Chronologie der Ereignisse bis zum 13.11.2007

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Sposmoker
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Chronologie der Ereignisse bis zum 13.11.2007

Beitragvon Sposmoker » 17.11.2007, 14:14

Habe gerade eine email mit einer chronologischen Aufstellung der Ereignisse bekommen. Hier ein Auszug:

Achtung: Es handelt sich offensichtlich (s.u.) um eine Übersetzung einer Pressemitteilung des GGYC!!!


Zusammenfassung

Während der vergangenen Monate sind der Golden Gate Yacht Club und Dritte sehr intensiv in Bemühungen eingebunden gewesen, schwerwiegende Probleme im Zusammenhang mit dem neuen Protokoll für den 33. America’s Cup anzugehen.

Die Befürchtungen in Bezug auf das Protokoll betreffen die eklatanten Vorteile für den Defender und dessen daraus resultierende praktisch uneingeschränkte Kontrolle über den Anlass. Der GGYC hat immer gesagt, dass er ein Protokoll ähnlich jenem für den letzten Cup in Valencia gut geheissen hätte. „Wir sind der Überzeugung, dass beinahe alle anderen America’s Cup Teilnehmer damit einverstanden wären. Wir haben nie verstanden, weshalb der Defender das Bedürfnis hatte, das Regelwerk des America’s Cup derart radikal abzuändern. Doch im Interesse, eine schnelle Lösung für die Probleme zu finden, haben wir uns zu weit reichenden Kompromissen bereit erklärt.“

Um eine solche Lösung zu erzielen, hat der GGYC während mehreren Wochen intensive Gespräche mit den Herausforderern geführt, um die Punkte auszumachen, wo sinnvolle Änderungen möglich sind.

In der Tat schrieben die Herausforderer am 17. Oktober an Alinghi und informierten, dass die Gespräche und der daraus resultierende Lösungsvorschlag durch den GGYC bedeute, dass man „unglaublich nahe“ an einem erfolgreichen Vergleich sei. Leider sollte dieser Vergleich nun nicht zustande kommen.

Die folgende Zusammenfassung und die sich darauf beziehende Korrespondenz bestätigen den weit verbreiteten Widerstand innerhalb der Syndikate gegenüber dem Protokoll von Beginn weg. Überdies werden die wiederholten, im Wesentlichen ohne Erklärung erfolgten, Weigerungen des Defenders, in eine Mediation einzuwilligen, festgehalten. Die Zusammenfassung zeigt auch die enttäuschende Tatsache, dass der GGYC und die Herausforderer bis zum letzten Moment ehrlich davon überzeugt gewesen waren, dass ein gütlicher Vergleich kurz bevor stehe.

In der Korrespondenz, die dieser Hintergrundinformation beiliegt, zitieren wir aus einem Brief von sieben Syndikaten aus dem letzten Anlass (von welchen nur zwei nochmals teilnehmen), in welchem gesagt wird, dass das Protokoll eine Gefahr für das Überleben des modernen America’s Cup sei. Wir stimmen dem zu. Wir sind enttäuscht, dass Alinghi die Verhandlungen zur Erreichung eines gütlichen Vergleichs so abrupt beendet hat, sind aber nach wie vor voll engagiert, den Cup wieder zu einem echten kompetitiven Sportanlass zu machen. Die Stiftungsurkunde (Deed of Gift) sagt ganz klar, dass es ein „Herausforderer Cup“ (Challenge Cup) sei, der unter Bedingungen des gegenseitigen Einverständnisses stattfinden soll und nicht nach einem Diktat durch den Defender. Wir wollen, dass alle Teilnehmer eine faire Chance erhalten und dass man dem Cup den Respekt entgegen bringt, welchen er, als Herzstück unseres Sports, verdient.

Chronologische Abläufe

Juli – August: erste Bemühungen, die Probleme um das neue Protokoll anzugehen

5. Juli: Alinghi akzeptiert die Herausforderung des CNEV und kündigt ein radikales neues Protokoll für den nächsten Cup an. Dieser Schritt löst unter den Syndikaten massive Befürchtungen aus, da der Defender damit erstmals eine uneingeschränkte Kontrolle über den Anlass erhält.

11. Juli: Der GGYC reicht bei der SNG in Genf eine formelle Herausforderung ein und argumentiert, dass der CNEV kein „organisierter Yacht Club“ sei, wie dies von der Stiftungsurkunde (Deed of Gift) verlangt wird und dass die Herausforderung des CNEV einem In-sich-Geschäft von Alinghi entspricht mit einem nur zum Schein existierenden Club.

13. Juli: Louis Vuitton, während 25 Jahren Hauptpartner des Anlasses, zieht sich zurück. Bruno Troublé, eine Schlüsselfigur im Luis Vuitton Cup und Mitglied der America’s Cup Hall of Fame, wird später öffentlich seine Ablehnung gegenüber dem neuen Protokoll kundtun und zugleich die Klage durch den GGYC unterstützen.

16. Juli: Sechs Syndikate aus dem letzten Anlass (Luna Rossa, Mascalzone Latino, Areva Challenge, United Internet Team Germany, Emirates Team New Zealand und BMW ORACLE Racing) schreiben an den CNEV und verlangen, dass er als Challenger of Record zurück treten solle und halten überdies fest, dass das Protokoll den Fortbestand des America’s Cups gefährde. Sie beschreiben das Protokoll als den „schlimmsten Text in der Geschichte des America’s Cup.“ (Siehe das Schreiben hier)

19. Juli: Die SNG nimmt eine Herausforderung des Royal Cape Yacht Club (Shosholoza) an und ignoriert die Herausforderung des GGYC vom 11. Juli.

20. Juli: Der GGYC reicht beim Obersten Gerichtshof des Staates New York, welcher den Vorsitz über die Stiftungsurkunde (Deed of Gift) hat, Klage ein.

23. Juli: Die SNG lehnt die Herausforderung des GGYC ab und behauptet, dass die Herausforderung des CNEV als Challenger of Record rechtmässig sei.

25. Juli: Ein siebtes Syndikat, Victory Challenge, unterzeichnet den Protestbrief vom 16. Juli gegen das neue Protokoll. Von den sieben Unterzeichnenden werden sich nur deren zwei für den kommenden Anlass anmelden.

3. August: Vincenzo Onorato, von Mascalzone Latino, unterbreitet einen Kompromissvorschlag für ein abgeändertes Protokoll, um den Anlass wieder auf Kurs zu bringen. Der GGYC unterstützt diesen. Alinghi lehnt ihn diskussionslos ab.

Spät im August: Inzwischen verurteilen auch die internationalen Yachtsport Medien das neue Protokoll. Seahorse beschreibt das Protokoll in seiner September Ausgabe als „so provokativ einseitig, dass es das Potential für eine Verulkung hat.“

September: Versuche, mit Alinghi zu verhandeln

15. September: Der GGYC schreibt an Alinghi und schlägt zehn international respektierte Sportfachleute als mögliche Mediatoren vor. Zugleich lädt er Alinghi ein, einen Mediator seiner Wahl vorzuschlagen. Alinghi antwortet nicht.

18. September: Emirates Team New Zealand bietet an, einen Mediator zu stellen. Der GGYC nimmt dieses Angebot an. Alinghi antwortet nicht.

20. September: Alinghi kündigt eine Protokoll Änderung an. Diese geht auf einige der Befürchtungen bezüglich des Schiedsgerichtes ein, doch in allen anderen Bereichen behält Alinghi die Kontrolle über den Anlass. Wochen später wird bemerkt, dass die Änderungen im Protokoll, wie sie offiziell auf der ACM Website aufgeschaltet sind, substantiell vom „letztgültigen Entwurf“ (Final Draft) abweichen, welchen die Teams und die Medienschaffenden von Alinghi erhalten haben, als die Protokoll Änderungen angekündigt wurden.

20. September: Alinghi gibt eine Pressemitteilung heraus, in welcher gesagt wird, dass es den GGYC „erneut um eine Einigung ersucht“ hätte. Zwei Stunden später schreibt das Team dem GGYC, nur um jede Mediation abzulehnen. Der GGYC antwortet Alinghi und verlangt ein Gespräch unter vier Augen. Alinghi antwortet nicht. In den kommenden Gesprächen wird dessen Management Team sich wiederholt weigern, ein Gespräch mit den GGYC Team zu führen.


Oktober: Gang ans Gericht und Gespräche mit den Herausforderern

3. Oktober: Das ACM gibt eine Presseerklärung heraus, in welcher gesagt wird, dass der Anlass eventuell verschoben werden muss. Einzelne Herausforderer beklagen sich, dass sie nicht vorinformiert wurden.

10. Oktober: Alinghi stimmt zu, die Verdrängung des neuen Bootes abzuändern, was, zumindest im Prinzip, seinen Vorsprung in der Entwicklung des Designs zunichte macht. Zugleich lehnt es Alinghi ab, dass dies genau nachgeprüft werden kann und begründet diesen Entscheid damit, dass das Designregelwerk nur von den Teams eingesehen werden kann, nachdem diese sich den Bestimmungen des Protokolls verpflichtet haben.

17. Oktober: Der GGYC schreibt an die Herausforderer und offeriert weiteres Entgegenkommen in neun Schlüsselpunkten. Die Herausforderer antworten am Folgetag und schreiben Alinghi, dass man „unglaublich nahe“ an einem gütlichen Vergleich sei.

19. Oktober: Der GGYC bestätigt, dass wenn die potentiellen Herausforderer bestätigen können, dass Alinghi keinen unfairen Vorsprung in der Entwicklung des Bootes hat, auch die anderen noch offenen Punkte schnell geklärt werden können. Alinghi antwortet nicht.

22. Oktober: Der Fall kommt vor Richter Herman Cahn, welcher sagt, dass er seinen Entscheid schnell bekannt geben werde.

23. Oktober: Vertreter von Alinghi und dem GGYC treffen sich privat im New York Yacht Club und beleuchten mögliche Vergleichsmöglichkeiten. Alle stimmen dem Neun-Punkte Kompromiss des GGYC zu. Weitere Vorschläge von den Herausforderern lassen einen gütlichen Vergleich in unmittelbare Nähe rücken. Der GGYC sagt zu, den Herausforderern und Alinghi bis Freitag, 26. Oktober einen formellen Vorschlag zu unterbreiten.

25. Oktober: Der GGYC sendet den Herausforderern und Alinghi per E-Mail den detaillierten Neun-Punkte Kompromiss zu, den er zuvor aufgrund von Anregungen durch die Herausforderer nochmals überarbeitet hatte. Ein Original dieses Schreibens wird am Freitagmorgen der Alinghi Team Basis persönlich überreicht.

26. Oktober: Der GGYC gibt eine Pressemitteilung heraus und sagt, dass die noch ausstehenden Punkte schnell gelöst werden können, wenn Alinghi das Regelwerk offen legt und dem amerikanischen Team die Möglichkeit gibt, zu bestätigen, dass diese fair sind.

28. Oktober: Sonntagmorgen, kurz nach Mitternacht schickt Lucien Masmejan, Ernesto Bertarelli’s Anwalt, ein E-Mail in welchem gesagt wird: „seit (Dienstag) habe ich nichts mehr von Ihnen gehört“ und „das Angebot, welches wir Ihnen in New York für einen Vergleich unterbreiteten…ist nicht mehr länger gültig.“

31. Oktober: Alinghi gibt das Designregelwerk bekannt und erklärt sich in letzter Minute bereit, dieses zu veröffentlichen. Der GGYC unterzieht dieses einer Sorgfaltsprüfung, um zu sichern, dass das Regelwerk dem Defender keinen unfairen Vorteil verschafft.

1. November: Der GGYC überprüft das Regelwerk. Zwei Herausforderer geben dem amerikanischen Club einige Informationen und versichern, dass die Änderungen im Unterschied zum ursprünglichen Designregelwerk signifikant sind. Auf dieser Basis führen Vertreter des GGYC eine Telefonkonferenz mit Alinghi und einem Herausforderer, und gemeinsam kommen sie überein, dass sieben von neun Punkten gelöst scheinen und die restlichen zwei Punkte leicht gelöst werden können. Alinghi verspricht auf den 5. November eine Antwort.

4. November: Der Präsident und der Vize-Präsident der Spanischen Segel Vereinigung, zugleich die beiden Vorsitzenden des CNEV, Gerardo Pombo und Manuel Chirivella, sagen spanischen Reportern anlässlich einer Pressekonferenz am Eröffnungstag der Barcelona Boat Show, dass der CNEV kein Yacht Club sei, sondern lediglich eine „rechtliche Anpassung“, die gemacht wurde, weil sie dazu von den Behörden Valencias aufgefordert worden seien und das ACM ihnen sagte, dies im Stillen zu tun.

5. November: Alinghi gibt dem GGYC keine Antwort, wie dies am 1. November vereinbart worden war, obschon dieser seinerseits mehrmals vergeblich versucht hatte, Lucien Masmejan zu erreichen.

7. November: Russell Coutts ruft Lucien Masmejan an und fragt diesen, ob Alinghi ernsthaft einen Vergleich anstrebe. Masmejan bekräftigte, dass dies der Fall sei, sagte aber auch, dass sie, obschon sie die meisten der neuen Punkte gutheissen würden, nicht zu einer Protokoll Änderung bereit seien sondern lediglich zu einer Einverständniserklärung. Ohne Änderungen des Protokolls wäre eine solche Erklärung für Alinghi allerdings rechtlich nicht bindend. Überdies könnte eine solche Erklärung vor Gericht auch nicht angefochten werden, da sie Artikel 35 des Protokolls „Resort to Courts Prohibited“ verletzen würde und zur Folge hätte, dass ein Team vom Cup ausgeschlossen würde. Der GGYC schlägt ein Treffen in Genf vor, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen und den Vergleich abzuschliessen.

8. November: Der GGYC versucht mit Hilfe von einigen anderen Herausforderern, auch weiterhin einen aussergerichtlichen Vergleich zu erreichen. Der GGYC fragt, weshalb die Competition Regulations inmitten dieser Verhandlungen am 8. November aufgeworfen würden und erhält von Lucien Masmejan die Antwort, dass sie „geändert werden können, falls notwendig.“ Der GGYC sendet aufgrund des Ersuchens durch die SNG einen Entwurf für eine Protokoll Änderung.

9. November: Ein Vertreter des GGYC spricht mit Lucien Masmejan in Bezug auf die noch verbleibenden Punkte und Masmejan sagt, dass die vorgeschlagene Protokoll Änderung gut aussehe. Er werde die Sache über das Wochenende mit seinem Team besprechen und am Montag, 12. November zurückrufen. Er führte weiter aus, der GGYC solle ihm alle Kommentare oder allfällige Befürchtungen bezüglich der Competition Regulations zukommen lassen. Lucien Masmejan schlägt ein Meeting in Genf für den kommenden Dienstag vor.

12. November: Lucien Masmejan reagiert auf die mehrmaligen Versuche, ihn während des Tages zu erreichen und meldet sich um 18.30 Uhr. In Antwort auf eine Anfrage durch den GGYC sagt er, er werde ein Meeting mit Alinghi Designern und Seglern für den folgenden Abend organisieren. An diesem sollten die folgenden Personen teilnehmen: Russell Coutts, Brad Butterworth, Grant Simmer und Tom Schnackenberg. Anlässlich dieses Meetings sollen auch die Competition Regulations nochmals angesehen werden, sodass alle Fragen schnell gelöst werden können, da ja alle Teilnehmenden über das nötige Fachwissen verfügen würden.

13. November: In einem frühmorgendlichen Telefonanruf bestätigt Lucien Masmejan, dass der Fortschritt viel versprechend sei und vereinbart, erneut um 14 Uhr anzurufen, um das abendliche Konferenzgespräch zu organisieren. Er ruft jedoch nicht wie vereinbart an. Der GGYC hinterlässt mehrere Mitteilungen. Endlich meldet sich Lucien Masmejan um 15.45 Uhr und sagt, „es täte im leid“ und erklärt: „Die SNG hat dem GGYC einen Brief geschickt, es wurde entschieden, alle Vergleichsverhandlungen abzubrechen.“ Inzwischen erhält der GGYC ein Schreiben von der SNG, in welchem der Abbruch der Verhandlungen mitgeteilt wird.
Zuletzt geändert von Sposmoker am 18.11.2007, 11:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Azzurra » 18.11.2007, 10:31

Das ist doch die Übersetzung einer Pressemitteilung von GGYC!

Die sollte dann auch als solche gekennzeichnet sein, denn die ist natürlich in hohem Maße gefärbt. In der US Öffentlichkeit funktioniert Larrys Gehirnwäsche schon recht gut, bitte nicht hier auch noch!

Gruß vom See

Carsten
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Beitragvon Sposmoker » 18.11.2007, 11:32

Da Du offensichtlich besser informiert bist als ich (und viele andere hier !?!), kannst Du gern die "Larry-freundlichen" Passagen streichen/markieren/verbessern.

Wie berichtet, habe ich diese Infos selber zugeschickt bekommen und hatte keinen Verweis auf den Verfasser. Trotzdem mal eine - wenn auch eingefärbte - Übersicht über die Chronologie der Ereignisse.

Zwischenzeitlich reagiere ich auf AC-Meldungen fast wie bei den Themen Rente und Gesundheit... :twisted:

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Beitragvon Azzurra » 18.11.2007, 12:10

Hi,

sorry, wollte nicht persönlich werden. Nur ist es so, dass man wenn man sich im US SA Forum als pro Alinghi zu erkennen gibt, mit Gülle überschüttet wird.

Ich gebe die völlig Recht mit den Meldungen über den AC, das erzeugt bei mir mittlerweile auch Würgereiz!

Für mich sieht es mittlerweile so aus, dass LE und BE wie zwei dumme Schuljungen, die etwas zusammen ausgefressen haben und nun mit den Fingern aufeinander zeigen und sagen "der wars!".
Da niemand von uns bei allen Meetings dabei war und alle Kommunikation im CC bekam wird es wohl schwierig zu entscheiden, wer welchen Anteil an diesem Desaster hat.
Sicher ist aber, dass Larry Allison seine volle PR Maschine angeschmissen hat, um Alinghi platt zu machen und in USA gelingt ihm das auch recht gut.

Sicher ist auch, dass dieses Theater dem Segelsport weltweit massiv geschadet hat. Ich habe eben ein Interview mit Brat Butterworth gehört, in dem davon die Rede ist, dass der nächste Cup auf 2011 verschoben werden könnte. Was das für die anderen AC Teams bedeutet brauch ich glaube nicht weiter ausführen.

Gruß vom See

Carsten
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Beitragvon Sposmoker » 18.11.2007, 13:07

Kein Problem wenn jemand bessere Infos hat und mich korrigiert!!! Hab auch schon klar gestellt, dass es sich um eine GGYC Pressemitteilung handelt (s.o.).

Ich bin auch nicht pro Alinghi und contra BMWO - nur pro Segeln!!! Ein wenig contra AC...dass ist wie Formel 1 mit Treckern aus Kohlefaser :wink: !!! Aber daran werden wir nichts ändern. Schade auch das Schümi nicht gehört wird, der eine Begrenzung der Mannschaft forderte/anregte (Yacht-Interview oder 1&1-Seite). Mit 10-12 Leuten auf den größeren Booten hätte den Charme, dass auch mal Manöver in die Hose gehen. Und sein wir ehrlich F1-Auto ist auch so langweilig, dass alles auf einen Chrash wartet.

LE vs. EB:

Wie fast immer, wenn (zuviel) Geld im Spiel ist, kommt der Sport zu kurz...

Wenn AC erst 2011 bleibt nur zu hoffen, dass Audi und Porsche dabeibleiben.

Bis dahin lieber ein wenig täglich beim BarcelonaWorldRace mitfiebern. Seit dem Yacht-Bericht (sinngemäß...es ist völlig normal, wenn sich bei einem harten Aufprall auf eine Welle der Schiffsboden eindellt.... :shock: ) ist Hugo Boss mein Favorit.

Sail fast

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Beitragvon Azzurra » 18.11.2007, 23:23

Sposmoker hat geschrieben:Wenn AC erst 2011 bleibt nur zu hoffen, dass Audi und Porsche dabeibleiben.


Vergiss es!

Und andere Segelevents in den Medien: GÄHN!

Ein französischer Journalist hat letztens geschrieben, dass auf seinen Webservern 40 mal mehr Traffic ist, wenn es um den AC geht, als bei anderen Regatten. Ausnahme: Einer sinkt oder einer stirbt oder die Gefahr dessen besteht.
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