Der Tag der Entscheidung...?...

San Francisco ist Geschichte, jetzt kommt Bermuda!
Manfred
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Der Tag der Entscheidung...?...

Beitragvon Manfred » 16.11.2007, 10:33

Moin Freunde des AM Cups:
Die Gerüchteküche brodelt... Lest mal selbst was heute bei Magnus Wheatley steht. Vielleicht gibt es gar keine Cup Races in 2009. Vielleicht geht Alinghi der Arxx auf Grundeis wg der geringen Beteiligung. Wäre wirklich schade bei den guten Ansätzen im UITG/Audi Team. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt...
smooth sailing
(gilt auch für Modelbootfahrer)
Manfred
_/) _/)

quote
Balls on the line time here: Friday will see the final plug pulled on the AC event in 2009 as Bertarelli has failed to attract the required number of teams and it has now become a complete commercial disaster. Don't believe the sheen that Alinghi and ACM are trying to spin; this event is over for 2009 and we're looking at 2011 at the earliest. Whether that's going to be in multihulls, Optimists or AC dinosaurs we just don't know but I'm pretty sure that 2009 is a dead duck. Why am I sure? Well read this email from someone who wishes to remain anonymous but who seriously knows the score:

Hi Magnus,
.
Alinghi are trying to back out of 2009 for the AC and pointing the finger at Larry and Russel.
Why? Because Alinghi promised the city of Valencia ten challengers. So far there are five. If five more sign up Alinghi have to pay Valencia 10million Euros for every challenger not signed up.
.
On top of this, five challengers certainly isn't going to draw the big bucks from the sponsors or media deals. Two of the challengers signed on are in financial difficulty and Ernesto has pledged to help them out. So the 33rd AC in 2009 is a huge drain. Nevermind that no one is excited to step in Louis Vuitton's shoes. The whole Rolex story is just made up.
.
Many of the sailors from NZ initially kept on their houses in Valencia. They've now dropped them. No one (aside from Michel H) at AC has a contract. AC 2009 will be binned tomorrow.
.
I know how it works.
.
Take care..

unquote

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Beitragvon sportbootjo » 16.11.2007, 11:20

Hallo Manfred, schön mal wieder was von Dir zu lesen, aber dann direkt so eine Horrormeldung - KACKE

UITG hat derzeit einen wirklich guten Lauf, selbst in der deutschen Segelpresse wird es ohne großes Murren und Maulen akzeptiert, dass Schümann die Crew viel internationaler aufgestellt hat. Die Sponsorenbasis ist breiter geworden, die GER91 ist richtig schnell unterwegs und dann dieses Ego Spiel zwischen Coutts und Ellison auf der einen und Betarelli auf der anderen Seite ... Mal sehen, wie es endet

Gruß aus Berlin
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Beitragvon Azzurra » 16.11.2007, 18:13

Im Moment ist es echt übel! LE und RC haben wohl so lange immer neue Forderungen gestellt, dass Berarelli die Schnauze voll hatte! Andererseits hat dieser ganze Shitfight auch neue Teams oder gar Sponsoren abgeschreckt. Wenn nun bur mit 5 Challengers gesegelt wird, dann muss Alinghi wohl 10 Mio Euro an die Stadt Valencia zahlen. Deshalb geht das Gerücht um, dass Alinghi mittlerweile versucht zu Bremsen.

Es spricht vieles dafür, dass der AC nächstes Jahr wirklich auf 90 Fuß Kats ausgesegelt wird. Für den Segelsport in ganz Europa ist das ganze jetzt schon eine absolute Katastrophe! Wie soll man für so ein Event Sponsoren gewinnen können! Das ist nur leider genau das, was Larry Ellison immer wollte. Ihm sind Sponsoren scheißegal; er zahlt das aus der Portokasse. Ihm ist also alles Recht, was andere Challenger schwächt. Ich hoffe nur, dass sich BMW endlich zurückzieht und so was nicht auch noch fördert!

Bertarelli ist natürlich auch kein Fall für Hartz IV, daher ist er auch nicht auf eine Einigung angewiesen. Für Teams wie ETNZ oder auch UITG, die schon jetzt gut aufgestellt sind ist das recht übel, für welche, die nur auf schwachen Beinen stehen ist das katastrophal!

Jetzt bin ich gespannt darauf, was der der Richter aus New York sagt; da spricht aber wohl vieles für Ellison. Dass sich Alinghi auf den Deal mit dem Spanischen Pseudoclub eingelassen hat war wirklich saudämlich! Wenn ich Bertarelli wäre, dann würde ich Hamish Ross eine GEWALTIGE WATSCHEN verpassen! So ein Trottel!

Gruß vom See
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Beitragvon Kermet » 16.11.2007, 21:33

Sieht in der Tat ziehmlich bescheiden aus.
Es ist auch ziehmlich egal, ob man die von Bertarelli/Alinghi angedachte Entwicklung jetzt gut heißt, oder nicht. Die derzeitige Situation ist für den Segelsport ganz großer Bullshit.

@ Carsten: Bertarelli müsste demnach nicht 10 Mio € sondern 10 Mio € / Chalenger not signet up (unter zehn Herausforderern) berappen!
Das würde momentan die nette Kleinigkeit von €50.000.000 bedeuten!

Hieraus ließe sich auch eine gewollte "fremdverschuldete" Verschiebung seitens Alinghi ableiten...
Aber das sind ja bisher alles reine Spekulationen...

Der Richterspruch wird in der Tat spannend.
Wie ist das eigentlich?
Gibts dann nur zwei Möglichkeiten? 90"x90" -> Cat oder eben Bertarellis Vorstellung vom (nennen wir es mal) regulären Ablauf?

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Beitragvon Azzurra » 17.11.2007, 10:00

Wenn ich das alles richtig begriffen habe:

Das einzige, was der Richter in NY feststellt ist, ob die Spanier einen richtigen Club haben. Entscheidend ist hier, wie man "having an annual Regatta" bewertet. Kann ein Club, der erst drei Tage existiert eine jährliche Regatta haben? Oder reicht die Absicht aus das zu gewährleisten?

Wenn der Richter sagt, dass das nicht ausreicht, dann ist BMWO der nächste Challenger of Record, denn die haben ja eine Herausforderung bei Alinghi eingereicht. Wenn sich Alinghi und BMWO (erneut) auf einen Austragungsmodus einigen können, dann wird nach diesem gesegelt. Können sie sich nicht einigen, dann gibt es ein "Deed of Gift Match" mit Booten, die 90 Fuß Wasserlienie haben müssen. Das werden dann eben die Cats oder ja evtl. auch Tris sein.

Der Trick hierbei ist, dass Alinghi das Segelrevier, welches auf See und frei von Hindernissen sein muss erst kurz vorher bekanntgeben muss. Evtl. also so was nettes, wie südlich Kerguelen, etc...
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Beitragvon ChristianSch » 18.11.2007, 13:40

das US-Gericht ist nur die Judikative
wer ist die Exekutive ? Der Dorfpolizist in Genf, CIA mit Flügen nach Guantamo Bay oder einige US-Flugzeugträger im Mittelmeer geparkt (immer nach dem Motto: Bloss kein Streit vermeiden)???? :twisted:

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Beitragvon Azzurra » 18.11.2007, 23:18

Die Exekutive ist natürlich auch in den USA!
Also: wenn er den Cup nicht zurückgibt:
Das heißt, so lange Bertie in der Schweiz bleibt passiert nicht viel. Irgendwann wird er wahrscheinlich aufgrund eines bilateralen Abkommens ausgeliefert. (Im Alter von 107)
Allerdings kann man seinen Firmen in USA richtig Ärger machen und er wird festgenommen, so bald er in die USA einreist.
Dann geht's ihm so, wie gewissen Melges Seglern, die nicht mehr durch die Schweiz fahren ;-]]
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Schlimmer gehts fast nimmer

Beitragvon Kermet » 22.11.2007, 18:35

Zumidest ist es jetzt dazu gekommen, was viele befürchtet haben:
Der Cup ist auf unbestimmten Termin verschoben.

Sollte nicht nach Gerüchten diese Woche eine Entscheidung aus NY zu erwarten sein? Warum dann die Verschiebung?
Geht Alinghi also davon aus, dass Sie gewinnen?

Warum melden in so einer Situation noch Teams?

Fragen über Fragen...

Und großer Mist für das deutsche Team

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Beitragvon sportbootjo » 22.11.2007, 18:36

Das war es dann wohl mit dem AC in 2009:

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,519042,00.html


Jetzt wird es wohl wirklich schmutzig im ach so sauberen Segelsport werden ... Ich freue mich schon auf die hilflosen Versuche, alle Schuld dem anderen in die Schuhe zu schieben :D
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Beitragvon Azzurra » 23.11.2007, 20:11

@Kermit:

Ich glaube nicht, dass Alinghi noch davon ausgeht, den Rechtsstreit zu gewinnen, im Gegenteil:

Die wollen nicht an zwei Fronten Boote entwickeln. Die haben sich darauf konzentriert, zwei Kats zu entwickeln. Einen für ganz viel Wind, einen für ganz wenig. Einer davon ist nur Bluff, der andere kommt zum Einsatz; nur welcher?
Ich schätze mal, die Dinger werden so aussehen, wie gigantische C-Cats. Etwa so, wie DCs 87er Stars and Stripes nur größer:
33 Meter lang und genau so breit. Der Mast ist dann ein gigantischer neunteiliger Flügel mit etwa 50 Meter Höhe, und damit etwa doppelt so groß, wie der Flügel einer Boeing 747!
Und dann erheben sie so geheim wie möghlich an den ulkigsten Stellen der Welt Wetterdaten, denn sie müssen Onkel Larry ja erst kurz vorher erzählen, wo sie segeln wollen. Das Revier darf nur keine Hindernisse haben, sonst ist die Wahl frei.

Vor allem letzteres könnte sich als so großer Vorteil erweisen, dass es Larry schwer fallen wird, das richtige Boot zu bauen. Zum anderen Hat Ernesto Bertarelli viel Erfahrung mit Multihulls. Er hat ja die Decision 35 Klasse ins Leben gerufen, weil er es leid war, immer den Bol d'Or mit seinem Tri zu gewinnen.

Es könnte also gut sein, dass es Larry Ellison wieder nicht gelingt, den Cup zu gewinnen, was ich zum totlachen fände! Ich finde ihn noch etwas bekloppter als Ernesto Bertarelli. Hält sich aber mittlerweile fast die Waage.

Gruß vom See

C

ps.:
vielleicht ist ja auch was Gutes dran: könnte es sin, dass ein gewisser Taktiker Mitte Juni Zeit hat, Europacup zu segeln?
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Beitragvon deepblue » 24.11.2007, 14:00

Eigentlich geht es doch nur darum , dass sich zwei alte Männer streiten wer den Längsten hat. Nun haben sie es geschaft, dass sie es unter sich ausmachen können. Noch größere Schiffe sind nur noch teurer und sind nur dafür da, die nicht ganz so reichen auszuschließen. Die Segler bleiben außen vor.
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Beitragvon Azzurra » 24.11.2007, 15:56

Huch, sei vorsichtig, Ernesto ist jünger als Du!

Ansonsten gebe ich Dir Recht! Ein rein durch Sponsoren finanziertes Team ürde sich nie darauf einlassen.

Allerdings war der America's Cup schon immer ein Pissing Contest der Milliardäre. Männer wie Vanderbilt haben ihn in der Vergangenheit geprägt, heute sind's die Larrysons und Berties.

Der AC war auch noch nie besonders fair:
Wie war es denn in Auckland? Da war die Challanger Selection (Louis Vuitton Cup) zu einer Jahreszeit mit eher mehr Wind, wohingegen das AC Finale dann normalerweise bei wenig Wind stattfand. So schlecht war Prada damals nicht, wie es das 5-0 vermuten ließ.
Das gleiche Spiel fand in Newport auch statt. Allerdings gab es da oft auch eine Defender Selection Series.
Lange Zeit war es ausländischen Teams verboten, North Sails zu fahren, denn die waren ja aus USA, ganz egal, ob es Kiwi oder Dänische Designer und Schweizer Ingenieure waren.

Und wie waren die 1983 Amis pissed, als sie nicht wussten, wie der Kiel von Australia II aussah. Sie haben sogar versuch per Gericht druntergucken zu lassen. Erfolglos.

Allein die Aussies 87 waren sehr fair - und haben den Cup sang und klanglos wieder verloren, an Dennis Conner, der daraufhin von Ronald Reagan ins Weiße Haus eingeladen wurde. Dass DC den Cup 83 als erster Amerikane verloren hatte war Ronnie wohl irgendwie entfallen, wie so manches andere.

Nun also vom Tod des America's Cup zu sprechen halte ich für reichlich übertrieben!

Natürlich ist die Situation für alle anderen Syndikate echt beschissen im Moment, aber ich glaube nicht, dass das öffentliche Interesse völlig schwindet. Es kann auch ins Gegenteil kippen: Da werden die mörderischsten Segelmaschinen gebaut werden, die die Welt je gesehen hat! Ich bin gespannt!
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Beitragvon Yossarian » 26.11.2007, 18:19

Azzurra hat geschrieben:@Kermit:

Ich glaube nicht, dass Alinghi noch davon ausgeht, den Rechtsstreit zu gewinnen, im Gegenteil:

Die wollen nicht an zwei Fronten Boote entwickeln. Die haben sich darauf konzentriert, zwei Kats zu entwickeln. Einen für ganz viel Wind, einen für ganz wenig. Einer davon ist nur Bluff, der andere kommt zum Einsatz; nur welcher?
Ich schätze mal, die Dinger werden so aussehen, wie gigantische C-Cats. Etwa so, wie DCs 87er Stars and Stripes nur größer:
33 Meter lang und genau so breit. Der Mast ist dann ein gigantischer neunteiliger Flügel mit etwa 50 Meter Höhe, und damit etwa doppelt so groß, wie der Flügel einer Boeing 747!
Und dann erheben sie so geheim wie möghlich an den ulkigsten Stellen der Welt Wetterdaten, denn sie müssen Onkel Larry ja erst kurz vorher erzählen, wo sie segeln wollen. Das Revier darf nur keine Hindernisse haben, sonst ist die Wahl frei.

Vor allem letzteres könnte sich als so großer Vorteil erweisen, dass es Larry schwer fallen wird, das richtige Boot zu bauen. Zum anderen Hat Ernesto Bertarelli viel Erfahrung mit Multihulls. Er hat ja die Decision 35 Klasse ins Leben gerufen, weil er es leid war, immer den Bol d'Or mit seinem Tri zu gewinnen.

Es könnte also gut sein, dass es Larry Ellison wieder nicht gelingt, den Cup zu gewinnen, was ich zum totlachen fände! Ich finde ihn noch etwas bekloppter als Ernesto Bertarelli. Hält sich aber mittlerweile fast die Waage.

Gruß vom See

C

ps.:
vielleicht ist ja auch was Gutes dran: könnte es sin, dass ein gewisser Taktiker Mitte Juni Zeit hat, Europacup zu segeln?


Aber wenn es wirklich so einfach ist, dann hat Ellison doch keine Chance und wird da doch auch vorher wissen? Ich raff das alles nicht.

Sind doch beides Volldeppen, sowohl Bertarelli als auch Ellison!!!
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Beitragvon Yossarian » 26.11.2007, 18:21

Azzurra hat geschrieben:Huch, sei vorsichtig, Ernesto ist jünger als Du!

Ansonsten gebe ich Dir Recht! Ein rein durch Sponsoren finanziertes Team ürde sich nie darauf einlassen.

Allerdings war der America's Cup schon immer ein Pissing Contest der Milliardäre. Männer wie Vanderbilt haben ihn in der Vergangenheit geprägt, heute sind's die Larrysons und Berties.

Der AC war auch noch nie besonders fair:
Wie war es denn in Auckland? Da war die Challanger Selection (Louis Vuitton Cup) zu einer Jahreszeit mit eher mehr Wind, wohingegen das AC Finale dann normalerweise bei wenig Wind stattfand. So schlecht war Prada damals nicht, wie es das 5-0 vermuten ließ.
Das gleiche Spiel fand in Newport auch statt. Allerdings gab es da oft auch eine Defender Selection Series.
Lange Zeit war es ausländischen Teams verboten, North Sails zu fahren, denn die waren ja aus USA, ganz egal, ob es Kiwi oder Dänische Designer und Schweizer Ingenieure waren.

Und wie waren die 1983 Amis pissed, als sie nicht wussten, wie der Kiel von Australia II aussah. Sie haben sogar versuch per Gericht druntergucken zu lassen. Erfolglos.

Allein die Aussies 87 waren sehr fair - und haben den Cup sang und klanglos wieder verloren, an Dennis Conner, der daraufhin von Ronald Reagan ins Weiße Haus eingeladen wurde. Dass DC den Cup 83 als erster Amerikane verloren hatte war Ronnie wohl irgendwie entfallen, wie so manches andere.

Nun also vom Tod des America's Cup zu sprechen halte ich für reichlich übertrieben!

Natürlich ist die Situation für alle anderen Syndikate echt beschissen im Moment, aber ich glaube nicht, dass das öffentliche Interesse völlig schwindet. Es kann auch ins Gegenteil kippen: Da werden die mörderischsten Segelmaschinen gebaut werden, die die Welt je gesehen hat! Ich bin gespannt!


Das Argument zur Fairness finde ich übrigens ebenfalls sehr gut. War der Cup nicht schon immer unfair? Mussten die Engländer nicht in den alten Tagen den Amerikaneren vor dem Cup die Baupläne mitteilen und auch noch über den Atlantik segeln können, um vor Ort gegen Küstensegler anzutreten. Das wäre doch auch ein Spass, alle Teams von Übersee nach valencia segeln zu lassen. :)
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Beitragvon pussy galore » 26.11.2007, 20:02

War meine Lieblingsfrage, als ich noch im Touri-Cup-Business-Charter-Geschäft gejobt habe: Sind sie mit dem Boot auch schon mal nach Amerika gefahren?

Kam immer direkt nach: Ist das ein echter Americas Cupper oder eine Fälschung...

Nuja so long, machen wir halt rüber...
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Beitragvon Yossarian » 27.11.2007, 09:55

Die echten erkennt man am holographischen Logo, oder? 8)
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