne klemme und die sitz auf ner schine die ich fahren kann, nur so kann man bei wind wirklich vernünftig dauerhaft spielen.

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Beitragvon sportbootjo » 07.12.2007, 16:26

Ich weiß nicht wie groß der Gennaker einer M24 ist, aber der Masthead von der T750 hat an die 85-89 m² :D und eine Winsch zum Trimmen von Fock und Gennaker bei mehr Wind ist erstmal kein Nachteil an sich.

Aber Du hast Recht, der Timmer hat nichts in Lee zu suchen sondern gehört auf die Kante. Vielleicht sieht das bei der Kippkiel T780 anders aus, aber ich denke, dass bei mehr Wind das Crewgewicht auf der Luvkante immer von Vorteil sein wird. Die Lösung des Problems ist ganz einfach: Umlenkung der Leeschot zur Winsch auf der Luvkante - Schon hat man das Gewicht der Crew da, wo es hingehört und die Jungs und Mädels habe was zu Kurbeln.

Ich sehe den Nachteil einer Winschlösung aber eher in der Verzögerung bei Gennakertrimmen - Wenn das Segel mitgefahren wird, wird einfach mehr Schotlänge gezogen als man beim Winschen üblicherweise schnell holen oder fieren kann.

Hast Du mal ein Bild von der Lösung der Fockschot auf den Drachen?

Gruß aus Berlin
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spigrösse...

Beitragvon msprick » 07.12.2007, 17:37

...ist ja nicht alles. wenn die kiste leicht genug gleitet ist der druck noch beherrschbar. wenn, dann müßte die winsch ja schon wieder ne entsprechende trommelgröße haben, aber der aufwand, ob der sich lohnt abgesehen vom gewicht.

das mit dem drachensystem ist ansich ganz einfach, habs mir auch selber gebaut. auf nem schlitten sitzt ein ratschblock liegend mit direkt dahinter sitzender klemme (alles auf einem entsprechenden stück metall). Hier wird die Genuaschot dirket gefahren und nur bis zu einer Markierung gezogen. Der Schliiten sitzt auf ner Schiene von meist ca 1m Länge und hängt an einer schönen Übersetzung von 4:1 oder mehr, hier kannst du perfekt spielen. d.h. super kurze Schotwege in der Wende und bei Manövern, keine Reibungsverluste von Mini Unlenkrollen und man kann die Genuaschot auch etwas dünner fahren, denn die Hauptarbeit passiert gut übersetzt und bestens dosierbar über die Übersetzung mit der der Schlitten gefahren wird.

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Beitragvon swissT780 » 09.12.2007, 12:20

Besten Dank für die detailierten Antworten. Diese decken sich zum grössten Teil mit unseren Vorstellungen und Plänen (zum Glück..)
> keine Winschen für die Falle
> Grossfall einmal übersetzt mit Rolle am Segelkopf
> Das Fockfall werden wir wohl direkt fahren und auf einen Flaschenzug für den Feintrimm umleiten
> die Fockschot zwei- bis dreifach übersetzt, ohne Winschen
> kein Fockroller, dafür Latten im Segel
> Genakerschot mit zwei Ratschblöcken
> zu PBO Wanten haben wir uns auch schon Gedanken gemacht und da bin ich natürlich sehr auf die Erfahrungen gespannt. Im Moment setzt uns hier das Budget noch Grenzen, die Offerte für Powerlite Wanten ist ganz schön hoch, im Gegensatz zu Dyform, welche wir budgetiert haben.

Einen Satz Winschen werden wir eh auf dem Schiff haben, um den Kiel zu canten, diese können gegebenfalls auch für die Schoten eingesetzt werden.

Hat jemand Erfahrungen mit einem Hydraulischen Mastfuss gemacht? Dieser könnte beim Rigg spannen/trimmen sicher helfen.

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rubberduck
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Re: spigrösse...

Beitragvon rubberduck » 10.12.2007, 14:18

msprick hat geschrieben:...Hier wird die Genuaschot dirket gefahren und nur bis zu einer Markierung gezogen. Der Schliiten sitzt auf ner Schiene von meist ca 1m Länge und hängt an einer schönen Übersetzung von 4:1 oder mehr, hier kannst du perfekt spielen. d.h. super kurze Schotwege in der Wende und bei Manövern, keine Reibungsverluste von Mini Unlenkrollen und man kann die Genuaschot auch etwas dünner fahren, denn die Hauptarbeit passiert gut übersetzt und bestens dosierbar über die Übersetzung mit der der Schlitten gefahren wird.


Hi,

ich habe vor ein paar Jahren mal so ein System für Backstagen gebaut. Bei mehr Wind musst Du doch aber auch nach jeder Wende die Feinverstellung loswerfen, damit nach der nächsten Wende wieder getrimmt werden kann, oder?

Gruß von der
Weihnachtsente

RG
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Beitragvon RG » 10.12.2007, 18:42

HI Raphael, Keine Winschen ist o.k.Großfall einmal übersetzt. Fockroller nicht nötig, bleibt auf Vorwind stehen, wenn der Baum 2,50m rausfährt. Mast: 3 Salinge. Kurze Saling in Höhe Vorstag (etwas darüber). Oberwanten sind zum Halten des Masttops. Werden vom Masttop auf die mittlere Saling lose durch die 3. Saling geführt. Wante wird sehr lose gefahren. Muss beim Segeln am Wind in Lee durchhängen. Hauptwante geht über 2 Salinge in Höhe der 3. Saling an den Mast. Steif durchsetzen, so dass kein Lose in der Leewant beim Segeln ist. D1, D2 werden weicher eingestellt, je nach Segelschnitt oder Mast (Alu oder Carbon).
Winschen: Die Jungs sollten mal im Winter ins Sportstudio gehen und Eisen biegen, dann geht das auch noch bei 6 Windstärken. Meine Mädelscrew schafft das locker noch bis 4 Windstärken mit dem von Achim beschriebenen System bei Fock und Genacker. Mein Topp-Genacker-Fahrer, Ansgar (1,68, 65 Kg), beherrscht den Genacker auch noch spielend bei 6 Windstärken - alles ohne Winschen.
Ich würde ein 3-Saling-Rigg bevorzugen. Keine Backstage, kein Achterstag. Segle ich selber auf der Rocking Girl, TBoat 750, seit 5 Jahren ohne Probleme. Segelfläche am Wind 44m². Genacker 88/68m². Carbonmast - alles Harken-Beschläge. Alles andere hat keinen Zweck, kostet nur unnötig Geld.
Gruß Rocking Girl

swissT780
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Beitragvon swissT780 » 10.12.2007, 20:36

Hi rg,
Der Genakerbaum ist auf 2.9m geplant ;-)
Beim Rigg tendieren wir im Moment auf ein einsaling mast mit jumper (?) am I Punkt. zweimal durchgängige Wanten, selbtverständlich ohne Back- oder Achterstag. Nach dem Motto: möglichst einfach...
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Auslegung des Riggs

Beitragvon fiber work » 11.12.2007, 10:31

Hallo Raphael,

kannst Du zum Rigg noch ein paar weitere Angaben machen?

Länge vom Mast,
Wantenabstand (Abstand der Püttingeisen),
Aufrichtendes Moment?

Grüße
Gunnar
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Manfred
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Beitragvon Manfred » 11.12.2007, 14:57

swissT780 hat geschrieben:Hi rg,
Der Genakerbaum ist auf 2.9m geplant ;-)
Beim Rigg tendieren wir im Moment auf ein einsaling mast mit jumper (?) am I Punkt. zweimal durchgängige Wanten, selbtverständlich ohne Back- oder Achterstag. Nach dem Motto: möglichst einfach...


Hai T780,
ich würde über ein nach achtern gepfeiltes Salingpaar in Höhe des Fockfallbeschlags nachdenken. Ähnlich wie bei den aktuellen 14s. Irgendwann fährst Du Dich nämlich in einer Welle fest (nicht auf einem Binnensee, sondern wenn Du auf See eine dieser, Mordswellen schiebenden Dickschiffe überholen willst) und Dein Top Gennaker will weitersegeln und nimmt natürlich das Mastopp mit. Und dann kein Achterstag dran. Dafür scheint mir der Jumper nicht geeignet. 3 Saling ist auch OK und mk hat sicher die größten ERfahrungen hier mit so einem Mordsteil von Sportboot.
Frohes schaffen
Manfred
_/) _/)
smooth sailing
Manfred
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Beitragvon Banner 28 » 11.12.2007, 15:07

Moin also ich wäre so ganz ohne Back & Achterstagen sehr vorsichtig, da wenn ich dich richtig verstanden habe die T780 einen Topgenacker fahren soll. Hier hast du natürlich bei mehr Wind und besonders sobald eine Welle ins Spiel kommt tierische Drücke im oberen bereich. Klar kann man es nun so halten und extrem gefeilte Salinge fahren wie es einige Sportboote machen nur glaube ich das es da manchmal schon von Vorteil wäre den Mast auch an anderen Punkten zu stabilisieren.

Ich fahre selber fast Topspi und bin jedes Mal wenn ich sehe wie sich der Mast dabei bewegt wieder froh Back- und Achterstagen zu fahren.

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Re: Auslegung des Riggs

Beitragvon admin » 11.12.2007, 15:23

fiber work hat geschrieben:Hallo Raphael,

kannst Du zum Rigg noch ein paar weitere Angaben machen?

Länge vom Mast,
Wantenabstand (Abstand der Püttingeisen),
Aufrichtendes Moment?

Grüße
Gunnar



Schöner Mast!!! Für welches Boot hab Ihr den gebaut? Wär doch mal was für SA.de ...
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Re: Auslegung des Riggs

Beitragvon fiber work » 11.12.2007, 16:00

admin hat geschrieben:Für welches Boot hab Ihr den gebaut?

Ist der Mast für den DayRacer 29 von Sailormade. Auch ohne Achterstag aber man kann optional ein Backstag anbauen. Wurde aber bisher trotz Ostsee segeln nicht genutzt. Vorstag, oberste Saling und Backstag ist an der selben Höhe am Mast. So wie es Manfred auch vorgeschlagen hat.

Die Möglichkeit, später ein Backstag problemlos anbauen zu können sollte man sich auf jeden Fall offen halten. Ist auch keine große Sache.

Grundsätzlich muss man erstmal die erforderliche Längs- und Quersteifigkeit berechnen um zu sehen ob das mit den gefeilten Salingen so geht. Ich denke mit dem 3 Salingrigg sollte es aber funktionieren.

admin hat geschrieben:Wär doch mal was für SA.de ...

Ihr wart ja auch schon lange nicht mehr bei uns...

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Beitragvon swissT780 » 11.12.2007, 20:06

hallo Gunnar,
Meine Zeichnung scheint etwas unklar...
Ich meinte ein Salingpaar zwischen Deck und Vorstag und einem zweiten gepfeilten Salingpaar über/beim vorstag (I Punkt).
Die Mastlänge ist ca. 11.50m und die Wanteneisen sind 2.42m auseinander.
Das Aufrichtende Moment (max RM) wird vom Konstrukteur mit 1149kg/m bei 30Grad krängung angebeben, dies mit Crew auf seitendeck und Keel angestellt. Sofern ich die Informationen richtig gedeutet habe - machen diese Werte Sinn ??

Grundstätzlich haben wir mit unserem "Prototypenmast" gute Erfahrungen gemacht, dieser verfügt nur über ein Salingpaar. Unter Topspi stützen wir das Top jedoch mit dem Achterstag, ja darum war ich auch schon froh...
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RG
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Beitragvon RG » 11.12.2007, 20:22

Hallo Raphael,
Mast mit einer Saling und Jumper ist nicht machbar. Dein Genacker fliegt mit dem Masttop davon. 3 Salinge, gefeilt, ist das richtige Rigg. Lass Dir mal von Gunnar von der Fa. Fiber Work einen 3-Saling-Mast berechnen. Du bist dort in guten Händen. Ist eine geile Bude mit super Leuten. Erfahren in Technik und auf der Regattabahn. Besser geht´s nicht.
Gruß
Rocking Girl


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