Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Bitte alles zu Regatten wie Termine, Ergebnisse, Berichte, Bilder hier rein ...
Bostik Bad Boys
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Bostik Bad Boys » 09.12.2011, 17:32

Auf der facebookseite von Sanya Lan, steht das Sanya zweiter geworden ist. Auch wenn das nur ein gästesegeln ist, wären ergebnisse schön.
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Bostik Bad Boys » 09.12.2011, 17:36

http://www.volvooceanrace.com/en/news/4 ... boost.html

Wer lange sucht....ein mainlock nicht gehalten.....das geht doch sogar noch. Puma hat sich nicht getraut. Bin mal gespannt auf morgen, uGrib gibt so zwischen 23-25 kn an. Das wird sicherlich interessant.
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persilz
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon persilz » 10.12.2011, 04:48

sportbootjo hat geschrieben:Die Gefahr, dass die Segelyachten auf ihrer Route nach Abu Dhabi von somalischen Piraten attakiert werden, ist gegeben und damit muß der Veranstalter auf diese Gefahr reagieren. Am einfachsten wäre es gewesen, den Zwischenstop in Abu D zu streichen, aber erklär das mal deinem Sponsor ... Die Kisten auf einen Frachter zu liften und so möglichst sicher durch das Gefährungsgebiet zu bringen ist eine praktiable Lösung, die allerdings wenig mir Segeln und Regatta zu tun hat.

Eine Alternative zu dem jetztigen Prozedere wäre für mich gewesen, die Teilstrecken bis zu dem Frachter als Sprintstrecken in die Wertung zu bringen, mit der Teilung der Punkte, die für die jeweilige Etappe vergeben werden.

Und was die Piraten im Allgemeine betrifft ist meine Meinung, dass man diese nicht mit Sozialarbeiter und Rechtsbeiständen überwinden wird, sondern nur durch den Einsatz von Marineeinheiten, welche die Mutterschiffe und samt der Speedboote versenken.

Die somalischen Piraten sind keine Robin Hoods der Meere, sondern freiwillige Mitarbeiter von eiskalten Geschäftsleute, die aus Profitstreben Killer ausrüsten und raus aufs Meer hinaus zu den schwimmenden Schatzkisten des globalen Handels hinausschicken. Wer 800-1.000 sm vor der Küste von Somaila in einem offenen Skiff mit Außenborder hockt und einer AK 47 herumballert, der ist kein Fischer, der in Seenot ist. Das Boot ist zu versenken und die Crew ab zu den Haien. Wer diese Männer vermisst, der weiß, warum die nicht mehr wiederkommen, schreibt sein Investment ab und überlegt, ob sich das Risiko für ihn noch lohnt.


"Anarchy" hin oder her, das geht zu weit! Du profitierst jeden Tag von der "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" aber widersprichst den Grundsätzen eben dieser auf das Schärfste.
wer andern eine Grube gräbt,
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sportbootjo » 10.12.2011, 08:36

persilz hat geschrieben:
sportbootjo hat geschrieben:... Und was die Piraten im Allgemeine betrifft ist meine Meinung, dass man diese nicht mit Sozialarbeiter und Rechtsbeiständen überwinden wird, sondern nur durch den Einsatz von Marineeinheiten, welche die Mutterschiffe und samt der Speedboote versenken.

Die somalischen Piraten sind keine Robin Hoods der Meere, sondern freiwillige Mitarbeiter von eiskalten Geschäftsleute, die aus Profitstreben Killer ausrüsten und raus aufs Meer hinaus zu den schwimmenden Schatzkisten des globalen Handels hinausschicken. Wer 800-1.000 sm vor der Küste von Somaila in einem offenen Skiff mit Außenborder hockt und einer AK 47 herumballert, der ist kein Fischer, der in Seenot ist. Das Boot ist zu versenken und die Crew ab zu den Haien. Wer diese Männer vermisst, der weiß, warum die nicht mehr wiederkommen, schreibt sein Investment ab und überlegt, ob sich das Risiko für ihn noch lohnt.


"Anarchy" hin oder her, das geht zu weit! Du profitierst jeden Tag von der "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" aber widersprichst den Grundsätzen eben dieser auf das Schärfste.


Jetzt werden also die ganz großen Moral- und Staatsrechtskeulen hervorgekramt und als Totschlagargumente eingesetzt. Mein Vorschlag: Bitte ab ins Unterforum "Landleben", da gibt es den Thread "Piraten vor Somalia", der zu dem Thema schon einige Meinungen gesammelt hat.
Aber hoppla, der Thread ist ja aus 2008 und das Thema hat sich mit einem Einsatz auf Grundlage der freiheitlich-demographischen Grundordnung noch immer nicht erledigt. Was für eine Erkenntnis ist aus fast 4 Jahren Einsatz ohne Veränderung der Situation vor Somaila zu ziehen?
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sportbootjo » 10.12.2011, 10:23

Christian hat geschrieben:@sportbootjo: Genau! Todesstrafe für alle Piraten!!! Alle versenken!! Keine Nachsicht, Gefangene werden nicht gemacht!!! Und wenn, werden sie gefoltert!! Somalier haben kein Rechte, für die gelten rechtsstaatliche Prinzipien nicht. Die sind per se nicht verdächtig, sonder schuldig ! Todesstraaaafe!!


Schön, wenn man mit seiner Meinung nicht allein steht! Aber leider steht zu vermuten, dass ich die Ironie in Deinem Beitrag zu spät erkannt habe. Falls dem so ist und Du für eine andere Lösung des Piratenproblem stehst, bin ich gerne bereit, mir Deine Vorschläge anzuhören. Und die entführten und als Geisel genommenen Seefahrer auf den gekaperten und vor die Küste Somalia entführten Frachtschiffe dürfen weiterhin ganz fest drauf vertrauen, dass sich die zugekifften Piraten mit der Kalaschnikow im Rahmen der rechtstaatlichen Prinzipen bewegen.

Und wenn Interesse an dem Thema besteht, gerne weiter im "Landleben", da wurde schon in 2008 zu dem Piratenproblem ein Faß aufgemacht.
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon GOLfa » 10.12.2011, 13:19

1. Lösungsvorschlag: EU-Subventionen für Lebensmittel streichen (da werden einige Bauern hier schreien).
2. Lösungsvorschlag: Exportverbot von Grundnahrungsmitteln in 3. Welt-Länder.
3. Lösungsvorschlag: Verbot von Lebensmittel-Entsorgung äh "Spenden" in 3. Welt-Länder.
4. Lösungsvorschlag: Verbot von Fischerei von Nicht-Anrainern am Horn von Afrika (das haben die Piraten quasi schon faktisch durchgesetzt).

Aber es ist ja hier Off-Topic...

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Rennmaus » 10.12.2011, 18:40

Ahem, hat eigentlich jemand bemerkt, dass heute das Tafelberg In-Port Race stattgefunden hat?
Leider war ich mit anderen Dingen nebenher beschäftigt und habe nur sehr wenig davon mitbekommen, aber was ich gesehen habe, war ganz unterhaltsam. Wenigstens wehte ausreichend Wind.

Puma führte erst, dann Telefónica. Ich weiß es nicht genau, aber hatte Puma Probleme (ein Loch?) mit dem Spi und musste gehandicapped weitersegeln? Oder war es nur eine schlechte Segelwahl?

Camper war lange Zeit dritte, und segelte sich auf Platz 2 vor, als Telefónica die Führung übernahm. Also irgendwas lief doof auf Puma, die auf Platz 3 abrutschten, gefolgt von Azzam, Groupama und Sanya.

Telefónica jedenfalls war cool, calm and collected - eine solide Vorstellung bis über die Ziellinie.

Ach ja, der Protest von Groupama gegen Camper wurde (ein weiteres Mal) abgewiesen.

Oh, sorry, ich glaube, das war jetzt OT für diesen Thread.
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sportbootjo » 10.12.2011, 21:17

Puma war stark auf dem 1 und 2. Leg, hat dann aber nicht auf den Gennaker für das 3. Leg gesetzt und Telefonica & Camper sind unter dem großen Lappen auf und davon gestürmt. Dass Puma bowert bei Berg einen Schaden am Gennaker hatte, habe ich nicht gesehen. Was mich enttäuscht ist die Vorstellung von GROUPAMA, irgendwie kommen die bei den Fleetraces einfach nicht in die Puschen :-( Das Mike Sanderson mit der SANYA das Feld der Neubauten vor sich hertreibt ist schade, aber offensichtlich ist Gebrauchtboot signifikant langsamer. Oder sie trauen der neuen Unterwassersektion noch nicht wirklich ... Spannend fand ich das Rennen schon, aber bei dem Wind hätte ich die Kurse wie bei einer Sportbootregatta gelegt: Up & Down und das 4 x , dann hätte die Teams unter Gennaker Vollgas geben können, Halsen für Aufregung bei den Zuschauern und an Bord der Yachten gesorgt, die Wahl der Bahnseite hätte zusätzliche Salz in die Suppe getan. Diese Anlegerkurse, auf denen sich die Boote wie die Entchens hintereinander aufreihen waren zwar bei dem Wind schön anzusehen, aber nicht wirklich spannend.
Sehr gut hat mir Telefonica gefallen, sauber, ja fast schon elegant sah das für mich aus, wie die ihren Plan auf der Bahn umgesetzt haben. Die Favoritenrollen werden die Spanier nicht mehr los
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Bostik Bad Boys » 11.12.2011, 01:14

Ich frage mich auch warum die immer öfter diese seltsamen kurse legen. Die Powerreaches bringen doch nichts. Up-Down. hat sich doch eigentlich bewährt. AC mit den Kats finde ich grundsätzlich ok, aber das jede zweite Bahn dann leider langweilt ist schon doof. Naja, die langstrecken ( RORO etappen ) sind ja gottseidank von A-nach B.ABer cool die Kisten anzuschauen, freue mich auf den Start morgen.
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Christian » 11.12.2011, 11:03

sportbootjo hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:@sportbootjo: Genau! Todesstrafe für alle Piraten!!! Alle versenken!! Keine Nachsicht, Gefangene werden nicht gemacht!!! Und wenn, werden sie gefoltert!! Somalier haben kein Rechte, für die gelten rechtsstaatliche Prinzipien nicht. Die sind per se nicht verdächtig, sonder schuldig ! Todesstraaaafe!!


Schön, wenn man mit seiner Meinung nicht allein steht! Aber leider steht zu vermuten, dass ich die Ironie in Deinem Beitrag zu spät erkannt habe. Falls dem so ist und Du für eine andere Lösung des Piratenproblem stehst, bin ich gerne bereit, mir Deine Vorschläge anzuhören. Und die entführten und als Geisel genommenen Seefahrer auf den gekaperten und vor die Küste Somalia entführten Frachtschiffe dürfen weiterhin ganz fest drauf vertrauen, dass sich die zugekifften Piraten mit der Kalaschnikow im Rahmen der rechtstaatlichen Prinzipen bewegen.

Und wenn Interesse an dem Thema besteht, gerne weiter im "Landleben", da wurde schon in 2008 zu dem Piratenproblem ein Faß aufgemacht.


Super Logik: Weil die Piraten brutale Gewalt anwenden, müssen "wir" das auch tun. Das ergibt dann eine schöne Abwärtsspirale. Und am Schluss geht jeder jedem an die Gurgel. Zivilisatorische Mindeststandards, Menschenrechte und Gesetze sind ja nur was für Weicheier.

Man, dir möchte ich nicht auf einer Regattabahn begegnen, da muss man ja Angst haben, dass du den Ainslie machst.

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon patrese » 11.12.2011, 11:33

Den Ainslie machen ist ja eine hervorragende Steilvorlage....
Damit sind auch wir ja bei dem Thema angekommen, das in Wirklichkeit heisst: Wieviel politische correctness kann diese Welt noch verkraften bevor die Antidarwinisten die Macht endgültig übernehmen und die Menschheit ausrotten, weil die Starken unterdrückt werden von den Schwächlichen, die früher vom Säbelzahntiger gefressen worden währen oder im industriellen Zeit aussortiert worden währen als nicht lebensfähig....

Ok etwas krass formuliert, aber wenn ein dusseliger Mobofahrer schützenswerter ist als die Topathleten, die die Show (WM in Perth) erst machen, ist irgendwann jemand in der ISAF falsch abgebogen.

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sportbootjo » 11.12.2011, 12:58

Christian hat geschrieben:
sportbootjo hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:@sportbootjo: Genau! Todesstrafe für alle Piraten!!! Alle versenken!! Keine Nachsicht, Gefangene werden nicht gemacht!!! Und wenn, werden sie gefoltert!! Somalier haben kein Rechte, für die gelten rechtsstaatliche Prinzipien nicht. Die sind per se nicht verdächtig, sonder schuldig ! Todesstraaaafe!!


Schön, wenn man mit seiner Meinung nicht allein steht! Aber leider steht zu vermuten, dass ich die Ironie in Deinem Beitrag zu spät erkannt habe. Falls dem so ist und Du für eine andere Lösung des Piratenproblem stehst, bin ich gerne bereit, mir Deine Vorschläge anzuhören. Und die entführten und als Geisel genommenen Seefahrer auf den gekaperten und vor die Küste Somalia entführten Frachtschiffe dürfen weiterhin ganz fest drauf vertrauen, dass sich die zugekifften Piraten mit der Kalaschnikow im Rahmen der rechtstaatlichen Prinzipen bewegen.

Und wenn Interesse an dem Thema besteht, gerne weiter im "Landleben", da wurde schon in 2008 zu dem Piratenproblem ein Faß aufgemacht.


Super Logik: Weil die Piraten brutale Gewalt anwenden, müssen "wir" das auch tun. Das ergibt dann eine schöne Abwärtsspirale. Und am Schluss geht jeder jedem an die Gurgel. Zivilisatorische Mindeststandards, Menschenrechte und Gesetze sind ja nur was für Weicheier.

Man, dir möchte ich nicht auf einer Regattabahn begegnen, da muss man ja Angst haben, dass du den Ainslie machst.


Ich stimme Dir zu, dass es Rückschritt ist, wenn die in einem langen Kampf gegen Despotie, Kirche und Feudalherschaft erkämpften zivilistorische Mindeststandards, Menschenrechte und Gesetze nicht eingehalten werden. Es ist für jeden offensichtlich, dass die in den letzten 3,4,5 Jahren angewandte Strategie leider zu keinem dauerhaften Erfolg gegen die Piraterie vor Somalia geführt haben. Im Gegenteil, durch die Zahlung von Lösegeld für Schiffe und Crew kam es lt. Spiegelonline bei den Piraten zum Wechsel des Geschäftsmodells weg vom klassichen Aufbringen des Frachter, Vertricken der Ladung, Lösegeld für den Frachter inkluse Fracht hin zu der direkten Geiselnahmen auf hoher See und an den Küsten der Nachbarländer. Aus dem Mittelmeer kennt man dieses Geschäftsmodell seit das Antike, welches sich vor der nordafrikanischen Küste bis zum Anfang des 19. Jahrhundert gehalten hat. Es erscheint mir logisch, dass man nach dem Scheitern eine jahrelang praktizierten Strategie sich überlegt, wie man das Problem dauerhaft löst.

Ich verweigere mich Deinem Versuch, eine Verbindung zwischen meinem Vorschlag zur Lösung des Piratenprobelms und meinem vermuteten Verhalten auf der Regattabahn herzustellen. Für die Regatta gibt es ein von allen Teilnehmer akzeptiertes Regelwerk, an dessen Vorgaben ich mich wie jeder andere faire Segler halte. Regelverstöße werden auf Grundlage des Regelwerkes durch die Wettfahrtleitung bestraft, was für mich bislang kein Problem, da ich bislang noch für keinen Protest Anlaß gegeben haben.
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Christian » 11.12.2011, 16:29

@sportbojo. Ok, letzteres ist unangemessen. Aber wer so kaltschnäuzig wie du von Schiffe "versenken" spricht und damit meint, den Tod der Menschen darauf nicht nur in Kauf zu nehmen, sondern ihn zu beabsichtigen, mit dem teile ich nicht viel, und mit dem möchte ich auch nicht meine Freizeit auf einer Regattabahn verbringen (wo das Einhalten von Regeln für mich unverzichtbar dazu gehört)

Übrigens entspricht dein Vorschlag einem klaren Verstoß gegen die Haager Kriegsordnung (wenn dich schon rechtstaatliche Prinzipien einen feuchten Kehricht kümmern).

Es geht bei alledem nicht darum, die Piraten zu entschuldigen oder deren übles Treiben zu verharmlosen. Aber bei deren Bekämpfung haben gewisse Regeln zu gelten, und wer sich darüber hinwegsetzt oder es von anderen verlangt, stellt sich selbst außerhalb des aus guten Gründen mit dem Grundgesetz eingeführten gesellschaftlichen Mindestkonsens', dass dem Staat Gewaltanwendung nur in engen Grenzen erlaubt ist.

Anders gesagt: Ich hab keinen Bock auf Rambo-Typen. Oder genauer: Kein Bock auf Leute, die im sicheren Kämmerlein sitzend von anderen Leuten (Marinesoldaten) verlangen, dass sie am Horn von Afrika Rambo spielen.

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Rennmaus » 11.12.2011, 16:31

Tut mir leid, dass ich jetzt wieder mit dem schnöden Regattazeug ankomme, während ihr die Welt rettet...

Im Dashboard-Tab auf http://www.volvooceanrace.com sehe ich gerade zwischen 8,36 und 13,41m hohe Wellen für die Jungs. Oh, na dann viel Spaß! (Schade, schade, dass wir davon keine live-Bilder haben.)

vor2.jpg
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Christian » 11.12.2011, 16:40

@rennmaus. Danke für die Infos. Du hast ja Recht. Aber sportbojo hat angefangen ;-)

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Rennmaus » 11.12.2011, 22:11

Haha, ich bin ja kein Thread-Nazi und schätze durchaus eine gute oder amüsante OT-Diskussion :wink: .

Das Tsunami-Feld vor ein paar Stunden scheint eher ein Softwarefehler gewesen zu sein, jetzt ist es weitaus ruhiger (und beruhigender), wenn auch nicht so sensationell:

VOR2_1.jpg
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sail_it » 11.12.2011, 23:34

Der In-Port Course nach dem Start war heute schon wieder soeine langweile Anliegerrunde :twisted: dann kann man das auch ganz sein lassen, denn Vorwindstart-Anlieger-Anlieger ist doch kein Kurs ...

Im Moment scheinen die Schiffe ja so ziemlich im Öl zu stehen, Speeds zwischen 1,2 und 2 Kt ...
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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon Germany » 12.12.2011, 10:06

patrese hat geschrieben:Den Ainslie machen ist ja eine hervorragende Steilvorlage ... aber wenn ein dusseliger Mobofahrer schützenswerter ist als die Topathleten, die die Show (WM in Perth) erst machen, ist irgendwann jemand in der ISAF falsch abgebogen.

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Nun, die Überschrift in der Zeitung mit den klugen Köpfen dahinter läßt wenig Hoffnung für Ainslie und eine 4. Goldmedaille aufkommen: Kopfsprung ins Verderben Rule 69 rules ...

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon twentyplus » 12.12.2011, 10:56

Wenn Patrese beim "den Ainslie machen" von Steilvorlage spricht, bekomme ich einen Lachkrampf bzw. weise auf die Steilvorlage zum Eigentor hin. Wunderbar! Wer da plötzlich mit Ainslie in einem 69er Boot sitzt... ;-))) Sorry, off topic, aber zu schön!

Ich finde dieses ganze Volvo irgendwie verquer. Eine Frachteretappe hat in einem Rennen um die Welt nicht wirklich was zu suchen. Und dann auch noch Stealth Mode. Ziemlich albern. Wenn die reichen Anrainer des Golfs wollen, dass man vor Ihrer Haustür segelt, sollen sie sich gefälligst SELBST um die Piraten und deren Ursachen vor ihrer Haustür kümmern. Stattdessen wandern diverse Ölmilliarden an die Islamisten, die Somalia ins Chaos und die Piraten aufs Meer bringen. So ein Müll, dass man da dann auch noch hinsegelt, bzw. "Frachtert", nur um da im Sprint wahrscheinlich auch wieder nur halbwinds rauf und runter zu fahren.

Sei's drum, die Boote sehen schon sehr geil aus, wenn sie losmarschieren.

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Re: Volvo Ocean Race - Beobachtungen

Beitragvon sail_it » 12.12.2011, 13:15

Und danach gehts - wieder mit ner Frachteretappe - zu den Rotchinesen ... was ja auch nicht unbedingt besser ist :twisted:
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