Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

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S2000 Sailing
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon S2000 Sailing » 27.01.2011, 19:40

jahseil hat geschrieben:Irgendwo habe ich in den letzten Tagen gelesen, dass bei Knierim eine Elliot57 sport im Bau sein soll.


(*Gerücht an) Ich habe gehört, das die aktuelle Opal gegen eine Elliot ausgetaucht werden soll, allerdings mauert selbst die Crew der Opal noch... (*Gerücht aus)

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BreakStuff
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon BreakStuff » 27.01.2011, 21:10

Das Gerücht hab' ich auch schonmal gehört, allerdings schon vor 2 Jahren beim Maior... mal sehn ob was dran ist.
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S2000 Sailing
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon S2000 Sailing » 28.01.2011, 17:19

nochmal ein Nachtrag zur Elliot Geschichte..

http://www.boot.de/cipp/md_boot/custom/ ... uiser.html

der "Norddeutsche Eigner" spricht für das Opal Gerücht. Aber ich meine hier lesen soviele Insider mit, irgendwer wird es doch wissen. Nunmal Butter bei die Fische :wink:

twentyplus
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon twentyplus » 29.01.2011, 13:38

Oha, von der Matcher zur Elliot ist ja ein Sprung. Schade, wieder einer, der sich von seinem 40er trennt. Entwickelt sich das deutsche Seesegeln etwa wie unsere Gesellschaft? Entweder mindestens 50, 60 oder 80 ft., alles Carbo, Hydraulik etc oder gemütliche 30-36er Serienware? Hauptsache die neuen Knierims werden auch ein Erfolg. Bei allem Respekt vor den Kielern, da gibts doch so einige Kähne, die zwar toll aussehen, aber nicht wirklich 'nen Hering vom Teller ziehen, z.B. die Leu oder die 33.

Und die Opal geht hoffentlich auch in ordentliche Hände, wenn das alles so kommt. Wir wollen doch unseren alten Spielgefährten nicht ganz aus den Augen verlieren, auch wenn wir sie in den letzten Jahren ohnehin nicht mehr viel gesehen haben (und wenn, dann meistens von vorne...;-)).

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon Quiddje » 30.01.2011, 11:51

Norddt. Eigner - das muss ja nicht unbedingt Opa L, der Kieztankwart sein.
Plambeck´s HEXE steht ja auch zum Verkauf.
Der will zukünftig auch eher im Cruiser/Racer-Bereich auf die kommode Tour shippern.
Erst wenn ein Mann sein eigenes Boot hat, ist er wirklich frei.
Sein einziges Gefängnis ist dann der Horizont.
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 30.01.2011, 12:10

twentyplus hat geschrieben:Oha, von der Matcher zur Elliot ist ja ein Sprung. Schade, wieder einer, der sich von seinem 40er trennt. Entwickelt sich das deutsche Seesegeln etwa wie unsere Gesellschaft? Entweder mindestens 50, 60 oder 80 ft., alles Carbo, Hydraulik etc oder gemütliche 30-36er Serienware? Hauptsache die neuen Knierims werden auch ein Erfolg. Bei allem Respekt vor den Kielern, da gibts doch so einige Kähne, die zwar toll aussehen, aber nicht wirklich 'nen Hering vom Teller ziehen, z.B. die Leu oder die 33.

Und die Opal geht hoffentlich auch in ordentliche Hände, wenn das alles so kommt. Wir wollen doch unseren alten Spielgefährten nicht ganz aus den Augen verlieren, auch wenn wir sie in den letzten Jahren ohnehin nicht mehr viel gesehen haben (und wenn, dann meistens von vorne...;-)).

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Aaalso, ich hätte da grade ne 40ft Kiste an der Hand, die sogar deiner Glitschkiste Downwind locker um die Ohren fährt. Und die is 25 Jahre alt. Und schneller als HEXE is sie auch.

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon BreakStuff » 30.01.2011, 12:47

40 ft Kiste...schneller als Hexe..... Schuss ins Blaue: Formula 40 Cat?
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 30.01.2011, 12:56

8)

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon twentyplus » 30.01.2011, 15:00

Oh Mann, Klaus!! Das war nun echt Off Topic.

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sportbootjo » 30.01.2011, 15:57

sailingklaus hat geschrieben:
twentyplus hat geschrieben:Oha, von der Matcher zur Elliot ist ja ein Sprung. Schade, wieder einer, der sich von seinem 40er trennt. Entwickelt sich das deutsche Seesegeln etwa wie unsere Gesellschaft? Entweder mindestens 50, 60 oder 80 ft., alles Carbo, Hydraulik etc oder gemütliche 30-36er Serienware? Hauptsache die neuen Knierims werden auch ein Erfolg. Bei allem Respekt vor den Kielern, da gibts doch so einige Kähne, die zwar toll aussehen, aber nicht wirklich 'nen Hering vom Teller ziehen, z.B. die Leu oder die 33.

Und die Opal geht hoffentlich auch in ordentliche Hände, wenn das alles so kommt. Wir wollen doch unseren alten Spielgefährten nicht ganz aus den Augen verlieren, auch wenn wir sie in den letzten Jahren ohnehin nicht mehr viel gesehen haben (und wenn, dann meistens von vorne...;-)).

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Aaalso, ich hätte da grade ne 40ft Kiste an der Hand, die sogar deiner Glitschkiste Downwind locker um die Ohren fährt. Und die is 25 Jahre alt. Und schneller als HEXE is sie auch.


SOMA ist nicht nur der Titel einer Ausstellung, die derzeit in Berlin läuft, nicht wahr?
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon twentyplus » 30.01.2011, 16:54

Klausi, das alles is echt off topic, aber gefunden hab ich's trotzdem: www.somasailing.com. Wusste gar nicht, dass Du so kunstbeflissen bist... Aber wahrscheinlich war das auch nur ein google-Unfall?

Mal im Ernst: was soll man hier mit so'm Teil? Nur Rumbraten is öde und Gegner zum Spielen gibs nich, jedenfalls nicht genug, dass man sie ab un zu mal treffen kann.

In DK gibts auch was, was schneller ist als die Hexe, ob mit oder ohne Besen. M.a.W.: der Markt ist voll von zu großen schnellen Schiffen von Leuten, denen die entweder zu teuer und zu personalintensiv geworden sind oder die unbedingt Eiswürfelmaker, Espressomaschinen und Kingsize-Kojen an Bord brauchen. Zu dumm nur, dass ich mir diese zu schleuderpreisen angebotenen zu großen Monster (ohne Eiswürfelautomat) auch nicht leisten kann oder will...

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 30.01.2011, 22:43

twentyplus hat geschrieben:Klausi, das alles is echt off topic, aber gefunden hab ich's trotzdem: http://www.somasailing.com. Wusste gar nicht, dass Du so kunstbeflissen bist... Aber wahrscheinlich war das auch nur ein google-Unfall?

Mal im Ernst: was soll man hier mit so'm Teil? Nur Rumbraten is öde und Gegner zum Spielen gibs nich, jedenfalls nicht genug, dass man sie ab un zu mal treffen kann.

In DK gibts auch was, was schneller ist als die Hexe, ob mit oder ohne Besen. M.a.W.: der Markt ist voll von zu großen schnellen Schiffen von Leuten, denen die entweder zu teuer und zu personalintensiv geworden sind oder die unbedingt Eiswürfelmaker, Espressomaschinen und Kingsize-Kojen an Bord brauchen. Zu dumm nur, dass ich mir diese zu schleuderpreisen angebotenen zu großen Monster (ohne Eiswürfelautomat) auch nicht leisten kann oder will...


Hast ja Recht. Wenigstens zum Teil. Siehe PN.
Aber keine Sorge. Unser 41 füsser wird auch kommende Saison auf heimischen Gewässern zu sehen sein. Nach wie vor ohne Eiswürfelautomat, Mikrowelle o.ä.

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 01.02.2011, 18:29

SA.de-Homepage hat geschrieben:..... Die modernsten Linien aus dem Konstruktionsbüro judel/vrolijk erinnern an die Rumpfform einer TP 52.....


Also ne HASPA HAMBURG zwo...

Hihi... heutzutage scheint es das Hauptziel zu sein, ein Schiff möglichst wie ne TP 52 aussehen zu lassen. Sex sells...

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon Quiddje » 02.02.2011, 07:38

sailingklaus hat geschrieben:Aber keine Sorge. Unser 41 füsser wird auch kommende Saison auf heimischen Gewässern zu sehen sein. Nach wie vor ohne Eiswürfelautomat, Mikrowelle o.ä.


Allerdings offensichtlich auch ohne direkte Konkurrenz. Eure "Halbschwester" sucht´n Neuen...
http://www.bachyachting.nl/yachts/html/ ... id-378.htm
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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sail_it » 02.02.2011, 11:03

sailingklaus hat geschrieben:
Hihi... heutzutage scheint es das Hauptziel zu sein, ein Schiff möglichst wie ne TP 52 aussehen zu lassen. Sex sells...


Hydraulische Großschot, Bugstrahler und Kutterstag klingen aber nicht wirklich nach konsequent leichter Rennkiste ...

Was gibts denn an Gerüchten zur 57er Elliott? Eigentlich fährt in Schland doch nur einer große Elliotts, und die wurden doch bis jetzt auf der Südhalbkugel geschnitzt :wink:
Am Arsch ist die Ente fett!

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 02.02.2011, 11:33

Quiddje hat geschrieben:
sailingklaus hat geschrieben:Aber keine Sorge. Unser 41 füsser wird auch kommende Saison auf heimischen Gewässern zu sehen sein. Nach wie vor ohne Eiswürfelautomat, Mikrowelle o.ä.


Allerdings offensichtlich auch ohne direkte Konkurrenz. Eure "Halbschwester" sucht´n Neuen...
http://www.bachyachting.nl/yachts/html/ ... id-378.htm


Nich "Halbschwester". Is ne echte Schwester. Nur etwas jünger. Aber sogar gleiche Bauwerft. Anderes Deckslayout, OK. Aber ne echte Schwester. Steht schon länger zum Verkauf. Is inzw. von anfangs 90k runter auf 78k. Die Schiffe verkaufen sich leider sehr mühsam.
Die Dame hieß in ihrem ersten Leben mal "MeanMachine"

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon ostseepirat » 02.02.2011, 16:31

Dat is ja auch nen schönes Schiffchen, hat mir persönlich aber leider 50 cm zu viel Tiefgang... Und die Family würde nich mitspielen da kein "richtiges" Cockpit vorhanden ist...

Sorry, dass ich jetzt hier mal poste, bin grad auf der Suche nach ner schnellen Kiste... Also für alle Vorschläge offen... :wink:

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon haihappen » 02.02.2011, 17:56

twentyplus hat geschrieben:... Hauptsache die neuen Knierims werden auch ein Erfolg. Bei allem Respekt vor den Kielern, da gibts doch so einige Kähne, die zwar toll aussehen, aber nicht wirklich 'nen Hering vom Teller ziehen, z.B. die Leu oder die 33...



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...nur mal zur Richtigstellung: 1. die leu wurde nicht bei knierim gebaut und 2. die 33er hat unglaubliches potenzial und macht einen heidenspaß, wer auf ihr noch nicht gesegelt ist, sollte sich kein vorurteil erlauben. nur weil sie ihren rennwert nicht einfährt ist sie noch lange kein schlechtes schiff...

anbrassen

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon twentyplus » 02.02.2011, 18:26

@ haihappen: Pardon, das sollte keine Verleumdung werden. Vielen Dank für die Richtigstellung betreffend die Leu. Und ich finde die 33 ja auch sehr spannend, aber wenn wir über Seeregatten nach Rating sprechen, dann gehört zum Spaß auch, dass man irgendwie berechnet dabei ist. Ich denke, dass da die Frage oder Anmerkung erlaubt ist, dass es ein Schiff da noch nicht sooo weit nach vorn gebracht hat. Aber egal, wir wollen ja nicht zanken. Es ist ja eigentlich verdammt schade, dass die 33 es so schwer hat, gegen die Vergütung anzufahren. So bleibt die spannende Frage, ob jetzt die Formeln oder das Schiff verkehrt sind... Oder ist es nicht vielmehr so, dass der Knierim die richtigen Gegner fehlen? Denn mal ehrlich: gibt es einen ehrlichen Weg, ein komplett leeres, superleichtes, supersteifes und mit Segeln (insb. Gennakern) i.S.v. Hein aus dem Clubhaus "total übertakeltes" 10m-Schiffchen gegen einen 2-3m längeren, 9 t schweren Familiendampfer mit Komplettausstattung ansegeln zu lassen, zumal auf unseren braven Up&downs, die den in der Formel berücksichtigten Vorteil für "leicht" weitgehend eliminieren?

Früher hatten wir mal IMS-Gruppen light und heavy, um dem Problem zu begegnen. Heute sind wir dafür ja meistens zu wenige, um das nochmal aufzuspalten. Vielleicht kann man ja auch mal wieder Regatten machen, wo es ein paar Reaches gibt, nicht nur auf Langstrecken. Dreiecke z.B. ;-), denn nicht jedes Schiff wurde als Americas Cupper geboren.

Ich bin da sehr solidarisch mit denen, die auf sowas wie der Knierim Spaß haben wollen. Ich habe da - neben meinem nicht gnaz alltäglichen Youngtimer - auch meine Beziehung zu einer Werft, die 10m-Schiffe mit ganz viel Tiefgang, ganz viel Segeln und ziemlich leicht gebaut hat, GPH wie eine Große etc. Also macht der K'33 mal Beine, vielleicht kommen dann doch mal ein paar Nachahmer, Mitmacher etc. und man kann sich das Formelschinden sparen.

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Re: Was tut sich im Bereich Seeregatten in Deutschland?

Beitragvon sailingklaus » 02.02.2011, 18:53

Die Knierim33 is ein geiles Schiff. Und m.A. nach auch der richtige Ansatz, um den verkrusteten Strukturen zu zeigen, daß es beim Regattasegeln nicht nur drum gehen muß, ein Schiff zu haben, daß vom Rating als möglichst lahm erkannt wird sondern daß man beim Regattsegeln auch gerne mal Spaß haben darf. Man erinnre sich an das Bild letztens, wo ne kleine 9m Kiste vor irgendwelchen Riesen Eumeln rumgeglitscht ist.
Ich nenne es den Tilmar Hansen (Outsider) Ansatz: Scheiß aufs Rating, ich will'n schnelles Schiff.


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